Datum/Zeit:
Mi., 16.07.2025
18:00 - 19:30 Uhr
Eintritt:
frei
Teilnehmerzahl:
Ansprechpartner:
Lenbachhaus meets Akademie
Termin: Mi, 16. Juli 2025, 18–19.30 Uhr – Kostenlos
Treffpunkt: Garten des Lenbachhaus (bei Regen: Georg-Knorr-Saal, Lenbachhaus)
Es ist keine Anmeldung erforderlich. Mehr Infos hier
Sowohl auf der Loggia im ersten Stock des Lenbachhaus als auch im Garten der Akademie der Bildenden Künste München befinden sich Bienenstöcke – in direkter Nachbarschaft zur Kunst. Spätestens seit den 1960er Jahren haben sich verschiedene Verfahren der Inter-Species-Art zwischen Künstler*innen und Bienen entwickelt. Die Frage, wie wir mit Tieren in unserer Umwelt zusammenleben, ist im Angesicht des voranschreitenden Klimakollapses relevanter denn je. Die Bedrohung der Artenvielfalt, das Insektensterben und die Ausbeutung natürlicher Ressourcen sind menschengemacht. Kunst und Kultur können hierbei die kritischen Beobachterinnen einer Mensch-Tier-Beziehung sein, die auf Ungerechtigkeit fußt.
Der Umweltanthropologe und Filmemacher Felix Remter forscht zum Status der Honigbiene als Nutztier, Haustier oder Wildtier und thematisiert diese Kontroverse in seinem Dokumentarfilm „Eine Frage der Haltung“ 2020.
Das Gespräch ist eine Kooperation mit dem Forschungszentrum für Technoästhetik an der Akademie der Bildenden Künste München und wird gemeinsam von Sarah Sigmund (Akademie der Bildenden Künste München) und Samira Yildirim (Lenbachhaus) organisiert.
Vor dem Gespräch zeigen wir um 16 Uhr im Georg-Knorr-Saal den Dokumentarfilm „Eine Frage der Haltung. Nutztier, Haustier oder Wildtier? Vom Überleben der Honigbiene“ von Felix Remter, 87 Min, D 2020.
Informationen zu den Bienen im Lenbachhaus finden sich hier.
Zudem findet am 5. Juli der Workshop „Bienenschwärmerei“ mit der Künstlerin und Imkerin Katharina Deml und dem Imker am Lenbachhaus Jürgen Brandl statt.

