Archiv des Autors: Manuela Barth

WerkBox3 räumt auf & aus

Zum 31.7.2020 muss die WerkBox3 leider ihre Halle im Werksviertel-Mitte räumen. Daher ist einiges an Gartengeräten, Werkzeug und Baumaterialien abzugeben:

  •     2 große blaue Kunststofftonnen/regentonnen mit Deckel
  •     2 Schubkarren
  •     2 mechanische Rasenmäher
  •     Pflanztöpfe & Pflanzkästen
  •     diverse Hochbeete
  •     und vieles mehr

Alles anzuschauen und abzuholen am kommenden Wochenende – da wird aufgeräumt.

WANN

Samstag, den 4.7.2020 zwischen 11 und 18 Uhr
Sonntag, den 5.7.2020 zwischen 11 und 18 Uhr

WO

WerkBox3
Werksviertel-Mitte – Werk 10

Zufahrt mit Auto über Piusstraße
Zugang zu Fuß/mit dem Rad aufs Gelände von allen Seiten möglich

Info & Anfahrtsplan unter https://www.werkbox3.de/2020/06/30/gartenutensilien-werkstattmaterial-abzugeben/

UGAIN – Neue Trainingsplattform für interkulturelle Gemeinschaftsgärten

Jetzt online!

Das Projekt UGAIN zeigt freien Organisationen, Behörden sowie zukünftigen oder bereits tätigen Koordinator*innen von Gemeinschaftsgärten Möglichkeiten auf, Gärten oder Grünanlagen in gemeinsame Treffpunkte zu verwandeln, um soziale Integration und kulturellen Austausch zwischen ortsansässigen Menschen und Migrant*innen zu fördern.

Die Ziele des Projekts sind:

  • Funktion von interkulturellen Gemeinschaftsgärten als Orte der Begegnung für soziale Integration von Migrant*innen.
  • Erfahrungen von ausgewählten Best Practice Beispielen aus ganz Europa.
  • Gestaltung einer gemeinsamen Basis für Interaktionen zwischen allen Gartennutzer*innen, unabhängig von deren Herkunft und Hintergrund, um gegenseitiges kulturelles Verständnis und Akzeptanz zu fördern.
  • Ausarbeitung von Vorschlägen, wie Migranten*innen durch die Vermittlung von Informationen und das Erlernen neuer Kompetenzen und Softskills ihre zukünftigen Berufschancen verbessern können und Zugang zu den sozialen Diensten in ihrem neuen Heimatland erhalten.

UGAIN hat eine Lernplattform geschaffen mit Tutorials zu verschiedenen Themen und für unterschiedliche Zielgruppen, praktischen Hinweisen für Geflüchtete und Inspirationen zur Gründung oder Neuorientierung von (interkulturellen) Gemeinschaftsgärten. Die Informationen in verschiedenen Sprachen sind gut aufbereitet und leicht zugänglich, sie eignen sich damit optimal für die Anwendung in der gemeinschaftsgärtnerischen Praxis.

Hier geht’s zur Homepage von UGAIN.

Das europäische Forschungsprojekt UGAIN wurde mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Kommission von der Technischen Universität München (D), der anstiftung (D), Cantabria Acoge (ES), der Folksuniversitetet (SE), OnProjects (ES), Social Farms & Gardens (GB) und gartenpolylog (A) durchgeführt.

Froschgesang & Seifenklang

Mit Umweltjournalist*innen digital die Welt erkunden

Seit April läuft die Veranstaltungsreihe „Froschgesang & Seifenklang – mit Wissenschaftsjournalist*innen digital die Welt erkunden“ der Münchner Stadtbibliothek in Kooperation mit den RiffReportern, die ihren Fokus auf Umweltthemen setzt. Aufgrund der Corona-Pandemie alles im digitalen Raum! Das ist herausfordernd, macht eine Teilnahme für viele Menschen – auch die, die nicht in München vor Ort sind – aber viel einfacher möglich.

In den kommenden Wochen finden noch folgende Veranstaltungen statt:

Flower Power – Live-Spaziergang

am 20. Mai 2020 um 18.00 Uhr
Eintritt frei | Veranstaltungsort: Zoom

Am 20. Mai ist der Tag der Bienen, und was brauchen Bienen vor allem? Natürlich Blumen! Wer Bienen unterstützen will, sollte sich also mit den Pflanzen um sich herum beschäftigen. Doch wie geht das in der Stadt? Wie macht man Seedbombs? Und welche Blumen sind eigentlich bienenfreundlich? Um diese Fragen zu klären, erzählt Christiane Habermalz von ihrem neuen Buch „Anstiftung zum gärtnerischen Ungehorsam. Bekenntnisse einer Guerillagärtnerin: Gebt Insekten ein Zuhause!“. Außerdem erleben wir Artenvielfalt ganz nah mit, bei einem naturkundlichen Live-Spaziergang.

Anmeldung bis spätestens 17.00 Uhr
des Veranstaltungstags

Wie schützen wir die Vielfalt der Natur? – Digitales Gespräch

am 5. Juni 2020 um 18.00 Uhr
Eintritt frei | Veranstaltungsort: Zoom

Am 5. Juni ist Welt-Umwelt-Tag. Wir richten deshalb den Blick auf die Vielfalt der Natur. Was bedroht die Biodiversität – und wie können wir sie schützen? Dabei geht es um konkrete Fragen für den Alltag ebenso wie um die UN-Konferenz über den globalen Naturschutz, die 2021 stattfinden wird. Mit Katharina Jakob im Gespräch sind Alexandra-Maria Klein, Professorin für Naturschutz und Landschaftsökologie an der Universität Freiburg, RiffReporter-Vorstand Christian Schwägerl sowie Thomas Krumenacker des Umweltjournalismusprojekts „Die Flugbegleiter“.

Sie können im Anmeldeformular vorab Fragen einreichen, während der Veranstaltung ist der Live-Chat offen für spontane Fragen.

Anmeldung bis spätestens 17.00 Uhr
des Veranstaltungstags

„Vorbildlich“

Die Süddeutsche Zeitung berichtet über das aktuelle Projekt des Gemeinschaftsgartens StadtAcker am Ackermannbogen

In der Ausgabe der SZ vom 21. April wird der geplante Mehr-Zonen-Garten vorgestellt, dessen Konzept die Akteure des StadtAckers entwickelt haben und der in Zusammenarbeit mit dem Baureferat und u.a. der Deutschen Wildtier Stiftung demnächst umgesetzt wird. Dazu gehören neben dem gemeinschaftlich bewirtschafteten Nutzgarten eine artenreiche Wildblumenwiese und vielfältige Hecken mit Beerensträuchern.

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/schwabing-stadtacker-als-kunstraum-1.3840828

Tipps zum urbanen Gärtnern in der Coronakrise

# 5 vom Gemeinschaftsgarten StadtAcker am Ackermannbogen

Weil die Natur keinen Shutdown kennt und trotz der Trockenheit gerade alles sprießt und grünt, nehmen auch die Frühjahrsarbeiten im StadtAcker ihren Lauf. Allerdings unter komplett neuorganisierten Arbeitsbedingungen: Denn eigentlich ist das gemeinsame Tun unser Grundprinzip, seit vier Wochen müssen wir jetzt gemeinsam umdenken, wie wir unser Zusammenkommen vermeiden können, d.h., wir tragen uns in Listen zur Einzelarbeit ein, verinnerlichen das Abstandhalten voneinander und besprechen uns in Video-Meetings.

Die geselligen Arbeitspausen fehlen uns sehr, trotzdem ist gerade jetzt eine besonders starke Wertschätzung gegenüber den Aktivitäten im StadtAcker spürbar. Klar, wir brauchen die Arbeit an der frischen Luft, aber der Garten braucht auch uns, da gibt es eine Beziehung: Die Gärten bilden im Kleinen ab, was die Landwirtschaft im Großen für uns bedeutet: Wir leben von dem, was wir in und mit der Natur kultivieren. Was wir über den Sommer und im Herbst ernten und essen, wird jetzt angepflanzt und gepflegt, sonst bleibt der Teller leer.

Alle, die eine Pflanze aufziehen und dabei Verantwortung für sie übernehmen, kennen diesen „Mutterinstinkt“, mit dem man den Schützling beim Wachsen beobachtet – er MUSS einfach gedeihen, trotz aller Widrigkeit. Ganz sicher liegt tief unter unserer Gartenlust auch die Gewissheit verborgen, mit dem Gärtnern im Grunde etwas Lebensnotwendiges zu tun. Diese Sicherheit zu spüren gibt Halt, gerade zurzeit hilft uns das Erleben zutiefst sinnhaften, analogen Tuns.