Archiv der Kategorie: Diskussionsveranstaltung

OB-Kandidat*innen stellen sich der Klimawahl

am 27. Februar 2020, um 18:30 Uhr
in Utopia, Heßstraße 132

Klimawahl 2020: Zukunft oder Zaudern?

Wie sieht die Zukunft unserer Stadt aus?

Die bevorstehende OB-Wahl am 15. März 2020 ist eine #klimawahl. Denn um Maßnahmen für eine gelingende Klimaneutralität ab 2035 auf den Weg zu bringen, muss jetzt auf kommunalpolitischer Ebene gehandelt werden.

Die Moderator*innen Katharina Habersbrunner (WECF) und Michael Schilling (AZ) diskutieren deshalb mit den drei OB-Spitzenkandidat*innen, Dieter Reiter (SPD), Kristina Frank (CSU) und Katrin Habenschaden (Bündnis 90/Die Grünen), konkrete Maßnahmen für eine klimagerechte Zukunft. Unterstützt wird „München muss handeln“ von geladenen Fachexpert*innen und Fridays For Future München. Außerdem haben über 500 Bürger*innen die Möglichkeit, ihre Fragen live zu stellen.

Die Veranstaltung wird in Kooperation von „München muss handeln“ mit der Abendzeitung München durchgeführt. Tickets sind hier erhältlich:

Ablauf der Veranstaltung:

Einlass: ab 18:30 Uhr
Beginn: 19:30 Uhr
Ende: gegen 21:30 Uhr

Weitere Informationen zum Bündnis sowie zur Kommunalwahl findet Ihr hier: www.muenchen-muss-handeln.de und www.muenchenwaehlt.de

Gekaufte Agrarpolitik? Über die Verflechtungen und Interessen des Deutschen Bauernverbandes

am Donnerstag, den 28. November 2019 um 19.30 Uhr
in der Evangelischen Stadtakademie, Herzog-Wilhelm Str. 24

Eine Studie des Instituts Arbeit und Wirtschaft der Universität Bremen im Auftrag des Naturschutzbundes Deutschland weist nach, wie eine kleine Gruppe von AkteurInnen aus Politik, Bauernverband und Agrarwirtschaft Schlüsselpositionen besetzt. Demnach ist die Landwirtschaftspolitik in Brüssel und Berlin durchsetzt von Abgeordneten, die auch Lobbyisten sind.

Es ist ein dichtes Geflecht aus Politikern, Agrarkonzern-Managern, Bankern und Verbandsfunktionären, das bestimmt, wie Landwirte arbeiten und was bei Verbraucher_innen auf dem Teller landet. Dies sei ein wesentlicher Grund dafür, weshalb Umwelt und Natur, Tierwohl, Gewässer- und Klimaschutz bei politischen Entscheidungen häufig auf der Strecke bleiben.

Wie sieht das aus parlamentarischer Sicht aus und wie lässt sich hier gegensteuern?

Referent*innen:
Dr. Guido Nischwitz, Dipl. Geograph, Projektleiter der Studie „Verflechtungen und Interessen des Deutschen Bauernverbands“, Institut für Arbeit und Wirtschaft (iaw), Universität Bremen.

Maria Noichl, Mitglied des Europäischen Parlaments, Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und Ländliche Entwicklung des Europäischen Parlaments

Moderation: Berndt Welz, Redakteur, ZDF, Autor der Dokumentation „Hektarweise Geld. Die europäischen Agrar-Milliarden“ 2019

Eine Veranstaltung des BayernForums der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit der Evangelischen Stadtakademie München

Zur Anmeldung