Archiv der Kategorie: Aktionen

Tipps zum urbanen Gärtnern in der Coronakrise

# 6 vom Gemeinschaftsgarten rosen_heim

Kontaktlose „PFLÄNZCHEN-ÜBERDENZAUN-BÖRSE“ im Gemeinschaftsgarten rosen_heim

Coronabedingt muss sich auch das rosen_heim-Team neue Ideen einfallen lassen und lädt zur 72-stündigen, kontaktlosen „PFLÄNZCHEN-ÜBERDENZAUN-BÖRSE“ im Gemeinschaftsgarten rosen_heim ein.

Unter dem Motto „Mal über den Zaun gucken“ können von Freitag, 15.5.20 bis Sonntag 17.5.20 Pflänzchen getauscht, genommen und verschenkt werden. Alles kontaktlos.

Hinter dem Eingangstürchen von rosen_heim gibt es Tische und eine kleine Wasserversorgung für die Pflänzchen. Hier könnt ihr zu viel vorgezogene Pflänzchen abstellen und ein anderes Schätzchen mit nach Hause nehmen.

Eine Anmeldung braucht es nicht – nur genügend Abstand.

Bei dieser Gelegenheit dürft ihr gerne über den Zaun gucken.

Bei Fragen könnt ihr gerne unter 0151-54456567 anrufen oder eine SMS schicken.

Tipps zum urbanen Gärtnern in der Coronakrise

#2 von Severin Halder: „Kleinbäuer*innen-Aufstand mit Abstand!

Selbstorganisierte Pflanzen- und Saatguttauschbörse zum weltweiten Aktionstag von „La Via Campesina“ am 17. April (oder später)

Das Allmende-Kontor veranstaltet eine kontaktlose Tauschbörse, die zur Nachahmung auch in München empfehlenswert ist:

Jedes Jahr im Frühling erblühen die Gemeinschaftsgärten, kommen die Leute zusammen und werden oft Tauschbörsen veranstaltet. Das geht grad leider nicht so einfach. Schade, denn gerade jetzt haben einige Menschen mehr Zeit als sonst zum Gärtnern. Vielen von uns täte das Buddeln in der Erde jetzt wohl besonders gut – für den Körper und die Seele. Deshalb machen wir im Allmende-Kontor Gemeinschaftsgarten die diesjährige Jungpflanzen- und Saatguttauschbörse einmal anders – nämlich kontaktlos und völlig selbstorganisiert:

  • Kontaktlos mit Abstand aber in herzlicher Verbundenheit und Solidarität
  • Bitte die Pflanzen und Saaten, die Ihr gebt, gut verpacken und beschriften, wichtige Infos dazu schreiben!
  • Gebt und nehmt mit Freude und Maß. Gießt gerne bei Trockenheit die Setzlinge. 

Auftakt der Tauschbörse ist der 17. April, Tag des kleinbäuerlichen Widerstandes von La Vía Campesina, der globalen Organisation von Kleinbäuer*innen. Jedes Jahr wird an diesem Datum auf Ungerechtigkeiten und Konflikte im globalen Nahrungsmittelsystem aufmerksam gemacht, gleichzeitig die bestehende kleinbäuerliche Vielfalt gefeiert und auf deren Vorzüge gegenüber der industriellen Landwirtschaft hingewiesen.

#StayHomeButNotSilent

Eine Aktion von:
Allmende-Kontor,
Freund*innen des 17. April,
Netzwerk Urbane Gärten Berlin,
Nyeleni.de

Tipps zum urbanen Gärtnern in der Coronakrise

#4 von Nyéléni Bleib daheim, aber nicht leise! #StayHomeButNotSilent

Die Covid-19-Pandemie fordert uns erneut heraus, unser Wirtschaftsmodell im Kern zu überdenken und die Wichtigkeit der Ernährungssouveränität zu erkennen.

Dieser internationale Tag des bäuerlichen Widerstandes am 17. April ist eine gute Gelegenheit, lokale, nationale und regionale Entscheidungsträger*innen und unsere Mitbürger*innen an die zentrale Rolle der Landwirt*innen in der Herstellung gesunder und frischer Lebensmittel zu erinnern.

Die Nyéléni-Bewegung für Europa und Zentralasien (Nyéléni ECA) startet deshalb eine virtuelle Kampagne im Rahmen eines Aufrufs von La Via Campesina (LVC) unter dem Motto #StayHomeButNotSilent. Wir möchten so auf zentrale Themen hinweisen und konkrete Forderungen in folgenden Schlüsselbereichen stellen:

  • Zeigt euch solidarisch mit allen Lebensmittelhandwerker*innen und -produzent*innen in der bäuerlichen Landwirtschaft, Fischerei, Lebensmittelproduktion, den Landarbeiter*innen (viele von ihnen Migrant*innen) und Wanderhirt*innen, die unsere Ernährung sicherstellen;
  • Schickt Botschaften der Unterstützung und zeigt, dass sie es sind, die uns ernähren und unsere Ernährungssouveränität sicherstellen;
  • Schützt und gewährleistet die Rechte von Kleinbäuer*innen und anderen Menschen, die im ländlichen Raum arbeiten, wie sie in der Erklärung der Vereinten Nationen von 2018 (UNDROP) verabschiedet wurden;
  • Sichert den Erhalt von lokalen Agrar- und Lebensmittelmärkten, sichert ein stabiles und angemessenes Einkommen für Kleinbäuer*innen sowie Gehälter und angemessene Arbeitsbedingungen für Landarbeiter*innen und bietet gezielten Schutz für Saison- und Wanderarbeiter*innen ohne Wohnsitz, Papiere oder in anderen prekären Situationen;
  • Bezieht Stellung und äußert euch zur Ausarbeitung der EU-Farm-to-Fork Strategie, EU-Biodiversitätsstrategie und dem europäischen Green Deal, der am 29. April vorgestellt werden soll;
  • Mischt euch ein in die Diskussionen zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU und äußert eure Meinung gegenüber den Europaabgeordneten und eurer Regierung;
  • Weist auf die Widersprüche hin, die es zwischen der EU und der nationalen Politik gibt, besonders auch im Rahmen der Verhandlung von neuen Freihandelsabkommen;
  • Sagt Nein zur Zulassung von gentechnisch veränderten Organismen. Auch neue Gentechnikverfahren müssen unter der existierenden GVO-Gesetzgebung der EU verboten bleiben. Fordert ein Verbot für Patente auf Pflanzen und Tiere.
  • Kritisiert den zunehmenden Landraub und die Vergabe von Ackerland an nichtlandwirtschaftliche Unternehmen und fordert eine EU-Landrichtlinie für die Vergabe von Land nach dem Entwurf, der von ECVC und Partner*innen entwickelt wurde, sowie zusätzliche nationale Regeln;
  • Schafft Aufmerksamkeit für die laufenden Verhandlungen zu nachhaltigen Lebensmittelsystemen und Agrarökologie in den zuständigen UN-Gremien, wie z.B. der Welternährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO).

Wir möchten Aufmerksamkeit schaffen für all die unterschiedlichen Kämpfe der Lebensmittelproduzent*innen in Europa, die von so vielen Entscheidungsträger*innen übersehen werden. Die Gemeinschaft von Bäuer*innen, Fischer*innen, Wanderhirt*innen, Landwirtschafts- und Lebensmittelarbeiter*innen und anderen Lebensmittelhandwerker*innen ist stark und leidenschaftlich. Sie sind stolz, Teil der Lösung für viele Herausforderungen zu sein, denen wir uns derzeit gegenübersehen, wie z. B. dem Klimawandel und der Zerstörung von Ökosystemen. Deswegen ruft die Europäische Koordination von Via Campesina (ECVC) ihre Mitglieder und alle Organisationen des Lebensmittelhandwerks und der Landarbeit, die Teil der Nyéléni-Bewegung sind, dazu auf, sich am 17. April an folgenden Aktionen zu beteiligen:

  • Fügt euren Forderungen zu diesem Schreiben zu und schickt den Brief in der Woche des 17. April an lokale, regionale und / oder nationale Regierungsvertreter*innen oder Abgeordnete. Bitte schickt eine Kopie per E-Mail an email hidden; JavaScript is required. Auf EU-Ebene richten wir dieses Schreiben ebenfalls an die Entscheidungsträger*innen der Europäische Kommission, des Rates und Mitglieder der zuständigen Ausschüsse. Wenn eure Organisation den Brief auch auf EU-Ebene unterzeichnen möchte wendet euch ebenfalls an info@eurovia.org.
  • Beteiligt euch an unserer Online-Fotoaktion. Vervollständigt folgenden Satz auf einem Blatt Papier oder einem Schild: „Ich bin stolz darauf, Bäuer*in zu sein, weil…“ oder „Ich bin stolz darauf, Bäuer*innen zu unterstützen, weil…“. Der Gedanke kann ganz simpel sein: „… weil sie Menschen vor Ort ernähren“, „… weil sie helfen Klima zu schützen“, „um das Land zurückzuerobern“, „… weil sie das Rückgrat unseres Nahrungsmittelsystems sind“, „… weil sie mich mit frischen Lebensmitteln aus der Region jeden Tag versorgen” usw. Macht ein Foto, in dem ihr das Schild haltet, auf einem Feld, auf dem Hof, auf eurem Markt, in der Küche, beim Essen lokaler Lebensmittel oder einer anderen Umgebung, die bäuerliche Praxis darstellt. Dann teilt das Bild online unter den Hashtags #StayHomeButNotSilent und #PeasantsRights. Nicht vergessen, verweist auch auf uns – ECVC (bei Twitter @ECVC1).

So geht es – in Kürze:

Macht mit und bittet auch eure Freund*innen am 17. April:

  1. Ladet euch HIER diese Logos herunter und teilt sie in euren Posts.
  2. Schreibt eure Poster, macht Fotos, Videos oder Sprachnachrichten mit “Ich bin stolz, Bäuer*in zu sein… …/zu unterstützen …”
  3. Und nutzt die Hashtags #StayHomeButNotSilent & #PeasantsRights wenn ihr diese Bilder auf euren Kanälen teilt – bei Twitter (tag @ECVC1) und ladet eure Freund*innen ein das Gleiche zu tun.
  4. Schickt den beigefügten Brief an die zuständigen politischen Entscheidungsträger*innen in eurem Land oder eurer Region. Nicht vergessen, ihr solltet noch eure Forderungen anfügen und bitte eine Kopie an email hidden; JavaScript is required senden.

Die Zeit für Veränderungen ist jetzt! Wir bitten euch dringend teilzunehmen! Helft uns der Welt zu zeigen, dass wir stolz darauf sind, Bäuer*innen zu sein, die gerne Teil der Lösung sind!

Feierabend-Workshop für urbane Gärtner*innen: „Nisthilfen für Wildbienen“

am Donnerstag, den 5. September um 18.00 Uhr

im Interkulturellen Gemeinschaftsgarten Blumenau
Rolf-Pinegger-Straße/ Ecke Brunellenweg
86689 München*

Der Lebensraum für Wildbienen und andere Insekten wird knapp. Es fehlt an Nahrungsquellen und Nistmöglichkeiten. In Deutschland nisten viele Wildbienenarten in offenen Bodenstellen oder in unbefestigten Wegen. Andere brauchen wurmstichiges Holz oder leere Schneckenhäuser, um sich darin niederzulassen. Doch wo finden unsere Wildbienenarten in der dicht bebauten und hochversiegelten Stadt noch solche Bedingungen vor?

Beim Angebot von Nisthilfen und Nahrung für Wildbienen können auch urbane Gärtner*innen tätig werden. Mittlerweile sind „Insektenhotels“ zwar sogar in Baumärkten erhältlich, doch diese sind nicht immer sinnvoll. Deshalb zeigt die Wildbienenexpertin Kristin Böhm im Workshop, was beim Bau von Nistmöglichkeiten beachtet werden soll. Mit einfachen Materialien und ohne großen technischen Aufwand können die Teilnehmer*innen anschließend unter Anleitung eine Nisthilfe für den eigenen Garten oder Balkon bauen.

Referentin: Kristin Böhm, Leiterin des Wildbienenprojekts der Deutschen Wildtier Stiftung in München.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und offen für alle Interessierten.

Nähere Informationen unter:  
email hidden; JavaScript is required
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* So geht’s zum Interkulturellen Gemeinschaftsgarten Blumenau:
Von der U-Bahn-Haltestelle (U3) Fürstenried West oder (U6) Großhadern, weiter mit dem Bus 56 in Richtung Schloss Blutenburg, Haltestelle: Terofalstraße.

Willkommen zum Tag der offenen Gartentür

Gartenbauvereine, Gemeinschafts-, Klein- und Privatgärten laden am 30. Juni ein

In München gibt es viel zu erleben am Sonntag, den 30. Juni. Im Rahmen des Tags der offenen Gartentür, den die bayerischen Gartenbauvereine in Zusammenarbeit mit den Gartenbauzentren in Bayern und der Kreisfachberatung an den Landratsämtern bereits seit 2000 jährlich organisieren, können Interessierte eine große Gartenvielfalt auch in München besuchen. Neben Privatgärten, die von engagierten Gartenliebhaber*innen gehegt und gepflegt werden, können Sie folgende Gemeinschaftsgärten aus underem Netzwerk besuchen. Im Sonnengarten Solln finden Sie den Infostand der Initiative Urbane Gärten München.

Projekt für die Zukunft: Bienengarten Pasing

Auf einer Fläche von 2500 m² wurden 33 Gartenparzellen mit Gemüse, Obst, Kräutern und Blumen gestaltet. Auch Bienenstöcke haben dort ihren Platz gefunden. Der Bienengarten ist ein Projekt des Zukunftsvereins Ergon.
Adresse: Schlagweg 12, Bus 56 Haltestelle Perlschneiderstraße
Kontakt: Anna Saladajczyk

Gemeinsam geht’s besser: „Essbare Stadt München“

In diesem ersten Gemeinschaftsgarten innerhalb einer städtischen Grünanlage gärtnern 100 Nachbarinnen aller Altersgruppen nach dem Prinzip der ökologischen Landwirtschaft auf kleinen Parzellen für den Eigenbedarf.
Adresse: Baumschule Bischweiler, Sachsenstr. 2-4, Bus 58, 68, 132 Haltestelle Baldeplatz. Eingang Baumschule Bischweiler durch das Holztor gegenüber Sachsenstr. 29. Der Gemeinschaftsgarten befindet sich gleich links vom Weg.
Kontakt: Irene Nitsch, Green City

Gärtnern in der Gemeinschaft: Sonnengarten Solln

Dieser 1.250 m² große, ökologische Gemeinschaftsgarten besteht seit 2014. Die Parzellen sind zwischen 18 und 80 m² groß und werden von 26 Mitgliedsfamilien bewirtschaftet. Hier sieht man, dass Gärtnern Spaß macht: Die Wassercontainer sind begrünt und von Kindern bemalt, Gemeinschaft wird in der selbstgebauten Weinlaube gepflegt, viele Sitzgelegenheiten bieten Platz für einen Ratsch zwischen Hoch- und Hügelbeeten, Kräutern, Beeren, Gemüse und Blumen. Erfahren Sie mehr über Mulchen, Kompostieren und das Herstellen von Pflanzenjauchen.
Adresse: Littmannstr. 25, Bus 151 und 134 bis Parkstadt Solln, Bus 63 bis Gulbanssonstr., von dort max. 10 min Fußweg. Lage: In der Verlängerung der Drygalski Allee Richtung Süden am Rande der Felder zum Forstenrieder Park.
Kontakt: Adelheid Lange, Ergon e.V.

Interkulturell und experimentierfreudig: Ökologisches Bildungszentrum

Die verschiedenen Gartengruppen auf dem ÖBZ-Gelände laden ein zu einem Streifzug durch Experimentiergarten, interkulturellem Frauen- und Wabengarten sowie durch den Schaugarten Nachwachsende Rohstoffe – ein Erlebnistag für die ganze Familie!

Experimentiergarten (geöffnet 14 – 18 Uhr):
Erfahren Sie mehr über nachhaltige Bodenbearbeitung und torffreies
Gärtnern. Der Garten umfasst Themenbereiche wie Insekten-, Duft- und Kräutergarten, Trocken- und Wasserbereich sowie Beeren- und Gemüsegarten, inklusive Wildgemüse. Köstlichkeiten aus dem Garten können probiert werden. Die Bienengruppe des Münchner Umwelt-Zentrums stellt ihr Imkerhandwerk vor und lädt bei schönem Wetter zu einem Blick in den Bienenstock ein. Das ÖBZ-Sonntags-Café bietet von 14.30 bis 17.30 Uhr leckere selbstgebackene Kuchen mit Getränken an.
Führungen: 15.00 Uhr: Imkerei (ca. 45 min).
16.00 Uhr: Ab in den neuen Wildgarten!
16.30 Uhr: Besichtigung des Heilpflanzenbeetes

Schaugarten Nachwachsende Rohstoffe
Energie, Öle, Farben, Fasern und Grundstoffe zur Kunststoffherstellung: In Zeiten endlicher fossiler Energien steigt das Interesse der Weltöffentlichkeit an nachwachsenden Rohstoffen. Sie werden aus Pflanzen gewonnen und industriell genutzt. Einige dieser Pflanzen sind im ÖBZSchaugarten zu sehen – bei einer Führung mit Frauke Feuss (14 – 15 Uhr).

Interkultureller Frauengarten und Wabengarten
Das interkulturelle Projekt Frauengarten gibt es seit dem Frühjahr 2008 für Frauen aus allen Nationen. Kräuter, Gemüse und Obst werden nach ökologischen Kriterien angebaut. Im Wabengarten sind unterschiedliche sozial und ökologisch engagierte Initiativen tätig. Entsprechend vielfältig sind auch die Gärten, die Sie besuchen können, z.B. mit einer Führung von 14 – 15 Uhr.

Adresse: Englschalkinger Str. 164, In der Höhe von Haus Nr. 164 gibt es entlang der Englschalkinger Straße kostenlose Parkmöglichkeiten. Die Zufahrt bis zum Haus ist nur für Behinderte möglich. Öffentliche Verkehrsmittel: U4 bis Arabellapark, weiter mit der Tram 16 / 18 oder mit den Buslinien 154 / 183 / 184, Haltestelle Cosimabad. Oder zu Fuß entlang der Englschalkinger Str. (ca. 10 min). Bei Haus Nr. 164 führt ein Fuß- und Radweg zum im Grünen gelegenen ÖBZ.
Kontakt: Frauke Feuss

Ein Garten zum Mitmachen: StadtAcker

Der 1.000 m² große StadtAcker ist ein Gemeinschaftsgarten, der seit 2017 von ca. 40 GärtnerInnen bewirtschaftet und zwar in den Themengruppen Gemüse, Kräuter, Blumen, Beeren, Kompost, Bienen und Kunst. Seit 2018 ist der Garten unter dem Motto „Kurze Wege für den Klimaschutz“ für zwei Jahre Förderprojekt des Bundesumweltministeriums. Er ist offener Lern- und Mitwirkungsort für alle NachbarInnen mit vielfältigem Mitmachprogramm und kontinuierlicher, betreuter Beteiligungsmöglichkeit. Gärtnerische Besonderheiten: ökologische Bewirtschaftung, Mischkultur nach Gertrud Frank, Verwendung von Kompost und Terra preta, Anbau alter Sorten und seltener Arten. Innerhalb des Gartens werden Kunsprojekte umgesetzt. Führung um 14 Uhr.
Adresse: Elisabeth-Kohn-Str. 4, auf der Grünfläche neben der Mittelschule, ca. 50 m südlich der Endhaltestelle der Buslinie 59 Ackermannbogen.
Kontakt: Konrad Bucher, Ackermannbogen e.V.

Garten-Kunst: Interkultureller Gemeinschaftsgarten Grünstreifen

Im Bürgerpark Oberföhring vereint der Grünstreifen durch sein Umfeld Kunst, soziales und ökologisches Engagement. In vielen Stunden gemeinschaftlicher Handarbeitentsanden mehrere Quadratmeter Beetflächen, die von der Gartengemeinschaft zum Anbau von Gemüse und Kräutern genutzt werden. Ein Schwerpunkt ist dabei die Inklusion von Geflüchteten, ein Drittel der Beete steht ihnen deshalb zur freien Verfügung. Gleichzeitig spielt der bewusste Umgang mit der Natur und den landwirtschaftlichen Erzeugnissen eine große Rolle. Ziel ist es, durch die direkte Arbeit mit Pflanzen und Insekten Wertschätzung bzw. Verständnis zu fördern.
Im Rahmen der Ateliertage „open“ im Atelierhaus FOE am 29. und 30.Juni ab 14 Uhr gibt es die Möglichkeit, den Interkulturellen Gemeinschaftsgarten Grünstreifen mit Eineweltgewächshaus an seinem neuen Standort auf dem Gelände (inzwischen hinter dem Bauzaun) zu besuchen.

Adresse: Bürgerpark Oberföhring, Oberföhringer Str. 165, der Eingang befindet sich im hinteren Teil des Geländes, links neben dem Wagenplatz.
Kontakt: Katrin Siebek

Weitere Adressen in und um München finden Sie im Programmheft des Tags der offenen Tür

Foto: Interkultureller Garten Grünstreifen Oberföhring