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ÖBZ-Kalender 2017: Essbare Wildpflanzen

Die Gärtnerinnen und Gärtner aus dem Experimentiergarten widmen sich für ihr Kalenderprojekt 2017 dem Thema „essbare Wildpflanzen“. Den Kalender gibt es gegen eine Schutzgebühr im Format DinA4 und DinA3 im ÖBZ.

„…und das kann man essen?“ Hundsrose, Wegwarte, Schlangenknöterich, Brennnessel, Giersch oder Barbarakraut: Die Erkenntnis, dass viele unserer heimischen Wildpflanzen essbar sind, überrascht immer wieder. Jetzt haben die ehrenamtlichen Gärtnerinnen und Gärtner des Experimentiergartens im Ökologischen Bildungszentrum (ÖBZ) ihr Wissen und wunderschöne Fotos für den neuen Jahreskalender 2017 „Essbare Wildpflanzen – Unkraut oder Gemüse?“ zusammengetragen.Aus kulinarischem Interesse, zur Bereicherung der biologischen Vielfalt und nicht zuletzt deshalb, weil sie aus der zunehmend ausgeräumten Agrarlandschaft immer mehr verschwinden, werden in den ÖBZ-Gärten seit Jahren Wildpflanzen kultiviert.

Mit diesem Kalender wollen die Gärtnerinnen und Gärtner im ÖBZ über die Eigenschaften und Vorzüge der Wildarten als Gartenpflanzen und über die vielfältigen Geschmackserlebnisse berichten und damit das Bewusstsein und Interesse für die „Flora non grata“ wecken: „Wir bilden uns nicht ein, dass wir den Lebensraumverlust in der Landschaft damit kompensieren, indem wir Wildpflanzen in unseren Gärten ansiedeln. Aber zumindest vergessen wir sie nicht – und wer weiß, vielleicht finden sie eines Tages den Weg aus dem Garten zurück in die Landschaft?“

Herausgeber des Kalenders ist das Münchner Umwelt-Zentrum im ÖBZ. Den Kalender gibt es dort gegen eine Schutzgebühr von 5 Euro (DinA4) bzw. 9,50 Euro (DinA3). Passend dazu ist eine Rezeptsammlung mit schmackhaften Wildpflanzen-Gerichten erschienen.

Mehr Informationen zum Kalender gibt es hier.

Bericht vom Herbst-Netzwerktreffen

Am 13.10.2016 fand das Herbst-Netzwerktreffen der Urbanen Gärten in und um München im ÖBZ statt. Mit 22 TeilnehmerInnen war das Interesse ähnlich den letzten Treffen. Diesmal waren allerdings auffallend weniger Gartenaktive anwesend und mehr Interessierte, die Gärten suchen oder sich einfach mal informieren wollten.

Es war ein interessanter, anregender gemeinsamer Abend.
Das nächste Netzwerktreffen findet am 24. Februar 2017 statt!

Hier gibt es den Bericht vom Netzwerktreffen:
Bericht vom Netzwerktreffen Herbst 2016

Und hier die Präsentation zur Gartenradtour am 17.7.

Grün in Chicago

Petra von der Bürgerstiftung war in Chicago und hat uns ein paar Fotos mitgebracht. An den Straßen gibt es wunderschöne Gemüsebeete. Ob das Gemüse allerdings zum Verzehr geeignet ist…?!

Am Flughafen von Chicago O‘Hare wachsen 44 verschiedene Pflanzen in einem vertikalen Garten
http://www.mnn.com/your-home/organic-farming-gardening/stories/vertical-garden-inside-ohare-airport-is-a-first

flughafen-chicago

Photo: chipmunk_1/flickr

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Umfrage zur Urbanen Gärten

Liebe Gärtnerinnen, liebe Gärtner,

im Rahmen unseres Studiums Soziale Arbeit forschen wir an einem Projekt zur Nutzung von Urbanen Gärten.

Wir freuen uns sehr über eine zahlreiche Teilnahme, um fundierte Ergebnisse zu erhalten.

Alle Ihre Angaben sind selbstverständlich anonym und werden nur zum Zwecke unseres Forschungsprojekts ausgewertet. Die Umfrage dauert maximal 5 Minuten.

Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

Umfrage: https://www.onlinestudien.org/limesurvey/index.php/437438/lang-de

Mit freundlichen Grüßen

Sofia Ungan, Sofia Milan, Anne Speiger, Barbara Seiler, Sebastian Ansingen und Simon Rosenlechner

Vom Grünbuch zum Weißbuch

Auf dem Kongress „Grün in der Stadt“ am 10. und 11. Juni 2015 wurde das Grünbuch Stadtgrün der Öffentlichkeit vorgestellt. Die integrierte Entwicklung von Stadtgrün erfordert kooperative und interdisziplinäre Verfahren. Daher können tragfähige Strategien nur entstehen, wenn es gelingt, viele Partner aus so unterschiedlichen Disziplinen wie Stadtentwicklung, Naturschutz, Gartenbau, Landwirtschaft, Ressourcenmanagement und Landschaftsplanung, aber auch Immobilienwirtschaft und zivilgesellschaftlichem Engagement zusammen zu bringen. Das Grünbuch Stadtgrün fasst erstmalig und ressortübergreifend den aktuellen Wissensstand zum urbanen Grün zusammen. 

Die Veröffentlichung des Grünbuchs war der Auftakt für einen längeren Prozess, mit dem neue, integrierte Strategien für das urbane Grün entwickelt und umgesetzt werden. In einem Weißbuchprozess zum Stadtgrün soll nun ein breiter Dialog über den zukünftigen Stellenwert von Grün- und Freiflächen in unseren Städten angestoßen werden. Dazu wird der Bund im Rahmen seiner Zuständigkeiten Handlungsempfehlungen und Möglichkeiten der Umsetzung formulieren. Die Erstellung erfolgt in Abstimmung mit Ländern, Kommunen, Verbänden, Zivilgesellschaft, Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis und weiteren Akteuren.

Das Weißbuch soll im Frühjahr 2017 vorgestellt werden.

https://www.gruen-in-der-stadt.de/