|
|
|
|
|
|
|
Liebe urbane Gärtner*innen und Garteninteressierte,
das Team der Urbanen Gärten München verabschiedet sich in die Sommerpause und wünscht euch allen eine erholsame und nicht zu heiße und trockene Hochsommerzeit.
|
Diesmal gibt es aus aktuellen Anlass viel Lesestoff auf unserer Website für den Sommer: Im Thema des Monats "Notwehr gegen die neue Gentechnikverordnung der EU" haben wir Reaktionen und weiterführende Links zu dem uns alle existentiell betreffenden Thema zusammengestellt.
|
|
Für alle Biogärtner*innen, auch für uns Urbane Gärtner*innen und Naturgärtner*innen wird das neue Gesetz, so wie es jetzt beschlosen wurde, weitreichende negative Folgen haben, wenn die Politik nicht durch Nachbesserungen doch noch einen anderen Weg einschlägt. Im Vortrag wird herausgearbeitet, dass durch Klagen und zivilgesellschaftlichen Widerstand nachträgliche Veränderungen noch möglich sind.
|
Ein Paradigmenwechsel in der - hochriskante Technologien befürwortenden und als notwendig für die Klimaanpassung propagierenden - derzeitigen Umweltpolitik ist unbedingt notwendig. Die wichtigste Aufgabe bleibt der natürliche Klimaschutz auf internationaler, nationaler und lokaler Ebene, wie ihn der Wissenschaftliche Beirat für Natürlichen Klimaschutz vorschlägt.
|
|
|
|
|
Wir haben beim Referat für Klima- und Umweltschutz der Stadt München nachgefragt, ob die neue Allgemeinverfügung zum Wassersparen auch für die urbanen Gemeinschaftsgärten gilt: Die Antwort lautet - ja, für alle urbanen Gartentypen wie Kleingärten, Gemeinschafts- und Anwohner*innengärten - gilt die Verordnung, auch wenn die Gärten öffentlich zugänglich sind. Das heißt für uns Gärtner*innen, eine schon seit jeher gewohnte und vernünftige Praxis weiterzuführen: Nur in den Abend- und frühen Morgenstunden gießen, wenn der Wasserverlust durch Verdunstung am geringsten ist. Neben dem Einsparen von kostbaren Wasser gibt es viele Möglichkeiten der Klimaanpassung: Beschattung, den Boden immer bedecken, sei es mit dicken Mulch oder dichten Bewuchs - und natürlich auch die Gießgewohnheiten- und Techniken kritisch hinterfragen. Wie man den Garten am Besten an die Verhältnisse anpassen kann, lest bitte in unserem Beitrag und im Thema des Monats Juli.
|
|
Empfehlenswert ist auch der ausführliche Ratgeber des Münchner Umweltinstituts:
|
|
|
|
|
|
Das neue Trockenmauer-Biotop mit Sandarium und
das Schaubeet für heimische Wildpflanzen im ÖBZ
|
Das Schaubeet für heimische Wildpflanzen am Ökologischen Bildungszentrum hat sich prächtig entwickelt – alle Pflanzen sind angewachsen und blühen trotz der langen Hitze- und Trockenheits-Perioden ausdauernd bunt und üppig. Dieses Frühjahr wurde ganz in der Nähe des Rewilding-Schaubeetes im Außengelände des Ökologischen Bildungszentrums das neue große Trockenmauer-Biotop mit Sandarium, Totholz und integrierten Nisthilfen für Insekten mit einer über 20 Meter langen Natursteinmauer errichtet. In der momentan noch leeren Mulde im hinteren Bereich wird im Herbst das zukünftige Wechselkröten-Refugium entstehen. Neben diesen Vielfaltsbiotop gibt es jetzt auch eine liebevoll von der Künstlerin Valentina Arros gestaltete Wildbienen-Lernstation - die ganze Anlage ist absolut sehenswert und einen Ausflug ins Ökologische Bildungszentrum wert. Naturnahe Gartenanlagen mit einheimischen Wildpflanzen und an Hitze und Trockenheit angepassten Ökotope sind nicht nur wunderschön, sondern nach der aufwändigen Anlage pflegeleicht, ermöglichen unserer heimischen Tierwelt das Überleben und sind auch ein Musterbeispiel von "natürlichem Klimaschutz" auf lokaler Ebene. Lest dazu bitte auch unseren Beitrag
|
|
|
|
Termine im Sommer
|
|
|
KÜCHE DER ZUKUNFT: Vegane bayerische Brotzeit – Tradition neu gedacht
|
Termin: Mittwoch, 29. Juli 2026, 17:30 - 20:30 Uhr
|
|
Veranstaltungsort: Münchner Ernährungsrat e.V., Milchstraße 13, München-Haidhausen
|
|
Referentin: Verena Schlegel, Diätassistentin, Projektleitung Ernährungswende beim Münchner Ernährungsrat
|
|
„Was passiert, wenn bayerische Tradition auf pflanzliche Küche trifft? In diesem Workshop bereiten wir beliebte Brotzeitklassiker in kreativer veganer Variante zu – regional, saisonal und voller Geschmack. Gemeinsam entdecken wir, wie nachhaltiger Genuss und bayerische Esskultur zusammenpassen. Freuen Sie sich auf herzhafte Aufstriche, saisonale Schmankerl und neue Ideen für Biergarten, Picknick und Brotzeitbrettl. Ganz nebenbei erfahren Sie, wie mehr pflanzliche Lebensmittel zu einer zukunftsfähigen Ernährung beitragen können.“
|
|
|
|
Quartiersküche Moosach und Münchner Ernährungsrat: Sommerernte haltbar machen
|
Termin: Sonntag, 2. August 2026, 10:00 - 13:00
|
|
Ort: Nachbarschaftstreff Moosach, Untermenzinger Str. 76, 80997 München
|
|
"Im August bietet die regionale Ernte eine große Vielfalt an frischem Gemüse, Obst und Kräutern. Tomaten, Bohnen, Zucchini, Paprika sowie Beeren, Pflaumen und Äpfel eignen sich hervorragend zum Verarbeiten und Haltbarmachen. Gemeinsam bereiten wir saisonale Köstlichkeiten zu und lernen, wie sich die Schätze des Sommers für später bewahren lassen."
|
|
|
|
Green City e.V.: Klimawandelgerechte Entwicklung und hitzeresistente Gestaltung öffentlicher Räume
Termin: Freitag, 31. Juli 2026, 17:30 - 19:00 Uhr Treffpunkt: St.-Quirin-Platz am Holzpavillon Grüner Quirin
|
|
"Bei dieser Rundwanderung von Green City e.V. steht die Stadtklimawirkung grüner Flächen in Obergiesing und Harlaching im Fokus. An Orten wie St. Quirin-Platz, Weißenseepark und der Hangkante „Am hohen Weg“ wird erlebbar, wie vernetzte Grünräume Hitze mindern, Biodiversität fördern und Lebensqualität schaffen – im Gegensatz zu versiegelten Flächen. Dipl.-Geograph Walter Kufeld zeigt ökologische Zusammenhänge auf und vermittelt, welche Klimaanpassungsstrategien bereits wirken."
|
|
|
|
Ferienprogramm für Kinder im ÖBZ
|
Termin: Donnerstag, 6. August 2026, 9.00 bis 16.00 Uhr
|
"Ausgestattet mit den vom ÖBZ gestellten Tablets machen wir uns auf den Weg, um die Geheimnisse der Natur im Sommer zu entdecken und halten diese mit der Tablet-Kamera fest. Wir gestalten ein Heftchen, in dem wir unsere Sommergeschichten sammeln und später mit den eigenen Fotos ergänzen können. Für den Hunger zwischendurch kochen wir uns ein leckeres Mittagessen aus gesunden Bio-Lebensmitteln. Bitte kleine Brotzeit, wetterfeste Kleidung, festes Schuhwerk und einen USB-Stick für das Überspielen der Fotos mitbringen."
|
|
|
|
Safe the Date
|
|
|
Urbane Gärten – Grüne Oasen und Experimentierorte für eine sorgende und solidarische Stadt
|
Termin: Dienstag, 22. September 2026, 19:00 bis 21:00
|
|
Ort: Münchner Zukunftssalon
|
|
Referentin: Dr. Christa Müller
|
|
"Urbane Gärten sind aus den Städten nicht mehr wegzudenken. Aus vereinzelten Pionierprojekten entstand allein in Deutschland ein Netzwerk von mehr als 1.000 Projekten. Heute gelten Gemeinschaftsgärten als urbane Laboratorien für stadtökologische, commonsbasierte und partizipative Formen der Stadt(teil)gestaltung, in denen auf zentrale Themen der Gegenwart in produktiver Weise geantwortet wird: Klimawandel und -anpassung, Artenvielfalt und wachsende Vereinsamung werden zum Ausgangspunkt für neue Wohlstandsmodelle."
|
|
Dr. Christa Müller ist Soziologin und forscht seit 1999 für die anstiftung zu Do-it-Yourself-Bewegungen, mit Schwerpunkt auf Urban Gardening. Sie ist Vorstandsvorsitzende der in München ansässigen anstiftung.
|
|
Im Anschluss an den Vortrag stellen Ruth Mahla und Dr. Julia Gamberini das Netzwerk Urbane Gärten München vor.
|
|
|
|
|
|
Eine erholsame und beglückende Ferienzeit wünscht Euch das Team von Urbane Gärten München
|
|
|
|
|
Bilder vom Vielfalts-Biotop mit Sandarium und Schaubeet im ÖBZ: Ruth Mahla
|
|
|
|
|
|
|
Gefördert durch die Landeshauptstadt München Referat für Klima- und Umweltschutz;
Ein Projekt der Stiftungsinitiative Urbane Gärten München, ermöglicht durch:
anstiftung, Bürgerstiftung München, Schweisfurth Stiftung, Selbach-Umwelt-Stiftung.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|