1. Münchner Tomatenfestival

Am 15. August 2020
auf dem Schneckenplatz am Bavariapark

Waldgärtner Siggi Fuchs und die Münchner Veranstaltungsagentur Kulturgipfel veranstalten am 15. August 2020 das 1. Münchner TOMATENFESTIVAL. Im Rahmen der Kunst- und Kulturtage im Westend dreht sich auf dem Schneckenplatz am Bavariapark alles um die Tomate. Im Zentrum steht eine Sortenschau, die den Besucher*innen einen Eindruck verschafft, wie viele Tomatensorten es gibt und dass Tomaten nicht nur rot und rund sein können, sondern eben auch grün, schwarz oder knubbelig!

Tomatenbegeisterte Gärtnerinnen und Gärtner gesucht!

Du liebst Tomaten? Du pflanzt Tomaten? Deine tolle Tomatensorte soll unbedingt ausgestellt werden? 

Dann melde Dich!

Um eine möglichst vielfältige Sortenschau zu bieten, suchen wir Profi- und Hobby-Gärtner*innen sowie Tomaten-Freund*innen, die ihre Tomatensorten gerne beim 1. Münchner Tomatenfestival am 15. August ausstellen möchten!
Unser Ziel: Mindestens 300 verschiedene Sorten.

Die Teilnahmebedingungen:

  • Du baust eine seltene oder ausgefallene Tomatensorte mit samenfestem Saatgut an.
  • Die Tomaten sollten bis zum 15. August 2020 erntereif sein.

Anmeldung:

Du möchtest deine Tomate(n) präsentieren? Dann wirf zuerst einen Blick in die Sortenliste. Hier findest du eine Aufstellung der Tomatensorten, die bereits angemeldet sind!

Deine Sorte ist noch nicht dabei? Dann schicke email hidden; JavaScript is required mit:

  • Vor- und Nachname / Kontaktdaten
  • Name deiner/n Tomatensorte/n

Bild (c) Kultur-Gipfel

Mitmachen beim Klimaherbst 2020

Heuer beschäftigt sich der Klimaherbst mit dem Thema „Ernährung“ – die urbanen Gärten sind mit dabei! Neben einem geplanten „Urban Gardening Fair“ können weitere Vorschläge und Ideen eingebracht werden.

Erste Impulsrunde/ Netzwerktreffen: Konzeptvorstellung und Austausch

am 18. Februar, um 19 bis 21 Uhr
im ImpactHub, Gotzinger Str. 8, 81371 München

Die Impulsrunde ist ein Planungstreffen zur Vorbereitung des Münchner Klimaherbstes, die offen für alle ist. Ihr könnt partizipativ für das Programm des Münchner Klimaherbstes 2020 eure kreativsten Konzeptideen und Veranstaltungsvorschläge einbringen und euch mit anderen Akteur*innen aus dem Gebiet des Klimaschutzes austauschen. Dieses Jahr dreht sich alles um das Thema Ernährung. Das Organisationsteam des Münchner Klimaherbsts e.V. stellt das bisherige Konzept vor und will sich über Inhalte, Formate und Akteur*innen austauschen.

Ablauf:
Beginn 19 Uhr

  • Check-In
  • Kennenlernen und Vorstellung des Klimaherbst-Teams
  • Präsentation des Konzepts
  • Gemeinsame Arbeit an Stationen (Formate, Akteur*innen, Themen, Slogan)
  • Wie geht es weiter Get together & Verabschiedung

Ende 21 Uhr

Für Snacks und Getränke wird gesorgt.

Anmeldung email hidden; JavaScript is required

Urbane Gärten „münchnern mit“

Im Rahmen der Veranstaltung „Urbanes München – Ideen für dein Quartier“ der Jahresausstellung des Referats für Stadtplanung und Bauordnung stellen sich auch urbangärtenerische Initiativen vor.

Am 13. Februar um 19 Uhr
in der Rathausgalerie München, Marienplatz 8, 80331 München

In 60 Minuten stellen kreative Köpfe aus München und anderen Städten ihre Projekte und Ideen für ein lebendiges Quartier vor. Am Ende des Abends sind Sie an der Reihe: Welches Projekt können Sie sich für Ihr Quartier vorstellen?

Das sind die Projekte:
Shquared: Das Münchner Unternehmen Shquared ist eine Plattform für Parallelnutzung. Das Team bring Raumeigentümerinnen und -eigentümer mit Parallelnutzerinnen und -nutzern zusammen.
Salz&Suppe: In Stuttgart wird eine neue Form der Bürgerbeteiligung erprobt. An heimischen Esstischen wurde ein stadtweiter Dialog über die Entwicklung der Stadt geführt – und das über soziale, kulturelle und räumliche Grenzen hinaus.
Piazza Zenetti: Parkplätze wurden im Sommer 2019 zu einem bunten Nachbarschaftstreffpunkt mit Programmangebot. An einer Mobilitätsstation konnten verschiedene Sharing-Angebote getestet werden.
StadtAcker: Statt Einzelparzellen ist ein Gemeinschaftsgarten mitten in München entstanden. Die Beete werden nach verschiedenen Themengruppen bestellt. Dabei wird Gemeinschaft, Austausch und Geselligkeit groß geschrieben.
Niantic: Wie kann man auf Stadtraum neugierig machen? Niantic organisiert immer wieder Veranstaltungen, bei denen Technologie genutzt werden, um die physische Welt neu zu entdecken. Die Welt „da draußen“ wird zum Spiel, sodass Nutzerinnen und Nutzer neue Orte in ihrer Stadt entdecken.

Die Veranstaltung ist Teil der Jahresausstellung des Referats für Stadtplanung und Bauordnung, Digitalisierung, Mobilität, Klimawandel, sozialer Zusammenhalt. Unter dem Titel „#mitmünchnern – Jetzt ist Zukunft“ zeigt die Ausstellung Strategien, Planungen und Projekte für die kommenden Jahrzehnte. Diese ist von 10. Januar bis 5. März 2020 in der Rathausgalerie am Marienplatz 8 täglich von 11 bis 19 Uhr zu sehen. Begleitend zur Ausstellung finden Diskussionsveranstaltungen, Führungen und Stadtspaziergänge statt. Der Eintritt und das Programm sind kostenlos.

Weitere Infos zur Ausstellung und zum Programm unter muenchen.de/mitmuenchnern.

Bild (c) StadtAcker am Ackermannbogen

6. Saatgut-Festival 2020

Das 6. Saatgut-Festival am ÖBZ findet Sonntag, den 8. März 2020 von 10 Uhr bis 17 Uhr statt

Seit Jahrhunderten vermehren Menschen weltweit ihr eigenes Saatgut zur Versorgung der Bevölkerung und für den Eigengebrauch. Durch Selektion, Kreuzungen und durch die Weitergabe des Saatguts entstand eine Vielzahl samenfester Nutzpflanzen. Im Zuge der modernen Pflanzenzüchtung, die sich vorrangig auf die Ansprüche der industriellen Landwirtschaft ausrichtet, gehen unsere alten und nachbaufähigen Gemüsesorten zugunsten von Hybrid-Züchtungen jedoch immer mehr verloren. Gleichzeitig verschwinden die Lebensräume vieler Insekten, darunter Wildbienen und Schmetterlinge, die für den Obst- und Gemüsebau wichtige Bestäuber darstellen. So steht die Erhaltung der Vielfalt unserer Kulturpflanzen in enger Abhängigkeit mit der Erhaltung der natürlichen Biodiversität. Ein interessantes Rahmenprogramm mit Infomarkt, Tauschbörse, Vorträgen, offener Kinderaktion.

VORLÄUFIGES PROGRAMM

10 bis 17 Uhr / Saatgutmarkt Vielfalt erhalten und genießen!

Saatgut alter und regionaler Kulturpflanzen ist im Handel immer seltener erhältlich. Auf dem Markt des 6. Saatgut-Festivals im ÖBZ können Besucher/innen die bunte Palette alter und samenfester Kultursorten, wie Hunderte von Tomatensorten, samenfeste Züchtungen von Bingenheimer und Saatgut vieler seltener Gemüseraritäten von regionalen und ökologischen Saatguterhalter/innen für die kommende Saison erwerben. (Liste der Markt- und Infostände s.u.)

11 bis 16 Uhr / Vortragsreihe Saatgut ist Kulturgut

Eine interessante Vortragsreihe rund um das Thema Saatgut. Von der Samengärtnerei im eigenen Hausgarten und der Erhaltung alter Sorten in Gemeinschaftsgärten, über Wildblumensamen und Bienenweiden-Informationen, gentechnisch verändertes Saatgut bis hin zur aktuellen Entwicklung in der Bio-Züchtung reichen die Beiträge der Referent*innen und Saatguterhalter*innen. (s.u.)

10 bis 13 Uhr / Saatgut-Tauschbörse

Die Tauschbörse lädt alle Gärtner*innen, die selber Saatgut vermehren und abgeben möchten, zum Treffen und Austausch mit Gleichgesinnten ein. Auch Neueinsteiger*innen, die (noch) nichts zum Tauschen anbieten können, sind herzlich willkommen, da es erfahrungsgemäß von einigen Sorten reichlich Saatgut gibt.

Für eine erfolgreiche Aussaat ist keimfähiges Saatgut mit genauen Sortennamen bzw. Beschreibung nötig. Daher sollte das angebotene Saatgut mit folgenden Information versehen sein:

  • Sortenname oder eine aussagekräftige Beschreibung
  • Erntejahr

Tütchen für Saatgut können gern mitgebracht oder vor Ort nach Anleitung mit bereitgestelltem Papier selbst gefaltet werden.

Ergänzend zur Tauschbörse bietet die Ausstellung der Infoblätter „Vielfalt erhalten – wie geht das?“ vom Dachverband Kulturpflanzen- und Nutztiervielfalt e.V. sehr anschaulich Informationen zur Saatgutgewinnung und -vermehrung. Diese Infoblätter sind gegen einen Unkostenbeitrag am VEN-Stand erhältlich und stehen auf der VEN-Website unter https://www.nutzpflanzenvielfalt.de/vielfalt_bewahren zum Download bereit.

Wir freuen uns auf regen Aus-Tausch!

14 bis 17 Uhr / Kindermitmachaktion: Saatkugeln und eigenes Minigärtchen gestalten

Auf die Samen, fertig – los! Hier können Kinder die Wiesen und Beete in ihrer Umgebung vielfältiger machen. Wir bereiten bunte „Explosionen“ vor, die im Frühling ihre Wirkung nicht verfehlen! Samen, die von den Gärtner/innen am ÖBZ im Herbst gesammelt wurden, bereiten die Kinder sorgsam vor und füllen sie in selbst gestaltete Samentütchen zum Mitnehmen für den heimischen Balkon und Garten. Gemüsesamen werden gleich in die Erde gesetzt zum Vorziehen an der Fensterbank. Über das Heranziehen bunter Pflanzenteppiche fördern wir die Bienenweide und steigern das Nahrungsangebot für heimische Insekten. Für Überraschungen werden die selbst geformten Saatkugeln sorgen..

Kindernachmittag / MUZ / Für Kinder ab 5 Jahren / Renate Luz/ Sonntag, 24.2.2019 / Einlass um 14.00/14.45/15.30/16.15 Uhr / max. 20 Kinder je Zeiteinheit / keine Anmeldung erforderlich / Teilnahme kostenfrei

Workshop: Gelebte Mischkultur und … davon leben.

3-tägiger Trainingsworkshop zu Permakultur und dynamischem Agroforst
Vom Donnerstag, den 5. März um 18 Uhr bis Sonntag, den 8. März 2020 um 13 Uhr
Am Betrieb Langerhorst, nahe Linz, Österreich.

Konzepte wie Permakultur und Agroforstwirtschaftwerden häufig genannt, wenn es um nachhaltigere und regenerative Lebensformen geht. Nur, was genau bedeutet es, ein naturnahes Vollerwerbsleben in der Landwirtschaft zu führen und wie geht es –z.B. als Familie. Langerhorstszeigen uns, wie eine funktionierende und funktionelle Mischkultur (polyculture) betrieben wird und welches Lebensmodell sie damit verbinden. Mit einer Agroforst-Expertin erarbeiten wir uns die agroforstlichen Elemente dieses „Waldgartens“.

Die Teilnehmenden…
• verstehen das Zusammenwirken der verschiedenen Systemelemente des Betriebes: agrarökologische Bereiche/Strukturen, Pflanzengesellschaften, Kreisläufe undProzesse, Beziehungen zur Umgebung, soziale Zusammenhänge usw.
• gewinnen einen Einblick in die innere Grundhaltung und den Entwicklungsprozess, der dieses System möglich macht.
• verstehen wichtige arbeitswirtschaftliche Prinzipien für die räumliche und zeitliche Ausgestaltung.
• reflektieren agroforstliche Elemente für den bestehenden Betrieb.
• haben jahreszeitlich relevante Arbeitsschritte selbst durchgeführt (z.B. Anlage von Mischkulturbeeten, Kompost-/Bodenwirtschaft, Agroforst-Anlagenplanung, Jungpflanzenanzucht, Gehölzschnitt).
• haben Übertragungsmöglichkeiten des Gelernten in die eigene Arbeitspraxis/Situation erarbeitet und diskutiert.

Das Programm wird an die Lernziele und Vorkenntnisse der Teilnehmenden angepasst. Entsprechend können auch bei Interesse bestimmte Fragen vertieft oder andere verwandte Themen integriert werden, z.B. Lagerhaltung, ländliche Hauswirtschaft, Wildkräuter, Baumpflege oder spezielle agroforstliche Fragestellungen.

Entsprechend den spezifischen Lernzielen der Teilnehmenden, dem jahreszeitlichen Sinnvollen und mit Blick auf das Wetter wird das Programm zunächst gemeinsam mit den Teilnehmenden konkretisiert. So stellen wir sicher, dass Teilnehmende das Neue mit ihren Erfahrungen und bestehendem Wissen verknüpfen können. Durch aktives Tun im Wechsel mit Beobachtung, Theorie und Reflexion entsteht gemeinsames Lernen. Sehr unterschiedlichen Interessen und Fragestellungen können wir in Kleingruppen ansprechen. Und es wird Gelegenheit geben, eigene Pläne der Teilnehmenden zu diskutieren.

Dozent*innen:
Margarete, Emanuel und Bernadette Langerhorst entwickeln und erhalten mit viel Erfahrung, Sachverstand und Reflexion den Mischkultur-Familienbetrieb als integriertes lebendiges System. Seit Langem heißen sie Wissbegierige auf ihrem Hof willkommen – manche bleiben ein paar Stunden, andere einige Monate.
Noemi Stadler-Kaulichbetreibt betreibt seit 1998 die Agroforst-Forschungsstation „Mollesnejta“ in Bolivien auf extrem trockendem Standort und teilt als technischeFachkraft ihr Wissen und ihre Leidenschaft für dynamischen Agroforst in Projekten und Schulungen in Europa und Lateinamerika.
Immo Fiebrig hat zahlreiche Permakultur-Projekte weltweit be-forscht und war sofort vom Langerhorst’schenHof überzeugt. Als Teil eines dreiköpfigen Unternehmensbeirates entwickelte er im Team die Kriterien für eine zertifizierbare Permakultur.
Susanne Hofmann-Soukihat hat in internationalen Projekten und als Dozentin der Agrarökonomie Methoden des Erfahrungs- und Praxislernens in die universitäre Lehre integriert und moderiert gern Lernprozesse in Gruppen. Ihr Selbstversorger-Garten nach Langerhorst‘schem Vorbild geht nun ins dritte Jahr.

Organisatorisches:

Übernachtung und veganes Essen auf dem Hof.

Um die wichtigsten Kosten von Workshop, Unterkunft und Verpflegung abzudecken, ist ein Teilnehmerbeitrag von 360 EUR pro Person notwendig. Ein solidarisches Modell soll mit einer Beitragsspanne die unterschiedlichen Möglichkeiten der Teilnehmenden berücksichtigen: Zwischen dem Mindestpreis von 290 EUR und einem Höchstpreis von 440 EUR kann der eigene Beitrag selbst festgelegt werden. Das funktioniert, wenn alle wohlwollend handeln. Bei externer Übernachtung sind es 54 EUR weniger pro Person.

Anmeldung und Rückfragen
Anmeldeschluss: 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn
Anmeldung und Rückfragen an mischkultur-lernen@mailbox.org oder 0049-177-5731059 (Immo)