Lauch und Sellerie stehen lassen

Tipps von den Expert*innen der Bayerischen Gartenakademie: Immer schon blieb Lauch und Rosenkohl bis ins zeitige Frühjahr hinein stehen. Weil es in den letzten Jahren selten strengere Fröste vor Weihnachten gab, dürfen wir auch etwas empfindlichere Gemüsearten wie Sellerie, Chinakohl oder Rote Bete meistens bis in den November hinein stehen lassen.

Sie profitieren von warmen, sonnigen Herbstwochen und legen immer noch weiter zu. Sollten doch strengere Fröste drohen, sollte rechtzeitig Vlies zur Bedeckung bereitliegen.

Meistens sind unsere modernen Keller zur Gemüselagerung viel zu warm und zu lufttrocken. Bleiben die Kulturen draußen, lassen sie sich über viele Wochen hinweg laufend knackfrisch nutzen. Müssen die letzten Exemplare von Sellerie, Möhren, Wurzelpetersilie, Rote Rüben oder Chinakohl dann ab Ende November doch ins Haus, müssen sie bis zum Verbrauch nur noch wenige Wochen lagern und nehmen dann natürlich auch viel weniger Platz in Anspruch.

Wurzelgemüse packt man am besten ungeputzt, also mitsamt der anhaftenden Erde in Kisten. Ich lagere immer die größeren Teile nach unten, die kleineren nach oben. So lassen sich diese kleineren schneller aufbrauchen, die ansonsten schneller austrocknen würden.


Text und Foto: Bayerische Gartenakademie

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