Archiv des Autors: Manuela Barth

Bienen und Bauern retten!

Die Europäische Bürgerinitiative (EBI) “Bienen und Bauern retten!” sammelt Unterschriften

Die Landwirtschaft in Europa befindet sich in der Sackgasse. Eine Agrarpolitik, die einseitig auf Ertragssteigerung durch giftige Agrochemikalien ausgerichtet ist, hat das Ökosystem an den Rand des Kollaps geführt. Täglich schwindet die biologische Vielfalt, die unserem Ernährungssystem zugrunde liegt. Die Zukunft unserer Lebensmittelversorgung, unsere Gesundheit und Umwelt sind ernsthaft gefährdet.

Die Folgen für die Natur sind verheerend: Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten verschwinden aus unserer Kulturlandschaft, der Gesang einstmals weit verbreiteter Vogelarten verstummt. Bäche und Flüsse werden verschmutzt und Verbraucher*innen sehen sich täglich über ihre Nahrungsmittel einem Cocktail aus chemischen Pestiziden ausgesetzt.

Auch die Existenz vieler Bäuerinnen und Bauern ist durch diese Art der Landwirtschaft bedroht: Durchschnittlich alle drei Minuten musste in den letzten zehn Jahren ein landwirtschaftlicher Betrieb in Europa aufgeben. Nach dem Motto “Wachsen oder Weichen” konzentriert sich immer mehr Fläche auf immer weniger Betriebe, die immer höhere Erträge erwirtschaften müssen. Kleine familiengeführte Höfe halten dem Druck nicht Stand und verschwinden von der europäischen Landkarte.

Forderungen der Bürgerinitiative:

  1. Schrittweiser Ausstieg aus synthetischen Pestiziden.
    Der Einsatz von synthetischen Pestiziden wird bis 2030 um 80 Prozent reduziert. Bis 2035 steigt die EU komplett aus der Nutzung der Ackergifte aus.
  2. Maßnahmen zur Erholung der Biodiversität.
    Biotopflächen in landwirtschaftlichen Flächen werden wiederbelebt und Produktionsmethoden so gestaltet, dass die Landwirtschaft wieder einen Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt leistet.
  3. Unterstützung der Bäuerinnen und Bauern.
    Die Europäische Agrarpolitik wird reformiert. Kleinteilige, vielfältige und nachhaltige landwirtschaftliche Strukturen werden bevorzugt, der Ökolandbau ausgeweitet sowie die Forschung zu pestizid- und gentechnikfreiem Anbau gefördert.

Weitere Informationen und Unterschriftenliste auf der Website des Umweltinstitut München e.V. und auf der Website der Bürgerinitiative.

Nacht der Umwelt 2020

Mit der Abenddämmerung beginnt die „Nacht der Umwelt“ in München mit vielen interessanten, spannenden und ungewöhnlichen Angeboten. Ob Groß oder Klein, ob Jung oder Alt, die verschiedenen Angebote bieten allen die Möglichkeit, Verstecktes und Verborgenes aufzuspüren.

Die nächste „Nacht der Umwelt“ findet am Freitag, den 11. September 2020 statt. Das Programm dazu erscheint voraussichtlich Mitte Juli.

Anmeldung von Beiträgen für das Programm „Nacht der Umwelt“ 2020

Jetzt können interessierte Vereine, Verbände, Firmen und Privatleute als Veranstalter*innen ihre Beiträge anmelden, um bei der „Nacht der Umwelt“ gebührenfrei mitzuwirken. Angeboten können ein oder mehrere Programmbeiträge aus dem Spektrum Gesundheit, Natur, Nachhaltigkeit, Ökologie, Technik und Umwelt werden.

Weitere Informationen und Anmeldung zur Nacht der Umwelt.

Anmeldung bitte bis zum 20. März 2020.

Bitte beachten:
Die Veranstalter*innen sind für ihre Beiträge selbst verantwortlich und müssen auf entsprechende Genehmigungen und Versicherungen achten. Eine eventuelle Teilnahmegebühr wird von den Besucher*innen direkt vor Ort bezahlt. Für Inhalte und Durchführung der einzelnen Beiträge übernimmt das Referat für Gesundheit und Umwelt keine Verantwortung.

Rückfragen bitte an email hidden; JavaScript is required

Frühjahrstreffen 2020 der Münchner urbanen Gärtner*innen

Unerfahrene Garteninteressierte sind ebenso willkommen wie alte Gartenhasen, Kleingärtner*innen ebenso wie Krautgärtner*innen, Gemeinschaftsgärtner*innen, Projektleiter*innen oder Entscheider*innen zum

Austausch und Vernetzen der Münchner Gärtner*innen

Thema: Mitmachen

Am Freitag, den 20. März, von 18 bis 21 Uhr
im Ökologischen Bildungszentrum (ÖBZ),
Englschalkinger Straße 166, 81927 München

Programm:

  • Was gibt’s Neues in den urbanen Gärten?
  • Vorstellen von verschiedenen Gärten und Projekten
  • Planen von Veranstaltungen für 2020
  • Pause mit gemeinsamer Brotzeit
  • Erfahrungsaustausch und Ideensammlung

Wir bitten um Anmeldung bis zum 18. März, damit wir das Treffen entsprechend vorbereiten können. Bitte schicken Sie/schickt uns vorab auch Anregungen und Ideen für das Programm.

Kulinarische Beiträge für das gemeinsame Pausenbuffet sind herzlich willkommen!

Wem gehört die Stadt?

Wem gehören die Wohnungen in Augsburg, München und Würzburg? Wo fließt die Miete hin und wer profitiert von den steigenden Preisen? Zusammen mit Bürger*innen möchten BR und Correctiv den Wohnungsmarkt transparenter machen.

Sie können bis zum 23. Februar 2020 mitmachen: Teilen Sie Adresse und Eigentümer Ihrer Wohnung mit, laden Sie als Beleg zum Beispiel ein Foto Ihres Mietvertrages hoch, Eingaben überprüfen und absenden. Teilnehmen können alle, die in Augsburg, München, Würzburg und Umland wohnen. Je mehr mitmachen, desto aussagekräftiger werden die Rechercheergebnisse.

Datenjournalist*innen des Bayerischen Rundfunks und von Correctiv werten die eingehenden Informationen laufend aus. Bereits während der Mitmach-Phase werden erste Geschichten, die aus den Daten entstanden sind, präsentiert. Die Ergebnisse weiterer Recherchen werden in den Wochen und Monaten nach der Aktionsphase veröffentlicht.

Weitere Informationen zur Recherche finden Sie hier.

(Klima)Wahlhelfer

Das Bündnis „München muss handeln“ hat die Wahlprogramme der Parteien, die am 15. März in München zur Kommunalwahl antreten, auf ihre klimapolitischen Aspekte geprüft.

Der (Klima)Wahlhelfer soll helfen, eine informierte Wahlentscheidung in puncto Klimaschutz in München zu treffen. Dazu hat die Radaktion die Wahlprogramme mit den 32 Forderungen der FridaysforFuture München (FFF) abgeglichen. Der (Klima)Wahlhelfer dient der Information und ist keine Wahlempfehlung.

Den (Klima)Wahlhelfer finden Sie hier.

Urbane Gärten München untertützt das Bündnis München muss handeln.