Der neue GOOD FOOD GUIDE München ist da

Auflage 2026/27

Foto: Münchner Ernährungsrat

München kann gutes Essen. Man muss nur wissen, wo. Der neue GOOD FOOD GUIDE München 2026/27 führt zu Höfen, Märkten, Bäckereien, Restaurants, Initiativen und Projekten, die zeigen, wie eine nachhaltigere Esskultur in unserer Stadt aussehen kann. Kostenlos, konkret und diesmal mit 32 GOODscheinen in der Printausgabe.

Was wächst eigentlich direkt vor den Toren Münchens? Wo wird noch richtig gutes Brot gebacken? Welche Restaurants setzen auf Bio, Regionalität und gute Produkte? Wo kann man gemeinsam gärtnern, Lebensmittel retten oder Teil einer Solidarischen Landwirtschaft werden?

Genau da setzt der neue GOOD FOOD GUIDE München 2026/27 an. Statt nachhaltige Ernährung abstrakt zu erklären, zeigt er, wo sie in München und Umgebung bereits passiert: auf dem Acker und dem Wochenmarkt, in kleinen Läden und Backstuben, in Restaurants, Quartiersküchen, Gemeinschaftsgärten und solidarischen Projekten. Die Auswahl ist bewusst keine vollständige Bestandsaufnahme. Sie zeigt Orte, Betriebe und Initiativen, die etwas zu einer regionaleren, ökologischeren, faireren und solidarischeren Ernährung beitragen.

Von gutem Brot bis zur Frage, wem unser Essen eigentlich gehört

Die neue Ausgabe schaut dabei deutlich über den Tellerrand hinaus. Es geht um regionale Höfe und Manufakturen, Münchens Bauern- und Wochenmärkte, gute Bäckereien und nachhaltige Gastronomie. Aber auch um die Strukturen dahinter: Warum geraten kleine Erzeuger*innen unter Druck? Was können Solidarische Landwirtschaften, Genossenschaften oder Mitmach-Läden anders machen? Und warum ist Ernährungswende mehr als die individuelle Entscheidung zwischen zwei Produkten im Supermarkt?

Dazu kommen jede Menge praktische Themen: Wo lässt sich in München gemeinsam gärtnern oder selbst ernten? Was hat Saatgut mit unserer Ernährungssicherheit zu tun? Wie funktioniert klimagesundes Essen im Alltag? Wie lassen sich Verpackungen und Lebensmittelabfälle vermeiden? Und was brauchen eigentlich Kinder, damit gutes Essen selbstverständlich werden kann?

Einen Überblick über die Themen der neuen Ausgabe gibt das Inhaltsverzeichnis des Guides.

32 GOODscheine: ausprobieren ausdrücklich erwünscht

Die gedruckte Ausgabe bringt diesmal 32 GOODscheine mit. Und die führen ziemlich einmal quer durch Münchens GOOD FOOD-Landschaft: zum Beispiel zu TAGWERK, Kartoffelkombinat, FoodHub und ÖkoEsel, zu regionalen Höfen und Manufakturen, in gute Bäckereien oder zu Münchner Gastro-Adressen wie Klinglwirt, Der Pschorr und Metta.

Damit wollen wir nicht einfach Rabatte verteilen. Die GOODscheine sollen vor allem eines: die Schwelle zum Ausprobieren senken. Vielleicht landet dadurch das erste Brot aus einer neuen Lieblingsbäckerei auf dem Tisch, der nächste Einkauf kommt direkt vom Hof oder aus dem Mitgliederladen oder ein Restaurant wird entdeckt, das Lebensmittel anders einkauft und verarbeitet.

Gutes Essen ist keine Nische

Mit dem GOOD FOOD GUIDE wollen wir zeigen, was in München bereits da ist und gleichzeitig den Blick dafür schärfen, was sich noch verändern muss. Denn Ernährung ist nicht nur Privatsache. Wie Lebensmittel erzeugt, gehandelt, verarbeitet und verteilt werden, berührt Klima und Umwelt genauso wie Gesundheit, soziale Teilhabe und die Zukunft regionaler Betriebe.

Wo gibt es den GOOD FOOD GUIDE? Die neue Printausgabe ist wieder kostenlos und erscheint in einer Auflage von 10.000 Exemplaren für München und das Umland. Verteilt wird sie unter anderem über Einrichtungen wie die Münchner Volkshochschule, das Ökologische Bildungszentrum und GOODschein-Partner:innen sowie über Veranstaltungen in der Stadt. Und natürlich bekommt ihr den GOOD FOOD GUIDE auch direkt bei: Münchner Ernährungsrat e.V., Milchstraße 13, 81667 München-Haidhausen;


Text und Bild: Münchner Ernährungsrat