Interkultureller Garten Neuaubing

Adresse:
Ecke Aubinger/Dinkelsbühler Straße
81243 München
Kontakt:
SOS-Familien- und Kindertageszentrum Neuaubing
Elisabeth Kraft
Tel. 0176/12606565
Fz-garten@sos-kinderdorf.de
Homepage des Gartens

Im Interkulturellen Garten betreiben auf einer Fläche von rund 2500 Quadratmetern, die die Stadt München dem SOS-Familien- und Kindertageszentrum Neuaubing zur Verfügung stellt,  derzeit etwa 20 Pächter*innen etwa 20 Quadratmeter große Parzellen oder beteiligen sich an Gemeinschaftsflächen. Regelmäßig finden Gemeinschaftsaktionen statt. Im Interkulturellen Garten gibt es neben den Einzel- und Gemeinschaftsbeeten eine Kiesfläche mit Bauwagen und eine Blumenwiese für Insekten und Vögel. Unterstützt wird das Projekt vom BUND Naturschutz. Regelmäßig werden Seminare angeboten mit Themen wie „Bearbeitung der Böden“ oder „Beete winterfest machen“. Die Pachtgebühr pro Beet (in der Regel 20 Quadratmeter) beträgt inklusive Wasserverbrauch 50 Euro pro Jahr.

Interkultureller Garten:

Der Interkulturelle Garten ist ein Treffpunkt für alle, die gerne Feldsalat säen, Tomaten ziehen, Karotten und Kartoffeln ernten, Gemüse aus aller Welt kennenlernen, gemeinsam Feste feiern und an Gemeinschaftsaktionen teilnehmen wollen. Menschen unterschiedlicher Kulturen treffen sich zum Gespräch und zum Austausch.

Im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“ wurde der Interkulturelle Garten des SOS-Familen- und Kindertageszentrums im September 2019 als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird an vorbildliche Projekte verliehen, die die Chance wahrnehmen, die die Natur und biologische Vielfalt für den sozialen Zusammenhalt und die Wertschätzung gesellschaftlicher Vielfalt und Toleranz bieten.

Die biologische Vielfalt des Interkulturellen Gartens in Neuaubing zeichnet sich durch die verschiedenen Pflanzen- und Blumenarten aus: Angebaut werden unter anderem Salat- und Zwiebelgewächse, Kartoffeln, Tomaten, Bohnen- und Kohlsorten sowie verschiedene Kräuter. Auf einer etwa 100 Quadratmeter großen Naturwiese neben den Beeten, die zwei Mal im Jahr gemäht wird, finden Insekten und Vögel Nahrung und Unterschlupf. Es gibt außerdem einen Bienenstock. Großen Wert wird auf die biologische Düngung mit Kompost und Jauche gelegt. Den Winter über werden die abgeernteten Beete mit Grünpflanzen (Gründüngung) bedeckt.

Fotos: Ella von der Haide