Kuba: Beitrag von Urbanen und Schulgärten für eine nachhaltige Entwicklung

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Datum/Zeit:
Do, 24.09.2015
19:00 - 22:00 Uhr

Veranstaltungsort
DGB Haus München

Eintritt:
Eintritt frei Spenden erwünscht

Teilnehmerzahl:
30

Ansprechpartner:
Siga Luthner


Nachhaltige Entwicklung als Bildungsauftrag
und
wie urbane und schulische Gärten dazu beitragen

mit
Reina Maria Rodriguez Garcia aus Kuba

Reina ist stellvertretende Direktorin der Lehrer&innenausbildung in der Pädagogischen Hochschule von Consolacion del Sur, Cuba und Mitglied von Ecomujer.
Aktuelle leitet Sie ein kubanisches Pilotprojekt zur Verbesserung der Ernährung in Schule und Nachbarschaft und gibt Kurse zu Themen wie Gender und nachhaltige Entwicklung, Klimawandel sowie Umwelterziehung und Lokale Entwicklung. Sie koordiniert das Projekt Regenwasser und Schulgärten und berät die Gemeinde bei der Förderung von Nachbarschaftsprojekten.

Wir laden herzlich ein zu einem

Fachgespräch als Erfahrungsaustausch
Donnerstag, 24. September 2015 um 19 Uhr

Gewerkschaftshaus München
Schwanthalerstraße 64 (U 4/5 Theresienhöhe)
Ludwig Koch Raum / Erdgeschoss

Sprachen:
Deutsch und Spanisch. Jeweils mit Übersetzung

Kuba nimmt in der Welt der Urbanen Agrikultur eine Sonderrolle ein. Durch die Blockade der USA und nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion war der Inselstaat nahezu vollkommen auf sich allein gestellt. So wurde es nötig, innovative, dezentrale Systeme auf der Basis nachhaltiger Ressourcennutzung zu entwickeln. Mittlerweile sind diese in sich geschlossenen Stoff-kreisläufe weitgehend fähig, die kubanischen Stadtbewohner&Innen mit frischen Lebensmitteln zu beliefern. Städte wie Havanna und Villa Clara werden heute zu gut 70 % mit Gemüse aus städtischer Landwirtschaft – sprich durch Anbau in privaten Gärten, Familienbetrieben oder Kooperativen – versorgt.

Aktuell kommen die Verhandlungen zur Formulierung der Nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDG) in die entscheidende Phase. Die SDG sollen für alle Bewohner&innen des Planeten gelten. Das bedingt auch Änderungen in der Produktions- und Konsumptionsweise des globalen Nordens. Deswegen wollen wir diese Themen auch gemeinsam diskutieren und um Nord-Süd-Allianzen zur Lösung der globalen Herausforderungen werben.

Reina Maria Rodriguez Garcia

Im Rahmen einer Begegnungsreise ist Reina Rodriguez auf Einladung von Ecomujer in Deutschland. Das Motto dabei heißt: Vom Süden lernen. Urbanes Gärtnern, Ernährungssouveränität und Nachhaltige Entwicklungsziele (SDGs). Reina wird von ihren Erfahrungen im schulischen und außerschulischen Bereich berichten, ihre innovativen Methoden und Ansätze mit uns teilen und deren Übertragbarkeit und erwartete Wirkung in Deutschland mit uns diskutieren.

Aktuelle Infos unter http://ecomujer.org/