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Nachbarschaft mit Plakat

Tag der Nachbarn am 28. Mai 2021

Am Freitag, den 28. Mai ruft die nebenan.de Stiftrung zum zweiten Mal zum „Tag der Nachbarn“ auf. Aufgrund der aktuellen pandemischen Situation wird der Tag anders als bisher gefeiert. Doch auch mit Abstand kann die Nachbarschaft gepflegt und können die Nachbar*innen beschenkt werden. Zum Beispiel mit Blumen- oder Kräutergrüßen im urbanen (Gemeinschafts-)Garten vor der Tür.

In einigen Ländern Europas wird der „European Neighbour’s Day“ bereits jedes Jahr Ende Mai gefeiert. In Frankreich machen jährlich rund 9 Millionen Menschen mit. Die nebenan.de Stiftung hat das Erfolgskonzept 2018 nach Deutschland gebracht und ruft in diesem Jahr bereits zum 4. Mal zur Teilnahme auf.

Die Idee zum Tag der Nachbarn ist bestechend einfach: An einem festgelegten Tag im Jahr, dem letzten Freitag im Mai, treffen sich Menschen in ihrer Nachbarschaft, unabhängig von Herkunft, Einkommen, Alter, sozialer Schicht oder religiöser Zugehörigkeit, zu einem Nachbarschaftsfest. Es geht um Austausch und Dialog und darum der voranschreitenden Spaltung unserer Gesellschaft dort etwas entgegen zu setzen, wo wir es am besten tun können – im Kleinen, in unserer Nachbarschaft. So wird ein gemeinsames Zeichen für eine gute, lebendige und tolerante Nachbarschaft gesetzt und das Zusammengehörigkeitsgefühl im Viertel gestärkt.

Angesichts der Corona-Krise ist in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge alles anders und Nachbarschaftsfeste voraussichtlich nicht möglich, doch der Tag der Nachbarn wird nicht weniger schön: Die nebenan.de Stiftung ruft alle Nachbar:innen zu gemeinschaftlichen Nachbarschaftsaktionen auf. So zeigen am 28. Mai deutschlandweit Nachbar:innen mit vielen kleinen und großen Aktionen, die sich Corona-konform umsetzen lassen, wie wichtig nachbarschaftliches Miteinander ist. Ob ein Picknick mit Abstand, ein Hinterhof-Konzert, Balkon-Bingo, eine Müllsammelaktion im Park oder ein gemeinsamer Spaziergang durch das Viertel – mit den Aktionen können Menschen ihren Nachbar:innen eine Freude machen, sich füreinander einsetzen, die eigene Nachbarschaften verschönern und in kleinen Runden an der frischen Frühlingsluft unbeschwert zusammenkommen, soweit es die Situation Ende Mai erlaubt.

Wer mitmachen möchte, kann sich mit einer oder mehreren Aktionen hier für den Tag der Nachbarn anmelden! Wie jedes Jahr erhalten alle Teilnehmenden auf Wunsch ein kostenloses Mitmach-Set per Post, um die Aktion(en) umzusetzen. In dem Set befindet sich vielfältiges Material wie Blumensamen, Postkarten, Plakate, ein Bingo-Spiel, Rezepte und eine Wimpelkette.

Der Tag der Nachbarn wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Deutschen Fernsehlotterie, dem Deutschen Städtetag, der Diakonie Deutschland und EDEKA.

https://www.tagdernachbarn.de/

Foto (c) nebenan.de Stiftung

freiluftfrühstück an der freiluftbox

am samstag, 11.5.2019, von 10 bis 13 uhr

nach einem langen winterschlaf erwacht die freiluftbox und beginnt die neue saison mit einem bunten freiluftfrühstück, das ihr nicht versäumen dürft!

mit kaffee und kuchen und weiteren köstlichkeiten wollen wir mit euch die beginnende dritte saison feiern.
der frühling kommt nicht nur mit frischen lokalen produkten in die freiluftbox, sondern auch mit live musik des duos marcio tubino. auch die protagonistinnen und protagonisten des projekts dürfen dabei nicht fehlen: landwirtinnen und landwirte werden anwesend sein und bringen ihre produkte.

wie schon in den vergangenen jahren bietet die freiluftbox frische landwirtschaftliche produkte aus der umgebung an. sie ist zudem treffpunkt und zentrale anlaufstelle für nachbarschaftlichen austausch. als kleine ergänzung zum quartiersmanagement gilt die freiluftbox als treffpunkt im stadtviertel. die freiluftboxerinnen nehmen anregungen und ideen der nachbarinnen und nachbarn auf und informieren über die städtebaulichen entwicklungen der umgebung. auch unser freiluftrad ist wieder im stadtteil unterwegs und bietet workshops in westkreuz, neuaubing und freiham an.

das freiluftfrühstück findet im rahmen des tags der städtebauförderung 2019 statt.
das projekt ist eine initiative von bauchplan ).( in kooperation mit dem stadtteilmanagement neuaubing-westkreuz. gefördert mit mitteln der städtebauförderung im bund-länder programm „soziale stadt“ und mit mitteln der landeshauptstadt münchen.

mitbau IMPULS – Quartiersgärten

Der mitbau IMPULS will Neugierigen in entspannter afterwork-Atmosphäre Anregungen zu aktuellen Wohn- und Nachbarschaftsthemen geben. Zum Austauschen. Zum Debattieren. Jeden 4. Mittwoch im Monat um 19 Uhr. 

Thema am 22. Mai 2019: „Quartiersgärten

Kann ein Garten Nachbarschaft? Wie funktioniert das gemeinsame Gärtnern? Welchen Beitrag leisten Gärten bei der Quartiersarbeit?

Seit Februar 2017 hat der Ackermannbogen einen 1000 qm großen Gemeinschaftsgarten inmitten des Wohngebiets. Gemeinschaftsgarten heißt: Es werden keine Einzelparzellen bewirtschaftet. Stattdessen wird gemeinsam in so genannten Themengruppen z. B. Gemüse, Kräuter, Beeren oder Bienen/Blumen gearbeitet.

Viel Engagement aber auch viel Nachbarschaft steckt in diesem besonderen Quartiersgarten, der von den Bewohner*innen aus dem Quartier selbst verwaltet und gepflegt wird. Dr. Hannelore Schnell, Mitinitiatorin und aktive StadtAcker-Gärtnerin, berichtet über den urbanen Quartiersgarten am Ackermannbogen und seine Wirkung auf die Nachbarschaft.

Der Infoabend ist kostenfrei und findet statt in den Räumen der mitbauzentrale in der Schwindstraße 1 (Eingang Theresienstraße).

Anmeldung unter:
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Betreff: mitbau IMPULS

Zur Website der mitbauzentrale

Auszeichnung für rosen_heim

Das Gartenprojekt „rosen_heim“ hat im Rahmen des Bundeswettbewerbes „Europäische Stadt: Wandel und Werte – Erfolgreiche Entwicklung aus dem Bestand“ eine Anerkennung in der Kategorie „Stadtleben“ erhalten.

Mit der Idee, den Ortskern von Ramersdorf neu zu beleben und die emotionale Bindung der Menschen vor Ort zu fördern, wurde im Rahmen der Sanierung auf einer Brachfläche, einer ehemaligen Tankstelle, ein Urban-Gardening-Projekt ins Leben gerufen. Auf der rund 450 Quadratmeter großen Fläche wird in Hochbeeten gemeinschaftlich Obst und Gemüse angepflanzt. Der Ort wird zudem durch unterschiedliche Veranstaltungen wiederbelebt, genutzt und durch großen persönlichen Einsatz gepflegt. Interessierte sind herzlich willkommen. Auch im Winter finden Treffen und Veranstaltungen statt.

Seit April 2015 bauen engagierte Nachbar*innen aus recyceltem Material Hochbeete, Insektenhotels, Sitzgelegenheiten und mehr. So konnten schon im ersten Jahr Salat, Bohnen, Kartoffeln, Tomaten, Kräuter und Erdbeeren geerntet werden. Daneben ist der Gemeinschaftsgarten rosen_heim ein Begegnungs- und Austauschort von und für die Anwohner*innen aus Ramersdorf. Mit großem Engagement und Erfolg leitet Andrea Schanzenbach das Projekt. Herzlichen Glückwunsch!