ÖKOmenisches GARTENBAU-SEMINAR: Wie „bionventionell“ sind wir?

 Ein kritischer Blick auf Züchtung und Handel

Wie „bionventionell“ sind wir eigentlich schon, und gehen die Entwicklungen im Öko-Anbau und im Bio-Gemüse-Markt dahin, wo wir sie gerne sehen wollen?

05.12. – 07.12.2016 (Montag – Mittwoch) Ort Evang. Bildungszentrum Hesselberg, Hesselbergstraße 26, 91726 Gerolfingen

Themen u.a.:

  • Neue Züchtungstechniken im Gemüsebau – wie funktioniert CRISPR-Cas?
  • Weiterzüchtung samenfester Sorten
  • „Wie positioniert sich die deutsche und europäische Bio-Branche zu CRISPR Cas und anderen neuen gentechnischen Verfahren?“
  • Fairarscht – Wie fair und nachhaltig wirtschaften wir?
  • Wie ethisch sind wir? – Blick der evangelischen Kirche auf den Ökolandbau
    “bio und fair – die Mischung macht es” – Was Biobewegung und Gemeinwohl-Ökonomie voneinander lernen können

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Ackerpatenschaft

“In den vergangenen Wochen haben wir viele neue Ackerpatinnen und Ackerpaten gewinnen können. Mittlerweile sind zahlreiche Quadratmeter auf dem Weltacker verpatet und somit für das nächste Jahr bestellt.

Damit wir gut in das neue Anbaujahr starten können, brauchen wir noch Unterstützung. Mehr zu unseren Ackerpatenschaften steht hier: www.2000m2.eu/de/ackerpatenschaft

Unser Weltacker wird 2017 Teil des Campus für Jugendliche und Kinder auf der Internationalen Gartenausstellung (IGA) sein. Zwei Millionen Besucher*innen, Schulklassen und Gärtner*innen aus aller Welt werden dort erwartet. Damit sie am Weltacker stehen bleiben, staunen und zu fragen beginnen, brauchen wir jede Menge Unterstützung: Geld für Saatgut, Dresch- und Sämaschinen, Werkzeug, Schautafeln, Medien, eine Ackerküche, viele Helfer*innen auf dem Feld und bei der Zusammenarbeit mit unseren Partnerfeldern in China, Syrien und Schottland.

Am 7. Mai feiern wir gemeinsam mit unseren Patinnen und Paten den Beginn des neuen Anbaujahres auf der IGA. Das genaue Programm folgt.”

Mehr über das Projekt 2000m² gibt es auf  www.2000m2.eu/de
oder https://www.facebook.com/2000sqm/

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ÖBZ-Kalender 2017: Essbare Wildpflanzen

Die Gärtnerinnen und Gärtner aus dem Experimentiergarten widmen sich für ihr Kalenderprojekt 2017 dem Thema “essbare Wildpflanzen”. Den Kalender gibt es gegen eine Schutzgebühr im Format DinA4 und DinA3 im ÖBZ.

„…und das kann man essen?” Hundsrose, Wegwarte, Schlangenknöterich, Brennnessel, Giersch oder Barbarakraut: Die Erkenntnis, dass viele unserer heimischen Wildpflanzen essbar sind, überrascht immer wieder. Jetzt haben die ehrenamtlichen Gärtnerinnen und Gärtner des Experimentiergartens im Ökologischen Bildungszentrum (ÖBZ) ihr Wissen und wunderschöne Fotos für den neuen Jahreskalender 2017 „Essbare Wildpflanzen – Unkraut oder Gemüse?” zusammengetragen.Aus kulinarischem Interesse, zur Bereicherung der biologischen Vielfalt und nicht zuletzt deshalb, weil sie aus der zunehmend ausgeräumten Agrarlandschaft immer mehr verschwinden, werden in den ÖBZ-Gärten seit Jahren Wildpflanzen kultiviert.

Mit diesem Kalender wollen die Gärtnerinnen und Gärtner im ÖBZ über die Eigenschaften und Vorzüge der Wildarten als Gartenpflanzen und über die vielfältigen Geschmackserlebnisse berichten und damit das Bewusstsein und Interesse für die „Flora non grata” wecken: „Wir bilden uns nicht ein, dass wir den Lebensraumverlust in der Landschaft damit kompensieren, indem wir Wildpflanzen in unseren Gärten ansiedeln. Aber zumindest vergessen wir sie nicht – und wer weiß, vielleicht finden sie eines Tages den Weg aus dem Garten zurück in die Landschaft?”

Herausgeber des Kalenders ist das Münchner Umwelt-Zentrum im ÖBZ. Den Kalender gibt es dort gegen eine Schutzgebühr von 5 Euro (DinA4) bzw. 9,50 Euro (DinA3). Passend dazu ist eine Rezeptsammlung mit schmackhaften Wildpflanzen-Gerichten erschienen.

Mehr Informationen zum Kalender gibt es hier.

Großstadtgärtnern

Selbst Gemüse und Obst anbauen, das wollen immer mehr Stadtbewohner. Im Nürnberger Zentrum gibt es seit fünf Jahren den “Stadtgarten”, eine neue Form von Gemeinschaftsgarten. Hier gärtnern etwa 50 Menschen in ihrer Freizeit – in Hochbeeten und auf Asphalt. Sie pflegen über 200 Sorten gemeinsam und auch die Ernte gehört allen – also eine Art “kommunistischer” Gemüsegarten.

Die Wahl-Nürnbergerin Nina gärtnert lieber bei sich zu Hause in ihrem 1-Zimmer-Appartement im 4. Stock. Sie züchtet viele Obst- und Gemüsesorten selbst und hat so einen essbaren Mini-Garten angelegt – direkt unter dem Dach. Im Sommer kann sich Nina fast komplett von ihren Früchten ernähren und kann so viel Geld sparen.

Wenn es in den Städten immer mehr Grün und Blüten gibt, dann sind sie auch attraktiv für die Bienen. In München betreut Kristin Mannsmann 60 Bienenvölker an zentralen Orten wie dem Nymphenburger Park oder dem Hofgarten. In der Stadt finden die Bienen inzwischen mehr Futter als auf dem von Monokulturen geprägtem Land – und so ist auch der Ertrag für Stadtimker besser. Bis zu einer Tonne Honig erntet Kristin Mannsmann und verkauft sie als edle Stadtteilhonige.

Die renommierte Regisseurin Julia Seidl, u.a. bekannt für ihre behutsamen Portraits von Anni und Alois Sigl auf ihrem Hof im Bayerischen Wald, stellt wieder einen Film vor, den sie für den BR gedreht hat.
Gebühr wird an der Abendkasse bezahlt.

Kursort: VHS Ismaning, Mühlenstrasse 15, S-Bahn 8 Halteselle Ismaning

Kurstermine: 1 Termin, Mi. 26.10.2016 19:30 – 21:00 Uhr

Kursgebühr: 6,00 €