Institutstraße (gegenüber Hausnr. 12, direkt an der Würm) , 81241 München, Pasing; Kontakt: BUND Naturschutz – Kreisgruppe München, Pettenkoferstr. 10a / II , 80336 München; E-Mail: info(at)bn-muenchen.de; Tel.: 089 / 51 56 76 0
„Unweit des Pasinger Marienplatzes, zwischen Würm und Planegger Straße liegt ein Kleinod. Der alte Klostergarten der Congregatio Jesu (ehemals Englische Fräulein) ist ein ökologischer und historischer Schatz. Umso glücklicher ist der BUND Naturschutz, dass die Congregatio Jesu im Oktober 2021 das wertvolle Gelände an den BN übergeben hat.“ (Quelle: Website BN)


Alpinarium




2024 wurde das Gelände vom Bund Naturschutz (BN) auch für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht: Man kann nun immer samstags und sonntags von 10 bis 17 Uhr auf eigene Faust die wunderschöne Anlage direkt an der Würm erkunden, oder an einer der vielen Führungen teilnehmen, die der BN anbietet und bei denen auch der sonst nicht zugängliche Teil der alten Gärtnerei gezeigt wird.
Dort findet neben umfangreichen Naturschutzmaßnahmen auch die Erhaltungszüchtung autochthoner regionaler Wildarten statt. Bei den geführten Rundgängen und Veranstaltungen wird diese aufwendige und für den Naturschutz sehr wichtige Arbeit erklärt, und man wird inspiriert, im eigenen Garten für mehr Artenvielfalt sorgen.








In Zusammenarbeit mit ihren Biodiversitäts-Kolleg*innen haben ehrenamtlichen Helfer*innen im Magdalenenpark bisher folgende Maßnahmen und Projekte umgesetzt:
- Umgestaltung von Rasenflächen in Blühflächen
- Monitoring von Wildbienenarten
- Anzucht und Pflanzung heimischer Stauden
- Kultivierung alter, in Vergessenheit geratener Gemüsesorten
- Umsetzung eines neuen Mähkonzeptes
- Wiederherstellung der historischen Wege auf der Streuobstwiese
- Bau von Sitznischen und Aufstellen von Bänken
- Neubau des Parapluies
Ein dritter Bereich – eine Insel auf der Würmschleife – soll ein reiner Rückzugsort für Tiere und Pflanzen bleiben, wo auch die Naturschutz-Mitarbeiter nur hingehen wenn es für Schutzmaßnahmen unbedingt notwendig ist. Die Natur soll sich dort weitgehend selbst überlassen bleiben und zu ihrer ursprünglichen Dynamik zurückfinden. Waldkäuze, Eisvögel und Siebenschläfer haben die BN-Mitglieder bereits im Umfeld beobachtet und Biber sind dabei die Landschaft mit ihren Dämmen umzugestalten.

