Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

Gartenbauverein München-Großhadern e.V.: Veranstaltungen 2022

Di8.2.202219:00 UhrGBV-Webinar (Online-Vortrag über Zoom):
Salat satt durchs Jahr
mit Gartenpflegerin Tanja Sixt
Teilnahme nach Anmeldung bis zum 6.2.2022
unter info@gartenbauverein-grosshadern.de
Sa
12.2.2022
Ersatztermin: 26.2.2022
14:30 UhrObstbaumschnittkurs mit Baumwart Gregor Meyer-Bender
Treffpunkt: Grünanlage zwischen Holzapfelkreuther- und Geroldseckstraße bei der Reformations-Gedächtnis-Kirche, Holzapfelkreuther Straße.
Bitte wettertaugliche Kleidung beachten.
Teilnahme nur nach telefonischer Anmeldung unter:
089 74141794
Dauer: ca. 90 min.
Kostenfrei, begrenzte Teilnehmerzahl
So13.3.2022
Ersatztermin: 27.3.2022

14:30 Uhr
Rosenschnittkurs mit Gregor Meyer-Bender
Treffpunkt: bei unserem Mitglied Maxi Höflmaier,
Franz-Senn-Str. 17, 81377 München.
Teilnahme nur nach telefonischer Anmeldung unter:
089 74141794
Dauer: ca. 90 min
Kostenfrei, begrenzte Teilnehmerzahl
Sa19.3.2022 Ersatztermin: 26.3.202214:30 UhrFrühjahrsputz im Garten – Workshop mit Gartenpflegerin Tanja Sixt Treffpunkt: Linderhofstr. 27, 81377 München. Bitte wettertaugliche Kleidung beachten.
Teilnahme nur nach telefonischer Anmeldung unter:
089 74141794
Dauer: ca. 90 min.
Kostenfrei, begrenzte Teilnehmerzahl
Fr.29.4.202215:30 UhrPflegeaktion der großen Kräuterschnecke am Naturlehrpfad am Waldfriedhof – eingeladen sind alle Mitglieder und Gäste, denn es wird auch Pflanzenwissen vermittelt.
Anmeldung unter 74141794
Sa23.4.202214:30-17:00 UhrTauschbörse für Pflanzen, Samen, Saatgut und Sämlinge
im Vorgarten von Tanja Sixt, Linderhofstr. 27, 81377 München
MainachmittagsBaumführung durch den Nymphenburger Schlosspark
mit Christiane Schega
Termin + Infos werden auf der Homepage bekannt gegeben
Alle Termine unter Vorbehalt,
weitere Informationen unter: https://www.gartenbauverein-grosshadern.de/

Die aktuellsten Informationen finden Sie stets auf der Website des Gartenbauvereins; bitte vergewissern Sie sich dort, ob Änderungen zu einer Veranstaltung angegeben sind: www.gartenbauverein-grosshadern.de
Bitte beachten Sie die aktuellen Maßnahmen und Informationen zum Coronavirus:
www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php

Veranstaltungen im Projekt Urban Gardening

Die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau bietet im Urban Gardening Demonstrationsgartens München (Ludwigstraße 2, 80539 München) in diesem Jahr folgende Veranstaltungen an:

Führung mit Themen-Workshop,
jeweils 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr

24.5.2022 Workshop „Mobiles Gärtnern“

21.6.2022 Workshop „Hydroponik und Vertikales Gärtnern

Führungen am Demonstrationsgarten München,
freitags, 17:00 bis 18:30 Uhr

April22.4.2022
Mai6.5.2022
20.5.2022
Juni3.6.2022
17.6.2022
Juli1.7.2022
15.7.2022
29.7.2022
August12.8.2022
September9.9.2022
23.9.2022
Oktober7.10.2022
21.10.2022
Treffpunkt:
Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten,
Ludwigstraße 2, 80539 München

Alle Informationen zur Anmeldung und zum
Projekt „Urban Gardening Demonstrationsgärten in Bayern“ finden Sie unter:
www.lwg.bayern.de/urban-gardening

Warum dient gesunder Boden als Basis für die Gesundheit von Wasser, Pflanzen, Tieren und Menschen?

Am 25. November bietet die IG gesunder Boden im Rahmen des Internationalen Bodentags eine hybride Veranstaltung an

Es geht in diesem Jahr um den Zusammenhang von gesundem Boden, Landwirtschaft und Wasser: Warum dient gesunder Boden als Basis für die Gesundheit von Wasser, Pflanzen, Tieren und Menschen? Welche zunehmende Bedeutung kommt unseren Böden auf Grund der immer häufiger auftretenden Extrembelastungen, wie zum Beispiel Dürre oder Starkregen, zu?

Renommierte Wissenschaftlerinnen und Expertinnen der Bodenpraxis, darunter auch der bekannte Diplom-Meteorologe und ARD-Wetterexperte Sven Plöger (Wetter vor acht), werden über aktuelle Boden-, Umwelt- und Klimathemen referieren und diskutieren.

Der 6. Internationale Bodentag der Interessengemeinschaft gesunder Boden wird am 25.11.2021 als „hybride“ Veranstaltung stattfinden. Das bedeutet, dass der Bodentag unter der Einhaltung der am Veranstaltungstag geltenden Hygienevorgaben als Präsenz-, aber auch als gestreamte Online-Veranstaltung gebucht werden kann. Veranstaltungsort ist die Schwarzachtalhalle im oberpfälzischen Neunburg vorm Wald im Landkreis Schwandorf.

Interessierte finden detaillierte Informationen zum Programm der ganztägigen Veranstaltung und zur Anmeldung auf der Homepage der IG gesunder Boden unter
www.ig-gesunder-Boden.de oder telefonisch unter 0941/30761-24.

Humuswoche Oberland 2021

Der Boden bzw. Humus ist die Grundlage allen Lebens. Deshalb rückt er immer mehr in den Fokus nicht nur von (urbanen) Gärtner*innen. Im Sommer 2021 findet im bayerischen Oberland erstmals die Aktionswoche “Boden gut — Zukunft gut” statt. Mit dieser Festwoche vom 28.8. bis 4.9.2021 und einer großen Auftaktveranstaltung am 28. August soll gemeinsam der Boden für ein fruchtbares Miteinander bereitet werden.

Für Groß und Klein, Gärtner*innen, Bäuer*innen, Fachleute und Interessierte wird es Angebote zum mitmachen und zuhören, zum diskutieren und schmecken und noch vieles mehr geben. Das Themenspektrum reicht vom einfachen Hochbeet bis zur regenerativen Landwirtschaft, von Slowfood bis zum Phänologischen Garten, von Bodenlebewesen bis zum Klimaschutz.

Für urbane Gärtner*innen besonders spannend sind beispielsweise Führungen zu verschiedenen Sonnenäckern im Oberland, ein Besuch der Solidarischen Gärtnerei Biotop Oberland e.G und Workshops zum Bau von Hochbeeten und zur Bodengesundheit im Selbstversorgergarten.

Das umfangreiche Programm verspricht lohnenswerte Ausflüge ins Oberland. Programm und Informationen gibt auf der Website der Veranstalter.

Rückblick: „In Kontakt bleiben trotz Corona: Wie erreichen wir trotzdem alle?“

Die anstiftung organisiert seit diesem Jahr regelmäßig online Netzwerk-Austauschabende für Gemeinschaftsgärten. Sie bietet damit den Gartenaktiven die Gelegenheit, miteinander Wissen und Erfahrungen zu teilen, zu diskutieren und sich zu vernetzen. Bei jedem Abend steht ein Thema im Vordergrund, zu dem es einen Impulsvortrag von ein*er Akteur*in gibt. Der Vortrag ist die Basis für den Austausch in Kleingruppen, der im Anschluss daran stattfindet. Gudrun Walesch organisiert und moderiert diese Veranstaltungen, an denen sich zahlreiche Gemeinschaftsgartenaktive aus dem ganzen Bundesgebiet beteiligen.

Wie wir in den Gemeinschaftsgärten auch in Pandemiezeiten in Kontakt bleiben können, war die Frage des Netzwerk-Austauschabends vom 23. Februar. Dazu lud die anstiftung gemeinsam mit dem Internationalen Gemeinschaftsgarten Herrenberg und den Urbanen Gärten München ein. Denn Corona stellt die Gemeinschaftsgärten seit einem Jahr vor viele Herausforderungen. Frank Tesch stellte zu Beginn der Veranstaltung die Strategien und Kommunikationswerkzeuge des Internationalen Gemeinschaftsgartens Herrenberg (BW) vor.

Strategien im Internationalen Gemeinschaftsgarten Herrenberg

Nach dem Motto des Internationalen Gemeinschaftsgartens Herrenberg „Es macht Spaß, wir machen was gemeinsam, es bringt uns Nutzen“ stehen gemeinsames Planen, Säen, Ernten und Feiern im Mittelpunkt der Aktivitäten. Aufgrund der Ansteckungsgefahr und der Hygieneregeln sind die bisherigen Routinen nicht mehr möglich. Die Gruppe steht deshalb vor der Herausforderung, diese so anzupassen, dass gemeinschaftliches Tun, Spaß haben und Ernten weiterhin für alle möglich sind. Probleme ergaben sich anfangs zum einen, weil neue Kommunikationsstrukturen für die gemeinsame Planung gefunden werden mussten, die allen die Teilhabe ermöglicht. Zum anderen fielen spontane Aktionen und Kommunikation jenseits von eingeteilten Kleingruppen weg. Dadurch waren Offenheit und Flexibilität eingeschränkt, ebenso entstanden Missverständnisse. So wurde beispielweise zu Saisonbeginn die Konsensierung der Pflanzpläne zu einer technischen Herausforderung; ein anderes Mal wurden Absenker zur Vermehrung im Beerengarten von einer anderen Gruppe als vermeintliches Gestrüpp entfernt.

Im Laufe des Jahres haben Frank und die Gartenaktiven in Herrenberg mit viel Engagement und Kreativität etliche Optionen der online-Kommunikation ausprobiert, für weniger Technikversierte schriftliche Anleitungen erstellt, eine WhatsApp-Gruppe gegründet und schließlich das Kartoffelessen als Jahresabschluss virtuell gefeiert – die Kartoffeln wurden von den Gartenaktiven individuell im „Home Dinner“ verköstigt und Fotos davon online mit allen geteilt. So sind neue Formate entstanden, die auch in nicht pandemischen Zeiten hilfreich sind. Die Erfahrungen im ersten Corona-Jahr zeigen, dass der Austausch von Informationen sowie das Teilen von Stimmungen und Eindrücken mit technischen Mitteln gut kompensiert werden können. Dennoch bleibt dabei anderes auf der Strecke, wie das gemeinsame Lernen in der (Garten-)Praxis, das Lösen unterschwelliger Konflikte und die uneingeschränkte Teilhabe aller.

Ähnliche sowie unterschiedliche Erfahrungen in den Gemeinschaftsgärten

Nach der Präsentation wurden in Kleingruppen folgende Fragen diskutiert: Wie können abwesende Gärtner*innen in das Leben und die Aktivitäten des Gemeinschaftsgartens eingebunden werden? Wie habt ihr die Verbindungen zu euren Gartengruppen aufrechterhalten? Wie werden Absprachen getroffen? Welche Kommunikationsmöglichkeiten habt ihr genutzt, ge- oder erfunden?

Die Erfahrungen im letzten Jahr waren insgesamt in den urbanen Gärten zwar ähnlich, dennoch ergaben sich je nach Struktur des Projekts unterschiedliche Herausforderungen und Lösungen. Die Gruppenkommunikation mit verschiedenen online-Medien wurde zur Barriere vor allem für ältere, weniger technikbegeisterte, nicht deutschsprachige Mitgärtner*innen und Familien. Alle Gemeinschaftsgärten haben diese Barriere abzubauen versucht, durch klassische Rundbriefe, Telefonate, Besuche, schriftliche Dokumentationen und Infotafeln in den Gärten. Die üblichen Versammlungs- und Veranstaltungsformate wurden in zeitlich gekürzter, räumlich angepasster und konzentrierter Form neu konzipiert, die Zahl der Teilnehmer*innen konsequent begrenzt. Das hat deutlich mehr Zeit, Energie und Kreativität der Gartenaktiven erfordert. Auch kamen insgesamt informelle Gespräche „zwischen Tür und Angel“ zu kurz. Doch gleichzeitig konnten Kontakte intensiviert werden, für manche (ältere) Mitgärtner*innen waren die neuen Kommunikationswege sogar ein willkommenes Mittel gegen Vereinsamung in der Isolation.

Als problematisch erwies sich nicht nur, dass nicht alle Zugang zu online-Medien haben, sondern auch, dass es so viele verschiedene Plattformen gibt, die zudem unterschiedlich genutzt werden. Allein die Einigung auf einen gemeinsamen Kanal stellte sich als Herausforderung dar. In einigen urbanen Gärten wurde allerdings schon im Vorfeld über einen Instant-Messaging-Dienst kommuniziert, sodass der Übergang reibungsloser verlief. Doch alle Gärtner*innen können auch hier nicht erreicht werden.

Die (urbanen) Gemeinschaftsgärten sind wichtiger denn je

Der Garten hat für die Teilnehmenden in der Pandemie an Wichtigkeit und Wertschätzung gewonnen. Die Beliebtheit von Gemeinschaftsgärten spiegelt sich auch im enormen Zulauf und den rasant wachsenden Wartelisten wider. Der ökologische und soziale Wert von Gemeinschaftsgärten wird mittlerweile auch von der Politik wahrgenommen. In diesem Zusammenhang verwies Gudrun Walesch auf die wohlwollende Antwort der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz auf die Bitte des Netzwerks Urbane Gärten Berlin um (ideelle) Unterstützung. Das Netzwerk sagt dazu: „Wir erkennen darin Töne der Wertschätzung, die durchaus auch was Neues haben. Ob sie Bestand haben, wird sich in Taten zur Sicherung der Gemeinschaftsgärten zeigen.“

Weitere Informationen:
https://urbane-gaerten.de/netzwerk-news/104380-in-kontakt-bleiben-trotz-corona

Bild: Folie aus der Präsentation von Frank Tesch/ (c) Frank Tesch