Archiv des Autors: Manuela Barth

Anmelden zum Tag der offenen Gartentür 2021

Seit 2000 organisieren die bayerischen Gartenbauvereine in Zusammenarbeit mit den Gartenbauzentren in Bayern und der Kreisfachberatung an den Landratsämtern jährlich den „Tag der offenen Gartentür“. Neben Privatgärten können auch Gemeinschaftsgärten ihre Gartenpforten für Besucher*innen öffnen.

Aufgrund der Pandemie-Situation kann es im nächsten Jahr zu einigen Änderungen kommen, z.B. sind zusätzliche Hygienekonzepte zu erarbeiten. Derzeit ist über die Durchführung der Veranstaltung noch nicht abschließend entschieden. Voraussichtlich wird der Tag der offenen Gartentür 2021 zwei Wochen früher als bisher stattfinden: 13. Juni 2021.

Wer den eigenen Gemeinschafts-, Nachbarschaftsgarten oder Garteninitiative heuer für ein größeres Publikum präsentieren möchte, sollte sich bis möglichst bis Ende Januar beim Baureferat Gartenbau GZ 2 der Landeshauptstadt München anmelden:

Baureferat, Gartenbau
Friedenstraße 40
81660 München
Tel. (089) 233 60366
Fax (089) 233 60345
email hidden; JavaScript is required

Weitere Informationen zum Tag der offenen Gartentür in Oberbayern: https://www.tag-der-offenen-gartentuer-oberbayern.de/

Wir haben Agrarindustrie satt 2021: Bleibt Zuhause – schickt eure Fußabdrücke!

#AgrarwendeLostreten: Aktion Fussabdruck

Angesichts der Infektionslage ist für uns im Moment selbst ein Protest mit Maske und Abstand nicht verantwortungsvoll umzusetzen. Um dennoch auch heuer wieder für eine bessere Landwirtschaft zu demonstrieren, hat das Bündnis Meine Landwirtschaft die Aktion Fußabdruck ins Leben gerufen. Statt der jährlichen Demonstration, bei der sich jedes Jahr tausende Bürger*innen im Januar in Berlin, parallel zur Konferenz der Agrarminister*innen, versammeln, ermöglicht das Bündnis Protest auf Distanz. Am 16. Januar werden die Fußabdrücke für die Agrarwende von den Initiator*innen vor das Kanzler*innenamt getragen.

Lasst uns gemeinsam die Agrarwende lostreten!

Denn, so die initiator*innen: „Corona zeigt uns, wie wichtig die Versorgung mit nachhaltig produzierten und regionalen Lebensmitteln ist. Gleichzeitig macht uns die Pandemie wieder einmal klar, wie wichtig der Umweltschutz und die Abkehr von der industriellen Tierhaltung sind. In der intensiven Tierhaltung können sich Viren besonders gut entwickeln. Die Zerstörung der Natur sorgt dafür, dass immer mehr Viren zu uns Menschen gelangen. Der Umbau der Landwirtschaft darf also nicht mehr warten!“

Mitmachen ist kinderleicht:

1. Macht einen Abdruck von eurem Fuß oder Schuh auf Papier
2. Schreibt eure Forderungen dazu
3. Teilt euer Bild auf den Sozialen Medien unter #AgrarwendeLostreten
4. Schickt den Abdruck bis zum 14. Januar per Post oder ladet ein Foto hier hoch

Weitere Informationen und eine Anleitung zum Fußabdrucken gibt es hier.

Herbst-Treffen 2020 der urbanen Gärtner*innen

Nachdem das urbangärtnerische Frühjahrstreffen im Ökologischen Bildungszentrum München heuer bereits wegen der Corona-Pandemie kurzfristig abgesagt werden musste, möchten wir die zweite Gelegenheit des Erfahrungsaustauschs in diesem Jahr nutzen. Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens werden wir uns dieses Mal allerdings online austauschen, gemeinsam auf das gärtnerische Jahr zurückblicken und Pläne für die kommende Saison schmieden.

Unerfahrene Garteninteressierte sind ebenso willkommen wie alte Gartenhasen, Kleingärtner*innen ebenso wie Krautgärtner*innen, Gemeinschaftsgärtner*innen, Projektleiter*innen oder Entscheider*innen zum

Austausch und Vernetzen der Münchner Gärtner*innen

am Freitag, den 13. November, von 18 bis 20 Uhr
online
(Zugangsdaten werden nach der Anmeldung verschickt)

Thema: Gärtnern in Zeiten der Krise

Programm:

  • Aktuelles aus den urbanen Gärten
  • Präsentationen urbangärtnerischer Projekte
  • Erfahrungsaustausch zum Gärtnern in Corona-Zeiten
  • Ideensammlung für (gemeinsame) Veranstaltungen für 2021

Anmeldung bis zum 12. November an email hidden; JavaScript is required.

Umfrage: Nachhaltig organisiert – wie funktionieren Münchens urbane Gärten?

Im Rahmen des EU-Forschungsprojekts „EdiCitNet: Essbare Städte für eine bessere Welt“ untersucht die Doktorandin Alice Bischof an der Universität Wageningen (NL) Geschäftsmodelle urbaner Gärten. Dabei ist der Begriff des ‚Geschäftsmodells‘ etwas weiter gefasst, denn nicht alle grünen Initiativen lassen sich als klassisches Business begreifen. Vielmehr geht es darum zu verstehen, wie die verschiedenen Organisationsformen der urbanen Landwirtschaft und urbaner Gärten in ihrer Vielfalt funktionieren.

Möchten Sie mitmachen?

Dann beantworten Sie bitte in einem ersten Schritt diese 15-minütige Umfrage – direkt online oder telefonisch. Wenn Sie eine telefonische Befragung vorziehen, melden Sie sich gerne bei Alice Bischof unter email hidden; JavaScript is required.

Im zweiten Schritt werden die Ergebnisse mit den TeilnehmerInnen geteilt und in einem Workshop vor Ort in München gemeinsam diskutiert und ausgearbeitet. (Der Workshop ist optional, Sie können auch später entscheiden, ob er für Sie und Ihre Initiative sinnvoll ist.) Ziel ist es, die Ergebnisse kritisch zu diskutieren, voneinander zu lernen und gemeinsam Inspiration und Lösungen für Münchens urbane Gärten zu sammeln.  

Über EdiCitNet

EdiCitNet (Netzwerk essbarer Städte – Integration von Maßnahmen der essbaren Stadt für soziale, resiliente und nachhaltige Städte) ist ein von der Europäischen Kommission gefördertes Projekt, das von September 2018 bis August 2023 läuft (Förderungsvereinbarung Nr. 776665).

EdiCitNet demonstriert innovative, naturbasierte Lösungen (NBS). Mit den Maßnahmen der essbaren Stadt geht es aber noch einen Schritt weiter: Das Projekt bezieht die gesamte Kette der städtischen Lebensmittelproduktion, -verteilung und -verwertung für eine umfassende Neugestaltung der Städte ein und geht damit gesellschaftliche Herausforderungen wie eine zunehmende Urbanisierung, soziale Ungleichheit und Klimawandel sowie Ressourcensicherung in Städten an. Hier finden Sie mehr Informationen über das Projekt!

Alice Bischof würden sich freuen, wenn Sie sich mit Ihrem Garten auf dem EdiCitNet Marktplatz registrieren (die Seite ist in englischer Sprache verfasst).

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich per Mail an email hidden; JavaScript is required


Logo urbane Gemeinschaftsgärten

Digitales Schatzkästchen für urbane Gärten

Die anstiftung fördert nicht nur die Stiftungsinitiative Urbane Gärten München, sondern Gemeinschaftsgärten und interkulturelle Gärten sowie Offene Werkstätten und Reparatur-Initiativen bundesweit. Wie bereits berichtet, hat die anstiftung mittlerweile eine umfangreiche online-Plattform für Gemeinschaftsgärten in Deutschland geschaffen: urbane-gaerten.de richtet sich an alle, die einen Gemeinschaftsgarten betreiben, weiterentwickeln oder gründen wollen oder sich dafür interessieren. Sie steckt nicht nur voller wichtiger Informationen, sondern bietet auch Möglichkeiten zum Austausch, zur Präsentation des eigenen Gemeinschaftsgartens und zum Stöbern. Gudrun Walesch von der anstiftung ist hauptverantwortlich für dieses Projekt. Mit ihr durften wir uns darüber unterhalten.

Was war der Anlass für euch, diese Plattform ins Leben zu rufen?

Seit Februar dieses Jahres ist die Website online. Gegründet haben wir sie, weil es zahlreiche Anfragen aus den Gemeinschaftsgärten gab, eine bundesweite Vernetzung über das eigene lokale Netzwerk hinaus zur Verfügung zu haben, zum Erfahrungsaustausch, gegenseitiger Beratung und zur Vernetzung. Wissen kann geteilt werden, Fragen und Ideen können gemeinsam diskutiert werden. Länger bestehende Gartenprojekte und  jüngere Initiativen oder Gruppen, die einen Gemeinschaftsgarten planen, können von den Erfahrungen anderer Gemeinschaftsgärten profitieren. Sie bekommen Hilfestellungen, Inspirationen für ihre Projekte, themenspezifischen Input und können Fragen stellen.

Wie ist die Website aufgebaut und an wen richtet sie sich?

Wir hatten auf der anstiftungs-Website bereits viel Material für die Gemeinschaftsgärten zur Verfügung gestellt. Das ist auf der Gemeinschaftsgärten-Plattform nun sichtbarer und leichter zu finden. Das Praxiswissen mit den Tipps zu allen urbangärtnerischen Belangen, von den ersten Schritten zum Aufbau eines Gemeinschaftsgartens und Finanzierungstipps über gärtnerische und infrastrukturelle Themen bis zum Klimagärtnern und Färben mit Pflanzen. Diese Inhalte sind nun auch kommentierbar, sodass weitere Tipps und eigene Erfahrungen mit dem Netzwerk unkompliziert geteilt werden können.

Unter dem Menüpunkt Gärten haben wir unsere Übersichtskarte, auf der die Gemeinschaftsgärten unseres bundesweiten Netzwerks verzeichnet und kurz portraitiert sind. Lokale Gartennetzwerke zeigt stadtweite oder regionale Gartennetzwerke. Unter dem Menüpunkt Community haben wir mittlerweile 16 Gruppen mit sechs Expert*innen, die zu bestimmten Themen Input geben und Fragen beantworten. Den Gruppen kann man unkompliziert beitreten und mitdiskutieren. Es können eigene ausführliche Gartenseiten angelegt und Veranstaltungen eingestellt werden.

Zum Beratungsangebot der anstiftung gibt es Wissenswertes unter Beratung, wir organisieren ja viele Workshops, wenn möglich vor Ort, aufgrund von Corona aber momentan vor allem online und telefonisch. Zudem findet man hier die Gemeinschaftsgärten, die selber auch beraten und kann sie kontaktieren.

Auf der Website kündigen wir natürlich auch unser eigenes Veranstaltungsangebot an und in den Netzwerk-News berichten wir über interessante Projekte, spannende Entwicklungen und informieren über Neuigkeiten.

Das Angebot der Website richtet sich an alle urbanen Gemeinschaftsgärten. Von der Beratung bis zum Blog mit Beiträgen zu aktuellen Themen. Die Registrierung auf der Website ist ganz einfach, so kann man mit kommentieren, den Gruppen beitreten und Wissen teilen.