Archiv des Autors: Manuela Barth

Für München! Perspektiven-Werkstatt zur Zukunft der Stadt

Samstag, den 11. Mai 2019, ab 10 Uhr, Einstein 28 oder
Samstag, den 18. Mai 2019, ab 10 Uhr, Einstein 28

„Wie kann München eine lebenswerte Stadt bleiben, auch wenn es enger und voller wird? Wie entsteht ausreichend Wohnraum für Menschen mit mittlerem und niedrigem Einkommen? Wie können wir uns in Zukunft umweltverträglich und entspannt fortbewegen? Antworten auf diese Fragen können wir nur gemeinsam finden.

Wir laden Sie, die Bürgerinnen und Bürger, ein, in zwei Perspektiven-Werkstätten Zukunftsvorstellungen für München zu entwickeln – damit München eine lebenswerte Stadt bleibt! Die aktuellen Herausforderungen wie das Bevölkerungswachstum und der Klimawandel verlangen Lösungen, die nur von Politik, Verwaltung und den Münchnerinnen und Münchnern gemeinsam entwickelt werden können.
Die Ergebnisse der Perspektiven-Werkstätten fließen in das Stadtentwicklungskonzept „Perspektive München“ ein, das in den kommenden Jahren weiterentwickelt werden wird.

Für Verpflegung während der Workshops ist gesorgt.

Eine Veranstaltung des Referats für Stadtplanung und Bauordnung in Zusammenarbeit mit der Münchner Volkshochschule.
Weitere Informationen zur Perspektive München.

Hier können Sie sich für einen der beiden Termine anmelden.

Bild: © grafische-visualisierung.de

O’PFLANZT IS – 6 JAHRE GEMEINSCHAFTSGARTEN

Eine Gemeinschaft, ein Garten und ganz viel Liebe – so ließe sich das Münchner Gemeinschaftsgartenprojekt mit wenigen Worten beschreiben. Von 2011 bis Anfang 2018 stand der Garten auf dem Olympiagelände allen Interessierten offen. Bald enstanden nicht nur Hochbeete, sondern auch neue Freundschaften, Ideen, Initiativen, Workshops oder Lagerfeuerabende und manch eine.r erlebte hier „den schönsten Tag des Lebens“. Über die Jahre trug die Gartengemeinschaft Früchte und musste doch zuletzt einem Bauprojekt der Stadt weichen. Der Film dokumentiert mit viel Herzblut und Nähe eine Gruppe von Engagierten, die ihre Hoffnung auf ein Stück Natur in der Stadt noch nicht aufgegeben haben, auch wenn es schwer sein wird, einen „neuen Ort zu finden, an dem sich die vielen unterschiedlichen Aspekte dieses Gartens entfalten können.“ Janna Lihl

Die Weltpremiere des Films beim DOK.fest München 2019!

Termine:

Freitag, 10.05.2019, 18:00 Uhr, HFF – Audimax, dtOF, Filmgespräch

Montag, 13.05.2019, 9:30 Uhr, City 3, dtOF, Filmgespräch

Hier geht’s zur Website des DOK.fests

Autor: Mickel Rentsch. Kamera: Mickel Rentsch. Ton: Mickel Rentsch. Schnitt: Mickel Rentsch. Musik: Martin Kreutz, Chase the Coast, Balkan Dzukboks, Julie Mertens. Produktion: Rentsch Film. Produzent: Mickel Rentsch. Länge: 99 min.

Mickel Rentsch: 1967 in Bayern geboren, absolvierte Mickel Rentsch von 1990 bis 91 die Schauspielschule Reduta in Berlin. Nach zwei Jahren kehrte er nach München zurück, um dort von 1994 bis 2002 an der HFF München Regie zu studieren.

mitbau IMPULS – Quartiersgärten

Der mitbau IMPULS will Neugierigen in entspannter afterwork-Atmosphäre Anregungen zu aktuellen Wohn- und Nachbarschaftsthemen geben. Zum Austauschen. Zum Debattieren. Jeden 4. Mittwoch im Monat um 19 Uhr. 

Thema am 22. Mai 2019: „Quartiersgärten

Kann ein Garten Nachbarschaft? Wie funktioniert das gemeinsame Gärtnern? Welchen Beitrag leisten Gärten bei der Quartiersarbeit?

Seit Februar 2017 hat der Ackermannbogen einen 1000 qm großen Gemeinschaftsgarten inmitten des Wohngebiets. Gemeinschaftsgarten heißt: Es werden keine Einzelparzellen bewirtschaftet. Stattdessen wird gemeinsam in so genannten Themengruppen z. B. Gemüse, Kräuter, Beeren oder Bienen/Blumen gearbeitet.

Viel Engagement aber auch viel Nachbarschaft steckt in diesem besonderen Quartiersgarten, der von den Bewohner*innen aus dem Quartier selbst verwaltet und gepflegt wird. Dr. Hannelore Schnell, Mitinitiatorin und aktive StadtAcker-Gärtnerin, berichtet über den urbanen Quartiersgarten am Ackermannbogen und seine Wirkung auf die Nachbarschaft.

Der Infoabend ist kostenfrei und findet statt in den Räumen der mitbauzentrale in der Schwindstraße 1 (Eingang Theresienstraße).

Anmeldung unter:
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Betreff: mitbau IMPULS

Zur Website der mitbauzentrale

Janoschfiguren auf einer bunten Wiese, darüber ein Schild mit der Aufschrift "Jede Wiese zählt!"

Netzwerk Nachbarschaft ruft auf zur Aktion „Jede Wiese zählt!“

Das Netzwerk Nachbarschaft feiert in diesem Jahr sein 15-jähriges Jubiläum mit einer Aktion, die Nachbarschaften zum Erblühen bringt.

„Direkt vor unserer Haustür, überall dort, wo sich nachbarschaftliches Leben abspielt, sollen jetzt mit Ihrer Initiative viele bunte Wiesen sprießen. Lassen Sie uns gemeinsam die vernachlässigten Brachen im Quartier, die einen schier unbegrenzten Gestaltungsraum für mehr Artenvielfalt bieten, zum Erblühen bringen: Kleine Flächen am Straßenrand, in Hinterhöfen, in Parks, auf Verkehrsinseln, in Kita- und Schulgärten oder auf Balkonen. Locken Sie Bestäuber wie Wildbienen, Käfer, Hummeln oder Schmetterlinge an und schenken Sie ihnen die Nahrung, die sie brauchen. Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag für ein gutes Klima in der Nachbarschaft.

Schon jetzt heißt es in vielen Berliner Nachbarschaften „Hier brummt der Kiez!“. Hier haben zahlreiche Akteure bereits zu Schaufel und Harke gegriffen und Beete für die Artenvielfalt angelegt.

Machen Sie mit. Ihre Initiative wird vielfach belohnt. So spendet Netzwerk Nachbarschaft im Jubiläums-Jahr allen, die in Gemeinschaftsaktion eine Wiese säen und zum Erblühen bringen, ein ganz besonderes Dankeschön: Ein vom Künstler Janosch gestaltetes Schild!“

Blühwiesen im Quartier – So geht’s!
1. Um an der Aktion teilzunehmen und das Starterset von Netzwerk Nachbarschaft zu erhalten, können Sie sich über das Anmeldeformular registrieren.
2. Netzwerk Nachbarschaft schickt Ihnen nach erfolgreicher Anmeldung ein kostenloses Starterset. Es enthält ausgewählte Bio-Samen für circa drei Quadratmeter sowie ein Schild, mit dem Sie Ihren Blühsaum kennzeichnen.
3. Sie senden Netzwerk Nachbarschaft schöne Fotos von der gemeinschaftlichen Aussaat-Aktion sowie Fotos, die Sie als stolze GärtnerInnen vor Ihrer Blühwiese zeigen und das nachbarschaftliche Miteinander dokumentieren an jede-wiese-zaehlt (at) netzwerk-nachbarschaft (punkt) net

Zur Website des Netzwerks Nachbarschaft

Bild: (c) Netzwerk Nachbarschaft/Janosch

Blumenkasten mit bienenfreundlichen Kräutern

Natur auf dem Balkon“ soll München bienenfreundlicher machen

„Natur auf dem Balkon“ – so heißt eine neue Broschüre, die der Landesbund für Vogelschutz (LBV) zusammen mit dem Referat für Gesundheit und Umwelt entworfen hat. Sie soll helfen, München bienen- beziehungsweise insektenfreundlicher zu machen und enthält Pflanzvorschläge für verschiedene Standortbedingungen, gibt Tipps zum Überwintern der Balkongewächse und wie man Nützlinge zum Beispiel mit Nisthilfen anlocken kann. Um die Insekten richtig bestimmen zu können, gibt es auch bebilderte Steckbriefe häufiger Balkonbesucher.

Die Broschüre ist kostenfrei im LBV-Naturschutzzentrum, Klenzestraße 37, Montag bis Freitag von 13 bis 18 Uhr erhältlich, Telefon 200 270 6.

Umweltreferentin Stephanie Jacobs: „Auch wer keinen Garten hat, kann einen Beitrag zum Erhalt der Arten in München leisten und somit die Münchner Biodiversitätsstrategie umsetzen. Jeder kann den Balkon, die Dachterrasse oder den Innenhof mit Pflanztöpfen insektenfreundlich gestalten. Ohne großen Aufwand lässt sich so ein kleines Insektenrestaurant inmitten der Großstadt schaffen. Nur wenn alle an einem Strang ziehen und den Erhalt der Arten in München als eine gemeinsame Aufgabe im Sinne unserer Biodiversitätsstrategie begreifen, wird unsere Stadt auch für kommende Generationen so artenreich und vielfältig bleiben, wie wir sie heute kennen.“

Mit der Biodiversitätsstrategie hat die Stadtverwaltung unter Federführung des Referats für Gesundheit und Umwelt insgesamt 20 Handlungsfelder eingehend analysiert, welche Anstrengungen bereits unternommen wurden und wo noch Möglichkeiten bestehen, die Münchner Vielfalt an Lebensräumen und Arten sicherzustellen.

Um den Bestand zu erhalten werden beispielsweise Artenhilfsprogramme zum Schutz besonders seltener Arten umgesetzt. Der Gedanke „Natur entwickeln“ sieht darüber hinaus zum Beispiel vor, mehr Vielfalt in die öffentlichen Grünflächen zu bringen oder die Renaturierung von Bächen voranzutreiben. Der dritte Aspekt, nämlich naturbewusst zu handeln, hat die Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit im Blick mit dem Ziel, dass sich die Menschen auf sensiblen Flächen rücksichtsvoll verhalten.

Foto (c) Landesbund für Vogelschutz