Archiv der Kategorie: Aufruf

München im Blütenrausch: Trockenblumen für die Kunsthalle

Für eine große Installation der Künstlerin Rebecca Louise Law, die 2023 in der Ausstellung „Flowers Forever“ vom 3. Februar bis 27. August 2023 in der Kunsthalle München der HypoVereinsbank gezeigt werden soll, werden 200.000 getrocknete Blumen benötigt. Alle sind eingeladen, Blumen zu sammeln – seien es gekaufte Sträuße oder Blumen aus dem eigenen Garten – und sie getrocknet bis November 2022 in die Kunsthalle zu bringen. Außerdem sucht die Kunsthalle Freiwillige, die bei diesem Projekt vor Ort unterstützend tätig sind, z.B. beim Binden der Blumengirlanden.

Wer Interesse hat, sich daran freiwillig zu beteiligen, findet auf der Website der Kunsthalle München weitere Informationen. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an: blumen@kunsthalle-muc.de

Fotomontage (c) Kunstlabor 2

Mitmachaktion: Räume gestalten

Das KUNSTLABOR 2 sucht kreative Köpfe mit grünem Daumen

Vor dem KUNSTLABOR 2, prominent an der Dachauer Straße 90 gelegen, befindet sich ein 1.500 qm „grünes Kleinod“ mitten in der Stadt.

Gesucht werden Konzepte von Vereinen, Kollektiven oder Gruppen, die die Fläche nutzen wollen und zu einem langfristigen Hotspot für urbanes, soziales und kulturelles Leben machen.

Im Rahmen des „FLOWER POWER FESTIVALS“ setzt das Kunstlabor 2 für diese Initiative ab sofort den Startschuss und freut sich über zahlreiche Ideen, Konzepte und Bewerbungen jeglicher Art der Außengestaltung.

Passende Projekte wären beispielsweise:
• Urban Gardening
• Urban Design
• Skulpturenpark
• Garten-/Landschaft-Bau
• Gestaltung von Sitz- und Verweilflächen
• Freizeitflächen für Kinder und Jugendliche

Weitere Infos und Bewerbungen einreichen auf der Website des Kunstlabors.

Fotomoantage (c) Kunstlabor 2

Gebäude des TUm in Freising aus der Vogelperspektive

Umfrage: Wertvorstellungen gegenüber städtischen Grünflächen

Ein Team der Technischen Universität München, Lehrstuhl für Strategie und Management der Landschaftsentwicklung führt im Rahmen eines von der Alexander von Humboldt-Stiftung geförderten Forschungsprojekts eine Umfrage durch. Mit dieser Studie werden die umweltbezogenen Wertvorstellungen der Münchner Bürgerinnen und Bürger erforscht, insbesondere was sie motiviert, sich an gemeinschaftlichen Aktivitäten zur Gestaltung von städtischen Grünflächen zu beteiligen.

Möchten Sie mitmachen?

Dann beantworten Sie bitte in einem ersten Schritt diese 10–15-minütige Umfrage – direkt online

Die umweltbezogenen Wertvorstellungen, die diese Studie untersucht, sind:

  • die intrinsischen Werte, die sich auf den inhärenten Wert der Natur beziehen, unabhängig vom direkten oder indirekten Nutzen für den Menschen;
  • die instrumentellen Werte, die sich auf den Beitrag der Natur zum menschlichen Wohlbefinden beziehen;
  • die relationalen Werte, bei denen die Beziehung zwischen Mensch und Natur differenzierter ist und die Sorge um die Natur eine grundlegende Basis darstellt.

Diese Umweltwerte, die die Menschen für die Natur hegen, werden von Wertorientierungen beeinflusst, die in dieser Studie ebenfalls untersucht werden sollen:

  • die biosphärischen Werte, die die Sorge um die Natur und die natürliche Umwelt (d.h. den Schutz der Umwelt) beinhalten.
  • die altruistischen Werte, die das Interesse am Wohlergehen anderer Menschen widerspiegeln (z.B. Hilfsbereitschaft).
  • die egoistischen Werte, die mit der Sorge um den persönlichen Status verbunden sind (z.B. Reichtum).
  • die hedonischen Werte, die sich auf angenehme Gefühle beziehen, wie sie von den Nutzern wahrgenommen werden (d.h., die Menschen empfinden Freude an der Ausübung von Freizeitaktivitäten).

Diese Studie plädiert für eine Investition in Aktivitäten zur Bewirtschaftung städtischer Grünflächen, die dazu beitragen können, den Rückgang des Kontakts zwischen Mensch und Natur in den Städten einzudämmen.

Bei Fragen oder Anregungen, wenden Sie sich bitte an: Dr. Alina Hossu alina.hossu@tum.de, oder M. Sc. ing. Martina van Lierop martina.van-lierop@tum.de, Lehrstuhl für Strategie und Management der Landschaftsentwicklung, Emil-Ramann-Str. 6, 85354 Freising.

Alina Hossnu, TUM

Foto (c) TUM, Lehrstuhl für Strategie und Management der Landschaftsplanung

Blumenwiese vor Bretterwand

Ein ERDFEST feiern: „Dem Lebendigen Lebendigkeit zurück schenken“

Seit 2018 wird im Juni das ERDFEST an vielen Orten gefeiert. Interessierte können sich der Initiative anschließen und ihr eigenes Erdfest feiern. Im urbanen Garten, auf dem Balkon oder im Park.

Vom 18 bis 20. Juni 2021 finden wieder Erdfeste statt. Zeit genug, um noch das eigene Erdfest vorzubereiten und gemeinsam zu feiern.

Die Initiative zum ERDFEST ging von der Nachhaltigkeitsforscherin Hildegard Kurt und dem Biologen und Philosophen Andreas aus. Erdfeste sollen Erfahrungsräume schaffen, in denen Umdenken zu einer gesellschaftlich wirksamen Kraft werden kann. So eröffnet »ERDFEST« den Raum für eine neue kulturelle Allmende, ein Gemeingut für nachhaltige Entwicklung und den Schutz biologischer Vielfalt, das von immer mehr engagierten Menschen lebendig gestaltet wird. 2019 wurde ERDFEST als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt im Sonderwettbewerb »Soziale Natur – Natur für alle« ausgezeichnet.

In diesem Juni finden auch unter den Vorzeichen von Corona wieder Erdfeste statt – jenseits des Zwangs zum Publikumsevent.

„Erdfeste brauchen keine im Voraus organisierte Veranstaltung zu sein. Sie schöpfen ihre Kraft ganz aus der jeweiligen Gegenwart eines bewussten In-Beziehung-Tretens mit dem Lebendigen und mit dem, was die Welt lebendig hält. Mit denkbar geringem Aufwand erkunden Erdfeste in schönster, den Menschen überschreitender Ko-Kreativität das Mitsein als neues In-der-Welt-Sein – und vermitteln spürbar die Freude hieran“, so Hildegard Kurt und Andreas Weber.

Selbst ein Erdfest feiern – wie geht das?

  • Ob eigener Balkon oder (urbaner) Garten, Wald, Feld, Brache oder Park: Jeder Ort draußen, in Zuwendung aufgesucht, ist ein passender Ort.
  • Gemeinsam innehalten, um unser Sein zu spüren – mit den Menschen aus dem nächsten Umkreis, Familie, Freund*innen und Bekannten. Wir mögen pandemiebedingt den gebotenen Abstand zueinander halten: Das lebendige Sein, das wir mit allen Wesen teilen, kann auch bei körperlicher Distanz tief und beglückend wahrnehmbar werden.
  • Kleine, bewusst gesetzte Gesten, Singen, Klänge, ein Tanz, Stille, achtsames Verweilen … Dem Lebendigen Lebendigkeit zurückschenken können wir auf vielfältigste Weisen. Einen Baum, eine Wiese, einen Bach oder auch eine Industriebrache fragen: Was erfahre ich von dir? Und anschließend miteinander teilen, was dabei geschehen ist … Auch das ein Erdfest vom feinsten!
  • Das eigene Erdfest vorab auf der Webplattform erdfest.org kommunizieren und damit auch andere zum Dabeisein inspirieren.

Zur Mitwirkung eingeladen sind Organisationen jedweder Art wie auch Einzelpersonen, die Wege hin zu einer lebensfördernden Gesellschaft suchen und ebnen. Indem die Erdfeste in all ihrer Vielfalt zeitlich auf drei Tage gebündelt sind und auf der Webplattform erdfest.org publik gemacht werden, entsteht eine Wahrnehmbarkeit, die vereinzelt nicht möglich wäre. Dies stärkt auch die politische Wirksamkeit.

Informationen für am Mitwirken Interessierte: www.erdfest.org/de/mitwirken

Nasch- und Lesegarten der Stadtbibliothek Sendling sucht Mitgärtner*innen

Die Stadtbibliothek Sendling hat einen Teil ihres Lesegartens zum Naschgarten umgestaltet.

Kiwi, Weintrauben, Johannisbeeren und Erdbeeren wachsen dort schon. Nun sind kleine Beetflächen zu vergeben und suchen eine Patin/einen Paten. Gartengeräte sind vorhanden.

Nasch- und Lesegarten der Stadtbibliothek Sendling

Der Garten ist zu den Öffnungszeiten der Bibliothek zugänglich, also von Dienstag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr, am Samstag von 10 bis 15 Uhr.

Die Bibliothek liegt direkt am Harras.

https://www.muenchner-stadtbibliothek.de/stadtbibliothek-sendling

Albert-Rosshaupter-Str. 8

Tel. 089-746 3510

Wer Lust hat auf ein bisschen eigenes Gemüse oder Blumen hat, meldet sich unter dieser Nummer, oder schaut einfach vorbei.

Koordiniert wird das Garteln von Barbara Kreder.

Anregungen in Form von Gartenbüchern sind in der Bibliothek natürlich immer vorhanden.

Fotos (c) Stadtbibliothek Sendling