Archiv des Autors: Manuela Barth

Großer Umzug der Artenvielfalt durch München

Bayerns bedrohte Tiere tragen sich für das Volksbegehren im Rathaus ein – Alle Bürger*innen sind zum bunten Umzug eingeladen

Am: Freitag, 8. Februar 2019
Ab 14:00 Uhr: Aufstellung auf dem Max-Joseph-Platz vor der Oper

Tram 19: Haltestelle Nationaltheater; U3/U6: Haltestelle Odeonsplatz oder Marienplatz

14:30 Uhr: Umzug startet
15:15 Uhr: Ankunft am Marienplatz, Tiere tragen sich im Rathaus ein

Rund die Hälfte der einheimischen Tiere und rund zwei Drittel der einheimischen Pflanzen sind laut Roten Listen in Bayern gefährdet. Das möchte das „Volksbegehrens Artenvielfalt – Rettet die Bienen!“ ändern. Die Organisator*innen wollen den bedrohten Tieren und Pflanzen Bayerns nun eine Stimme und ein Gesicht geben. Sie werden sich selbst für das Volksbegehren Artenvielfalt eintragen.

Alle Bürger*innen Bayerns sind deshalb eingeladen als Tier oder Pflanze verkleidet an einem fröhlichen Umzug der Artenvielfalt teilzunehmen. Bunte, kreative Kostüme sind erwünscht, es reicht jedoch auch ein Stofftier oder eine Blume im Haar. Die Organisator*innen freuen sich auf Teilnehmer*innen jeden Alters.

Open Call: EAT Festival

Das Naturkundemuseum Biotopia veranstaltet heuer ein dreitägiges Festival zum Thema „Essen“, für den Beiträge gesucht werden. Bis zum 1. Februar 2019 können noch Beiträge eingereicht werden:

„Wie formt unser Essverhalten den Planeten? Wie wird das Essen der Zukunft aussehen? Wie können wir die Welt ernähren ohne dabei fragile Ökosysteme zu zerstören?

Auf ebenso köstliche wie nachdenkliche Art und Weise erforscht das Festival Essen in all seinen unzähligen Dimensionen: Es bringt führende Wissenschaftler, Künstler, Designer, Köche, Experten und Innovatoren am atemberaubenden Standort Schloss Nymphenburg mit der Öffentlichkeit zusammen und erkundet das Essen der Zukunft mit einer Reihe an vielseitigen und mitreißenden Veranstaltungen für alle Altersgruppen.

Indem es das Thema aus einer Vielzahl an Perspektiven betrachtet, will BIOTOPIA einen inspirierenden, interdisziplinären und auf positive Weise herausfordernden Dialog anstoßen; ein Dialog, der Neugier fördert, Besucher in seinen Bann zieht, neue Perspektiven einbringt, Empathie ermöglicht und einen offenen Austausch über die Zukunft unserer Ernährung, Landwirtschaft, Essen und Geschmack anfacht.

EAT ist der Beginn einer Reihe von jährlich stattfindenden, dreitägigen Festivals, die der Eröffnung des künftigen Museums BIOTOPIA vorausgehen. Jedes Festival wird Verhaltensweisen, Aktivitäten und Prozesse wie Fühlen, Schlafen oder Kommunizieren in den Mittelpunkt stellen.“

Details zur Ausschreibung finden Sie hier.

Plakat von "Wir haben es satt": Faust mit roten Beten, Überschrift: Essen ist politisch!

Mit Kochtopf und Trillerpfeife gegen Agrarindustrie protestieren

Am 19. Januar 2019 wird es wieder laut in der Bundeshauptstadt. Parallel zur Agrarministerkonferenz zieht ein vielfältiges Aktionsbündnis aus Bäuerinnen und Bauern, Imker*innen, urbanen Gärtner*innen, Natur- und Umweltschützer*innen, Tierschützer*innen, Akteur*innen der Entwicklungszusammenarbeit, kritischen Verbraucher*innen und engagierten Bürger*innen durch das Regierungsviertel in Berlin, um gegen die derzeitige Ausrichtung der EU-Agrarpolitik zu protestieren. Denn 60 Milliarden Euro an Steuergeldern werden nicht im Sinne des Gemeinwohls vergeben. Statt Tier- und Naturschutz, die Ökologisierung der Landwirtschaft, Klimagerechtigkeit und den Erhalt der Artenvielfalt, gutes und gesundes Essen, faire Löhne und die gerechte Verteilung von Ressourcen auch für die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern des globalen Südens zu subventionieren, wird mit öffentlichen Mitteln vor allem der private Besitz von Land und damit Verteilungsungerechtigkeit gefördert.

Weil diese Politik bisher zu Monokulturen, zum massenhaften Einsatz von Pestiziden, zur Überdüngung, zu Tierfabriken, Flächenfraß, Artensterben, unwürdigen Arbeitsbedingungen und zur Unterprivilegierung der bäuerlichen Landwirtschaft sowie der Kleinbäuerinnen und -bauern im globalen Süden geführt hat, fordert das Aktionsbündnis: „Bei den Verhandlungen in Brüssel muss sich die Bundesregierung an die Seite der Bäuerinnen und Bauern stellen, die Tiere artgerecht halten, insektenfreundliche Landschaften schaffen und gutes Essen herstellen.“

Dass Essen politisch ist, konstatiert das Bündnis „Wir haben es satt“ von „Meine Landwirtschaft“ bereits seit 2011. Seither ziehen alljährlich im Januar zehntausende Bürger*innen aus ganz Deutschland durch das Regierungsviertel, um eine Agrar- und Ernährungswende zu fordern. Vor den anstehenden EU-Wahlen steht heuer die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) im Fokus der Demo. Das Aktionsbündnis macht deshalb darauf aufmerksam, dass sich die EU-Agrarpolitik grundlegend ändern muss, um die Weichen für mehr Umwelt- und Klimaschutz sowie Verteilungsgerechtigkeit zu stellen. Im Januar wird demonstriert, im Mai wird gewählt.

„Wir haben es satt!“-Großdemonstration: „Der Agrarindustrie den Geldhahn abdrehen!“

Zeit: Samstag, 19. Januar 2019, ab 12.00 Uhr

Ort: Brandenburger Tor, Platz des 18. März, 10117 Berlin

Ablauf: 12 Uhr: Auftaktkundgebung

Ab ca. 12.30 Uhr: Start der Demonstration zum internationalen Agrarministergipfel im Auswärtigen Amt

Ab ca. 14.30 Uhr: Abschluss mit Reden, Musik und Essen am Brandenburger Tor

Dafür lohnt es sich, auf die Straße zu gehen:

Weltweites Höfesterben stoppen +++ Für gesundes Essen für alle +++ Für Klimaschutz und Artenvielfalt +++ Für artgerechte Tierhaltung und weniger Fleischkonsum +++ Für Ernährungssouveränität und gerechten Welthandel +++ Für eine Digitalisierung ohne Konzerne und Datenklau +++ Für eine Landwirtschaft ohne Ackergifte +++ Für Entwicklungszusammenarbeit mit ökologischen Grundsätzen +++ Für eine sozialgerechte bäuerliche und ökologische EU-Agrarreform (GAP) +++ Nein zur neuen Gentechnik wie Crispr und Gene Drives +++ Für ein solidarisches Europa – Geflüchtete willkommen +++

Weitere Informationen und Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie auf der Website von „Wir haben es satt!“

Mitmachen beim Tag der offenen Gartentür 2019

Beim Treffen der Münchner Gärtner*innen und Garteninteressierten im Oktober stand die Sichtbarkeit der Garteninitiativen in der Stadt im Mittelpunkt. Von Akteur*innen aus verschiedenen Garten- und Nachhaltigkeitsprojekten wurden Strategien vorgestellt, um die Gärten in den Nachbarschaften, Vierteln und in der Stadt bekannter zu machen und vermehrt auf ihren sozialen und ökologischen Wert hinzuweisen. Damit wird einerseits die Akzeptanz in der Nachbarschaft erhöht, andererseits können auch neue Gärtner*innen gewonnen werden.

Der Tag der offenen Gartentür, der seit 1999 am letzten Sonntag im Juni stattfindet, bietet nicht nur Privatgärten, sondern auch Gemeinschafts- und Krautgärten die Möglichkeit, ihre Pforten für ein breites Publikum zu öffnen. 30.000 bis 50.000 Besucher*innen nutzen jährlich das Angebot, die Gärten in der Nachbarschaft zu besichtigen, mit den Gärtner*innen zu reden und sich Anregungen für den eigenen Balkon, Gemeinschafts- oder Küchengarten zu holen. Das Ereignis dient auch der Vernetzung mit der Nachbarschaft, anderen Freizeitgärtner*innen und den örtlichen Gartenbauvereinen, die den Tag der offenen Gartentür organisieren.

Im Rahmen des Tags der offenen Gartentür können auch Gartenführungen, Verkostungen, themenbezogene Aktionen oder Infostationen etc. angeboten werden.

Der nächste Tag der offenen Gartentür findet am 30. Juni 2019 statt. Die Anmeldefrist für die Teilnahme endet am 10. Januar 2019.

Hier finden Sie das Anmeldeformular

Die Angaben zum Garten (Adresse, kurze Gartenbeschreibung, Weghinweis) werden in einer Broschüre zusammengestellt, die Anfang Juni 2019 veröffentlicht wird.

Das ausgefüllte Formular bitte an Frau Cornelia Leupold schicken, die auch nähere Auskunft gibt.

Cornelia Leupold
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Landeshauptstadt München
Baureferat Gartenbau GZ 2
Förderprogramme Innenhof-, Dach- und Fassadenbegrünung
Friedenstraße 40
81660 München
Tel. 089 / 233 60366
Mi. – Fr. 9:00 – 14:00 Uhr

Weitere Informationen zum Tag der offenen Gartentür 2018 in Oberbayern.

Materialspende für urbane Gärten

Vom Mohnblumenprojekt auf dem Königsplatz sind Spanplatten zu haben, mit denen der Container verkleidet war. Es sind insgesamt fast 100m² Platten (je ca. 2 x 2,80 m; Stärke 19 mm), die einseitig mit schwarzer Farbe gestrichen sind. Man könnte damit ggf. ein Gartenhaus oder Hochbeete oder andere schöne und nützliche Sachen für den Garten bauen.

Innerhalb Münchens könnte der Künstler Herr Kuhn die Platten eventuell auch bringen. Er braucht aber unbedingt bis zum 4.12.2018 Rückmeldung, danach würden die Platten zersägt und entsorgt werden müssen!

Bei Interesse bitte bei Herrn Kuhn melden (per E-Mail).