Archiv der Kategorie: Workshop

Workshop: Gelebte Mischkultur und … davon leben.

3-tägiger Trainingsworkshop zu Permakultur und dynamischem Agroforst
Vom Donnerstag, den 5. März um 18 Uhr bis Sonntag, den 8. März 2020 um 13 Uhr
Am Betrieb Langerhorst, nahe Linz, Österreich.

Konzepte wie Permakultur und Agroforstwirtschaftwerden häufig genannt, wenn es um nachhaltigere und regenerative Lebensformen geht. Nur, was genau bedeutet es, ein naturnahes Vollerwerbsleben in der Landwirtschaft zu führen und wie geht es –z.B. als Familie. Langerhorstszeigen uns, wie eine funktionierende und funktionelle Mischkultur (polyculture) betrieben wird und welches Lebensmodell sie damit verbinden. Mit einer Agroforst-Expertin erarbeiten wir uns die agroforstlichen Elemente dieses „Waldgartens“.

Die Teilnehmenden…
• verstehen das Zusammenwirken der verschiedenen Systemelemente des Betriebes: agrarökologische Bereiche/Strukturen, Pflanzengesellschaften, Kreisläufe undProzesse, Beziehungen zur Umgebung, soziale Zusammenhänge usw.
• gewinnen einen Einblick in die innere Grundhaltung und den Entwicklungsprozess, der dieses System möglich macht.
• verstehen wichtige arbeitswirtschaftliche Prinzipien für die räumliche und zeitliche Ausgestaltung.
• reflektieren agroforstliche Elemente für den bestehenden Betrieb.
• haben jahreszeitlich relevante Arbeitsschritte selbst durchgeführt (z.B. Anlage von Mischkulturbeeten, Kompost-/Bodenwirtschaft, Agroforst-Anlagenplanung, Jungpflanzenanzucht, Gehölzschnitt).
• haben Übertragungsmöglichkeiten des Gelernten in die eigene Arbeitspraxis/Situation erarbeitet und diskutiert.

Das Programm wird an die Lernziele und Vorkenntnisse der Teilnehmenden angepasst. Entsprechend können auch bei Interesse bestimmte Fragen vertieft oder andere verwandte Themen integriert werden, z.B. Lagerhaltung, ländliche Hauswirtschaft, Wildkräuter, Baumpflege oder spezielle agroforstliche Fragestellungen.

Entsprechend den spezifischen Lernzielen der Teilnehmenden, dem jahreszeitlichen Sinnvollen und mit Blick auf das Wetter wird das Programm zunächst gemeinsam mit den Teilnehmenden konkretisiert. So stellen wir sicher, dass Teilnehmende das Neue mit ihren Erfahrungen und bestehendem Wissen verknüpfen können. Durch aktives Tun im Wechsel mit Beobachtung, Theorie und Reflexion entsteht gemeinsames Lernen. Sehr unterschiedlichen Interessen und Fragestellungen können wir in Kleingruppen ansprechen. Und es wird Gelegenheit geben, eigene Pläne der Teilnehmenden zu diskutieren.

Dozent*innen:
Margarete, Emanuel und Bernadette Langerhorst entwickeln und erhalten mit viel Erfahrung, Sachverstand und Reflexion den Mischkultur-Familienbetrieb als integriertes lebendiges System. Seit Langem heißen sie Wissbegierige auf ihrem Hof willkommen – manche bleiben ein paar Stunden, andere einige Monate.
Noemi Stadler-Kaulichbetreibt betreibt seit 1998 die Agroforst-Forschungsstation „Mollesnejta“ in Bolivien auf extrem trockendem Standort und teilt als technischeFachkraft ihr Wissen und ihre Leidenschaft für dynamischen Agroforst in Projekten und Schulungen in Europa und Lateinamerika.
Immo Fiebrig hat zahlreiche Permakultur-Projekte weltweit be-forscht und war sofort vom Langerhorst’schenHof überzeugt. Als Teil eines dreiköpfigen Unternehmensbeirates entwickelte er im Team die Kriterien für eine zertifizierbare Permakultur.
Susanne Hofmann-Soukihat hat in internationalen Projekten und als Dozentin der Agrarökonomie Methoden des Erfahrungs- und Praxislernens in die universitäre Lehre integriert und moderiert gern Lernprozesse in Gruppen. Ihr Selbstversorger-Garten nach Langerhorst‘schem Vorbild geht nun ins dritte Jahr.

Organisatorisches:

Übernachtung und veganes Essen auf dem Hof.

Um die wichtigsten Kosten von Workshop, Unterkunft und Verpflegung abzudecken, ist ein Teilnehmerbeitrag von 360 EUR pro Person notwendig. Ein solidarisches Modell soll mit einer Beitragsspanne die unterschiedlichen Möglichkeiten der Teilnehmenden berücksichtigen: Zwischen dem Mindestpreis von 290 EUR und einem Höchstpreis von 440 EUR kann der eigene Beitrag selbst festgelegt werden. Das funktioniert, wenn alle wohlwollend handeln. Bei externer Übernachtung sind es 54 EUR weniger pro Person.

Anmeldung und Rückfragen
Anmeldeschluss: 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn
Anmeldung und Rückfragen an mischkultur-lernen@mailbox.org oder 0049-177-5731059 (Immo)



Workshop: Polyculture in Permaculture: Mischkultur nach dem Vorbild der Natur

3-tägiges Training zu Best Practice in der Permakultur
vom Donnerstag, den 23. April um 18 Uhr bis Sonntag, den 26. April um 13 Uhr
Am Betrieb Langerhorst, nahe Linz, Österreich

Konzepte wie Permakulturwerden häufig genannt, wenn es um nachhaltigere und regenerative Lebensformen geht. Nur, was genau bedeutet es, ein naturnahes Vollerwerbsleben in der Landwirtschaft zu führen und wie geht es – z.B. als Familie. Langerhorsts zeigen uns, wie eine funktionierende und funktionelle Mischkultur (polyculture) betrieben wird und welches Lebensmodell sie damit verbinden. Erste Ansätze in Richtung einer Permakultur-Zertifizierung der Produktion werden erörtert.

Mögliche Workshop-Ziele
Die Teilnehmenden…
• verstehen das Zusammenwirken der verschiedenen Systemelemente des Betriebes:agrarökologische Bereiche/Strukturen, Pflanzengesellschaften, Kreisläufe undProzesse, Beziehungen zur Umgebung, soziale Zusammenhänge usw.
• gewinnen einen Einblick in die innere Grundhaltung und den Entwicklungsprozess, der dieses System möglich macht.
• verstehen wichtige arbeitswirtschaftliche Prinzipien für die räumliche und zeitliche Ausgestaltung.
• reflektieren permakulturelle Elemente für den bestehenden Betrieb.
• haben jahreszeitlich relevante Arbeitsschritte selbst durchgeführt (z.B. Anlage von Mischkulturbeeten, Kompost-/Bodenwirtschaft, Permakultur-Anlagenplanung, Jungpflanzenanzucht, Gehölzschnitt).
• haben Übertragungsmöglichkeiten des Gelernten in die eigene Arbeitspraxis/ Situation erarbeitet und diskutiert.

Das Programm wird an die Lernziele und Vorkenntnisse der Teilnehmenden angepasst. Entsprechend können auch bei Interesse bestimmte Fragen vertieft oder andere verwandte Themen integriert werden, z.B. Lagerhaltung, ländliche Hauswirtschaft, Wildkräuter, Baumpflege oder spezielle permakulturelle Fragestellungen.

Entsprechend den spezifischen Lernzielen der Teilnehmenden, dem jahreszeitlichen Sinnvollen und mit Blick auf das Wetter wird das Programm zunächst gemeinsam mit den Teilnehmenden konkretisiert. So stellen wir sicher, dass Teilnehmende das Neue mit ihren Erfahrungen und bestehendem Wissen verknüpfen können. Durch aktives Tun im Wechsel mit Beobachtung, Theorie und Reflexion entsteht gemeinsames Lernen. Sehr unterschiedlichen Interessen und Fragestellungen können wir in Kleingruppen ansprechen. Und es wird Gelegenheit geben, eigene Pläne der Teilnehmenden zu diskutieren.

Dozent*innen:
Margarete, Emanuel und Bernadette Langerhorst entwickeln und erhalten mit viel Erfahrung, Sachverstand und Reflexion den Mischkultur-Familienbetrieb als integriertes lebendiges System. Seit Langem heißen sie Wissbegierige auf ihrem Hof willkommen – manche bleiben ein paar Stunden, andere einige Monate.
Immo Fiebrig hat zahlreiche Permakultur-Projekte weltweit be-forscht und war sofort vom Langerhorst’schenHof überzeugt. Als Teil eines dreiköpfigen Unternehmensbeirates entwickelte er im Team die Kriterien für eine zertifizierbare Permakultur.
Susanne Hofmann-Soukihat hat in internationalen Projekten und als Dozentin der Agrarökonomie Methoden des Erfahrungs- und Praxislernens in die universitäre Lehre integriert und moderiert gern Lernprozesse in Gruppen. Ihr Selbstversorger-Garten nach Langerhorst‘schem Vorbild geht nun ins dritte Jahr.

Organisatorisches:

Übernachtung und veganes Essen auf dem Hof.

Um die wichtigsten Kosten von Workshop, Unterkunft und Verpflegung abzudecken, ist ein Teilnehmerbeitrag von 360 EUR pro Person notwendig. Ein solidarisches Modell soll mit einer Beitragsspanne die unterschiedlichen Möglichkeiten der Teilnehmenden berücksichtigen: Zwischen dem Mindestpreis von 290 EUR und einem Höchstpreis von 440 EUR kann der eigene Beitrag selbst festgelegt werden. Das funktioniert, wenn alle wohlwollend handeln. Bei externer Übernachtung sind es 54 EUR weniger pro Person.

Anmeldung und Rückfragen
Anmeldeschluss: 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn
Anmeldung und Rückfragen an mischkultur-lernen@mailbox.org oder 0049-177-5731059 (Immo)

Feierabend-Workshop für urbane Gärtner*innen: „Nisthilfen für Wildbienen“

am Donnerstag, den 5. September um 18.00 Uhr

im Interkulturellen Gemeinschaftsgarten Blumenau
Rolf-Pinegger-Straße/ Ecke Brunellenweg
86689 München*

Der Lebensraum für Wildbienen und andere Insekten wird knapp. Es fehlt an Nahrungsquellen und Nistmöglichkeiten. In Deutschland nisten viele Wildbienenarten in offenen Bodenstellen oder in unbefestigten Wegen. Andere brauchen wurmstichiges Holz oder leere Schneckenhäuser, um sich darin niederzulassen. Doch wo finden unsere Wildbienenarten in der dicht bebauten und hochversiegelten Stadt noch solche Bedingungen vor?

Beim Angebot von Nisthilfen und Nahrung für Wildbienen können auch urbane Gärtner*innen tätig werden. Mittlerweile sind „Insektenhotels“ zwar sogar in Baumärkten erhältlich, doch diese sind nicht immer sinnvoll. Deshalb zeigt die Wildbienenexpertin Kristin Böhm im Workshop, was beim Bau von Nistmöglichkeiten beachtet werden soll. Mit einfachen Materialien und ohne großen technischen Aufwand können die Teilnehmer*innen anschließend unter Anleitung eine Nisthilfe für den eigenen Garten oder Balkon bauen.

Referentin: Kristin Böhm, Leiterin des Wildbienenprojekts der Deutschen Wildtier Stiftung in München.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und offen für alle Interessierten.

Nähere Informationen unter:  
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* So geht’s zum Interkulturellen Gemeinschaftsgarten Blumenau:
Von der U-Bahn-Haltestelle (U3) Fürstenried West oder (U6) Großhadern, weiter mit dem Bus 56 in Richtung Schloss Blutenburg, Haltestelle: Terofalstraße.