Autorenarchiv: Ruth Mahla

Workshop: Permakultur & Das Acht-Schilde-Modell bei oʼpflanzt is!

Termin: Samstag, 19.9.2026 von 14.00-17.00 Uhr,

Referentin: Beate Merkel, (Wild Roots) Permakulturdesignerin und Nachhaltigkeitsmanagerin;

Ort: Gemeinschaftsgarten oʼpflanzt is!

Anmeldung per Mail bei Mechthild Pohler: mechthild.pohler@web.de

Lerne, wie du mit der Natur denkst, planst und regenerative Systeme gestaltest!

In diesem Workshop tauchen wir tief in die Grundlagen der Permakultur und das Acht-Schilde-Modell ein. Du erfährst, wie wir von natürlichen Ökosystemen lernen können, um enkeltaugliche Entscheidungen zu treffen und widerstandsfähige Projekte aufzubauen.

Highlights des Workshops:

  • Permakultur-Grundlagen: Ethik (Earth Care, People Care, Fair Share), Gestaltungsprinzipien & Kreislaufdenken.
  • Das Acht-Schilde-Modell: Systemisches Denken, Lernkreisläufe (Flow Learning) & lebendige Gemeinschaftsstrukturen.
  • Praktische Werkzeuge: Für eigene Garten-, Land-, Bildungs- oder Gemeinschaftsprojekte.

Für wen? Für alle, die regenerative Lösungen suchen und neue Denkweisen in ihren Alltag, Garten oder ihre Gemeinschaft bringen möchten.

Zur Person

Beate C. Merkel ist zertifizierte Permakultur-Designerin, Nachhaltigkeitsmanagerin und Mitbegründerin der Leocor gGmbH. Sie bringt über 25 Jahre Erfahrung im Projekt-, Verwaltungs- und Organisationsmanagement mit.

In München-Harlaching initiierte und gestaltete sie den urbanen Permakulturgarten Wild Roots, der für seine ökologische Vielfalt als „Vogelfreundlicher Garten“ (LBV) und „Naturgarten“ (Naturgarten e.V.) ausgezeichnet wurde. Neben der praktischen Gartenarbeit engagierte sie sich in der lokalen Community-Arbeit und organisierte regelmäßige Naturgartentreffs sowie Workshops zu ökologischen Kreisläufen, Ökosystemen und dem Acht-Schilde-Modell uvm.

Beate wird natürlich besonders auf Fragestellungen zum dortigen Garten eingehen, doch sind externe Gärtner*innen auch herzlich zum Workshop eingeladen. Kommt vorbei und lernt auch den wunderschönen Gemeinschaftsgarten oʼpflanzt is! und die engagierten Gärtner*innen kennen. Bitte meldet euch mit einer kurzen Mail bei Mechthild an: mechthild.pohler@web.de

Hier gehts zum Gartenporträt


Diese Veranstaltung ist ein Beitrag zu folgenden Nachhaltigkeitszielen:


Die BNE-Workshops der Urbanen Gartenakademien München sind Teil der BNE-VISION 2030, ein Projekt der Landeshauptstadt München, das Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Landeshauptstadt München strukturell verankern soll.


Text und Bild: Beate Merkel


Biokartoffeln klauben in Daglfing

Termine:

Freitag, 11. und 18. September, jeweils 14 – 18 Uhr

Samstag, 12. und 19. September, jeweils 9 -14 Uhr

Ort: Stegmühlstraße in Daglfing

Das Gut Riem des Kommunalreferats lädt auch dieses Jahr wieder zur traditionellen Kartoffelernte ein. Unter dem Motto „Erleben, ernten, genießen!“ haben Besucherinnen und Besucher vom 11. bis 19. September die Möglichkeit, an vier Terminen selbst Bio-Kartoffeln direkt vom Acker zu ernten. Vor Ort können Interessierte einen 5 kg-Sack für 8 Euro oder alternativ einen 12,5 kg-Sack für 14 Euro erwerben.
Mithilfe eines historischen Schleuderroders werden die Kartoffeln aus der Erde geholt, die die Teilnehmenden anschließend selbst in ihre Säcke sammeln. Die frische Ernte darf anschließend mit nach Hause genommen werden. Wenn es stark regnet und der Boden nicht befahrbar ist, muss die Selbsternte ausfallen. Das „Wetter-Telefon“ des Städtischen Guts Riem informiert unter 089 907192 an den Erntetagen ab 8 Uhr über eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter, wenn die Aktion nicht stattfindet.

Welche Kartoffelsorten zum Selbstklauben gibt es?

  • Emanuelle (festkochend)
  • Laura (rotschalig, vorwiegend festkochend)
  • Talent (mehlig)
  • Spezialitäten/Raritäten (Sorte: Purple Rain & Heiderot)

Mehr Infos und Anfahrt hier


Text: Stadtgüter München, Bild UGM

Freiham biodivers – Exkursion zu den Wildpflanzen im Neubaugebiet mit Dr. Ernst Habersbrunner

Termin: 18. September 2026,  18:30 – 20 Uhr

Ort: Treffpunkt Freihamer Festwiese am Golo-Mann-Weg, Ecke Albert-Camus-Straße

Referent: Dr. Ernst Habersbrunner (Bund Naturschutz Ortsgruppe München West)

Veranstalter: Freihamer Freiluftgarten und Freihamer Festwiese in Kooperation mit BioDivHubs und Urbane Gärten München

Im Neubaugebiet Freiham gibt es noch riesige Brachflächen, die früher oder später bebaut werden sollen. Engagierte Bewohner*innen und Gartenaktive haben es sich zur Aufgabe gemacht, die autochthonen Wildpflanzen dort zu retten, sie vor einer Bebauung umzusiedeln und/oder die Samen zu sammeln und an geeigneter Stelle auszusäen. Dazu müssen wir die ursprüngliche Vegetation und ihre ökologischen Nischen gut kennenlernen. Dabei hilft uns der Experte vom Bund Naturschutz Ernst Habersbrunner: Auf einem Spaziergang im Viertel identifizieren wir die einheimischen Arten, ihre Ansprüche an Standort und Boden und wie wir sie vermehren können. Wir beginnen bei der naturnahen Festwiese Freiham, wo Natur, Menschen, Kultur und gemeinsames Lernen stattfinden, um auch hier zu entdecken: Welche Pflanzen wachsen hier, wo fühlen sie sich wohl – und was können wir tun, damit sie auch in Zukunft bei uns wachsen?


Über einige der vielfältigen Aktivitäten und das Engagement vor Ort könnt ihr auch in unserem Gartenporträts und Berichten nachlesen:

Anmeldung bitte mit kurzer Mail an: a.christof-ansarian@kinderschutz.de


Text: Ruth Mahla, Bilder: Ana Rother, Flyer: Annika Cristof-Ansarian;

Üppige Blüte im Rewilding-Schaubeet am ÖBZ

Ein Beitrag von Konrad Bucher vom BioDivHubs-Projekt

Logo BioDivHubs

Nach der Pflanzung im Frühjahr 2025 hat sich das Rewilding-Schaubeet am ÖBZ heuer zur vollen Pracht entwickelt. Die 24 unterschiedlichen Arten bieten seit April eine sich steigernde Blütenfülle, die stark von Insekten besucht wird. An einer Heilziest-Pflanze saßen oft so viele Wildbienen gleichzeitig, dass man sie kaum zählen konnte. Schmetterlings-Liebhaber hatten – und haben immer noch – gute Chancen auf interessante Beobachtungen: Viele Bläulinge, Dickkopffalter, Ochsenaugen und Distelfalter wurden gesichtet!

Man bekommt eine Vorstellung, in welchen Kombinationen sich mit heimischen Wildstauden wirkungsvolle Farbkontraste gestalten lassen. Viel fotografiert wurde zum Beispiel die Kombination aus Blau und Gelb – Weidenblättriges Ochsenauge mit Knäuel-Glockenblume, die vom Grüngelb des Labkrauts und dem Hellviolett der Taubenskabiose vermittelnd ergänzt wird. Über lange Zeit setzte die magentafarbene Skabiosen-Flockenblume kraftvolle Akzente. Erst mit der Dämmerung öffneten sich die Blüten der weißen Lichtnelke. Wer dagegen die zarte Graslilie bewundern wollte, musste sich vor der Mittagshitze am Beet einfinden.

Blütenpracht trotz Klimawandel


Eine gärtnerische Besonderheit: das Beet wurde tatsächlich auch während der heißen Trockenphasen nie gegossen! Der ausgebrachte Sand wirkt wie eine Mulchschicht, unter der sich der Lehmboden feucht hält. Ohnedies bilden heimische Arten tiefe und weitreichende Wurzelsysteme aus, mit denen sie sich auch in Trockenphasen ausreichend versorgen können. Die Skabiosen-Flockenblume etwa bildet Wurzel bis in 2-3 Meter Tiefe!Wer sich intensiver mit den einzelnen Arten beschäftigen möchte oder die Pflanzenkombination im Privatgarten gerne nachpflanzen möchte, findet die Artenliste auf naturadb.de

Was wächst in unserem Rewilding-Beet?

Einfach den QR-Code scannen oder hier klicken, und die Pflanzen unseres Blühbeets entdecken. Dort findet ihr Informationen zu den einzelnen Arten, ihren Blütezeiten, Standortansprüchen und ihrem Nutzen für Wildbienen, Schmetterlinge, Vögel und andere Tiere.


Text und Fotos: Konrad Bucher;

Portland – Gemeinschaftsgarten Ismaning: Gartenführung und Insektenhotel bauen

Termin: 26. September, 10:00 bis 12:30 Uhr

Ort: Gemeinschaftsgarten Portland, Ecke Westerfeldstraße / Unterföhringerstraße, 85737 Ismaning

Bei Fragen schreib uns gerne an: Andreas: portland@grueneaussichten.de

Am Samstag, den 26. September, laden wir dich von 10:00 bis 12:30 Uhr zu unserem Workshop im Gemeinschaftsgarten ein. Gemeinsam bauen wir Insektenhotels – für Kinder, Eltern, Großeltern und alle, die Freude am Werken und an der Natur haben. Bring gerne dein altes Insektenhotel mit, dann schauen wir ob es in Schuss ist und funktional ist. Die gebauten Werke dürft ihr nach Hause nehmen.

Schau dir außerdem unseren Gemeinschaftsgarten an, lerne uns kennen und mach mit. Wir erklären euch, was hinter dem Begriff „Urban Gardening“ steckt und wie gemeinschaftliches Gärtnern ganz konkret bei uns funktioniert.

Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig – komm einfach vorbei!

Wir freuen uns!

Hier gehts zum neuen Gartenporträt: Gemeinschaftsgarten Portland


Text: Andreas Schweiger,