Hochbeet-Workshop im rosen_heim

am Mittwoch, den 20. Juli von 17 bis 19 Uhr
mit Renate Hudak und Harald Harazim
im Gemeinschaftsgarten rosen_heim, Rosenheimer Str. 245

Der Workshop ist eine gute Gelegenheit, um Neues über nachhaltiges urbanes Gärtnern und Hochbeetbau von Expert*innen auf diesem Gebiet zu lernen. Außerdem geht es um den Nutzen von „Unkraut“, die Vorzüge von Hochbeeten und die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ernte aus dem Hochbeet.

Renate Hudak und Harald Hazim stellen ihr neues Hochbeet-Buch vor.

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos.

Um besser planen und genügen Material beschaffen zu können, ist eine Anmeldung unter garten-rosen_heim@gewofag.de oder 0151-544 56567 erforderlich.

Mit der Teilnahme am Workshop stimmt ihr einer Dokumentation in Wort und Bild zu.

Bahnhofsgarten München-Pasing

Pop-Up Garten vom Juni bis 8. Juli auf dem Bahnhofsvorplatz mit Mitmach-Aktionen

Der Bahnhofsgarten wurde mit dem Ziel initiiert, einen Ort der Begegnung, des Miteinanders und des Verweilens am Bahnhof zu schaffen und – zumindest temporär – mehr Grün in die Stadt zu bringen. Veranstaltet wird diese Aktion von den Münchner Einkaufsbahnhöfen (DB Station&Service AG). Es nehmen regionalen Vereine, Organisationen und Mieter*innen des Einkaufsbahnhofs teil. Mit dabei sind u.a. die Hofpfisterei, der Vorlesefriseur Danny Beuerbach mit seinem Leseförderprogramm „Book a look and read a book“ und die Community Kitchen mit Aktionen zum Thema Lebensmittelverschwendung.

https://www.einkaufsbahnhof.de/muenchen-pasing/erleben/bahnhofsgarten-muenchen/

Einladung: Community Picknick für urbane Gärtner*innen bei „Collective Futures“ im Olympiapark

am Samstag, den 9. Juli von 11 bis 14 Uhr
auf der Wiese am Olympiaberg

Tauschen, teilen, ernten, essen: Urbane Gärtner*innen und Garteninteressierte sind eingeladen zum Picknick im Olympiapark. Dabei stehen Kennenlernen, Erfahrungsaustausch und urbangärtnerische Vernetzung, aber auch unsere Freude am Gärtnern in der Stadt und nicht zuletzt das gemeinsame Essen im Mittelpunkt. Selbst geerntetes oder selbst gemachtes und Geschichten aus dem (Gemeinschafts-)Garten sind herzlich willkommen.

Wer möchte, kann von 11:00 – 12:00 Uhr mit uns gemeinsam kochen, bringt gerne Gemüse oder Obst aus dem Garten mit. Wir werden aber auch Lebensmittel vor Ort haben. Ihr könnt auch etwas Selbstgemachtes für das gemeinsame Buffet mitbringen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Und: Das kleine Einmaleins des Fermentierens

am Freitag, den 8. Juli von 17 bis 19 Uhr
auf der Wiese am Olympiaberg

Der Workshop zeigt euch, wie man mit einfachsten Mitteln fermentieren kann und worauf man achten muss, damit ihr nicht eure eigene Schimmelfarm züchtet. Wir sprechen über:

  • Wildes fermentieren süss: Limonade, Essig
  • Wildes fermentieren salzig: Sauerkraut, Kimchi, Gemüse
  • Gezähmtes fermentieren: Kombucha, Wasser-Kefir, Honigwein

Nachdem wir zusammen die Theorie diskutiert haben, werden wir zusammen eine einfache Variante Kimchi („Koreanisches Sauerkraut“ mit Chilli, Ingwer und Knoblauch) zubereiten.

Mitbringen: Einmachglas, Größe ~500ml
Sprachen: Deutsch, English und zur Not auch Français
Leiter: Dr. Camillo Bruni

Und: Workshop Wurmkompost bauen

am Sonntag, den 3. Juli von 11 bis 13 Uhr
auf der Wiese am Olympiaberg

Ein Kompost ganz ohne Garten? Viel einfacher als du denkst! In einer Wurmkiste machen Kompostwürmer Biodünger aus deinen Küchenabfällen – in der Wohnung. Wenn du dich an ein paar einfache Regeln hältst, fühlen sich die Würmer wohl und sorgen auch dafür, dass nichts anfängt zu stinken. In dem Workshop kannst du deine eigene Wurmkiste bauen und lernen, was du beachten solltest. Wenn du mitmachen möchtest, melde dich bei uns an! Wenn du 3 oder 4 ineinander stapelbare (am besten nicht transparente) Plastikkisten oder Eimer und 1 Deckel hast, kannst du die als Basis mitbringen (z.B.: Link). Falls nicht, besorgen wir welche. Bitte mitbringen: 1 Gefäß für ca. 1-1,5l Pulver (Wurmfutter). Würmer und sonstige Materialien besorgen wir. Anmeldung bei: wurmkompost@cold.pink Kosten: Materialkosten (pro Person: Boxen: ca. 15€ (oder selbst mitbringen) Würmer: ca. 15€); wer mitmachen möchte, aber nicht über genügend Mittel verfügt, bitte melden, wir übernehmen in diesem Fall die Materialkosten.

Collective Futures, 2. bis 9. Juli
Künstlerisches Konzept: Mirca Lotz

Ein Community Space zu den Themen Diversität, Nachhaltigkeit und Kollektivität von Safe the Dance und M³Kitchen Platzgestaltung von den Städtischen und mit vielen inspirierenden Initiativen und Aktivist*innen. Eine Freifläche auf dem Olympiaberg wird zur kollektiven, (möglichst) müllfreien Spielwiese  gebaut u.a. aus geupcycelten Materialien der Materialinitiative Treibgut. Im Mittelpunkt steht die Umwidmung des öffentlichen Raums in einen Ort des Austauschs, der allen Besucher*innen offensteht. 

Wie erleben wir in Zukunft Gemeinschaft? Wo lernen sich Menschen verschiedener Hintergründe oder Altersgruppen kennen? Wie lässt sich die Spaltung der Gesellschaft verhindern? Öffentliche Räume sind Orte für die Aushandlung oft widersprüchlicher Interessen und Bedürfnisse und bieten dadurch Chancen für demokratische Prozesse und Integration.

Jeden Tag werden unterschiedliche Workshops angeboten zu Zero Waste, Upcycling von Kleidungsstücken, Fermentieren, Awareness Arbeit u.v.m. In Community Dinner Events kommen Interessierte, Kollektive und Aktivist*innen an einen Tisch.

Fotomontage (c) Kunstlabor 2

Mitmachaktion: Räume gestalten

Das KUNSTLABOR 2 sucht kreative Köpfe mit grünem Daumen

Vor dem KUNSTLABOR 2, prominent an der Dachauer Straße 90 gelegen, befindet sich ein 1.500 qm „grünes Kleinod“ mitten in der Stadt.

Gesucht werden Konzepte von Vereinen, Kollektiven oder Gruppen, die die Fläche nutzen wollen und zu einem langfristigen Hotspot für urbanes, soziales und kulturelles Leben machen.

Im Rahmen des „FLOWER POWER FESTIVALS“ setzt das Kunstlabor 2 für diese Initiative ab sofort den Startschuss und freut sich über zahlreiche Ideen, Konzepte und Bewerbungen jeglicher Art der Außengestaltung.

Passende Projekte wären beispielsweise:
• Urban Gardening
• Urban Design
• Skulpturenpark
• Garten-/Landschaft-Bau
• Gestaltung von Sitz- und Verweilflächen
• Freizeitflächen für Kinder und Jugendliche

Weitere Infos und Bewerbungen einreichen auf der Website des Kunstlabors.

Fotomoantage (c) Kunstlabor 2

Gebäude des TUm in Freising aus der Vogelperspektive

Umfrage: Wertvorstellungen gegenüber städtischen Grünflächen

Ein Team der Technischen Universität München, Lehrstuhl für Strategie und Management der Landschaftsentwicklung führt im Rahmen eines von der Alexander von Humboldt-Stiftung geförderten Forschungsprojekts eine Umfrage durch. Mit dieser Studie werden die umweltbezogenen Wertvorstellungen der Münchner Bürgerinnen und Bürger erforscht, insbesondere was sie motiviert, sich an gemeinschaftlichen Aktivitäten zur Gestaltung von städtischen Grünflächen zu beteiligen.

Möchten Sie mitmachen?

Dann beantworten Sie bitte in einem ersten Schritt diese 10–15-minütige Umfrage – direkt online

Die umweltbezogenen Wertvorstellungen, die diese Studie untersucht, sind:

  • die intrinsischen Werte, die sich auf den inhärenten Wert der Natur beziehen, unabhängig vom direkten oder indirekten Nutzen für den Menschen;
  • die instrumentellen Werte, die sich auf den Beitrag der Natur zum menschlichen Wohlbefinden beziehen;
  • die relationalen Werte, bei denen die Beziehung zwischen Mensch und Natur differenzierter ist und die Sorge um die Natur eine grundlegende Basis darstellt.

Diese Umweltwerte, die die Menschen für die Natur hegen, werden von Wertorientierungen beeinflusst, die in dieser Studie ebenfalls untersucht werden sollen:

  • die biosphärischen Werte, die die Sorge um die Natur und die natürliche Umwelt (d.h. den Schutz der Umwelt) beinhalten.
  • die altruistischen Werte, die das Interesse am Wohlergehen anderer Menschen widerspiegeln (z.B. Hilfsbereitschaft).
  • die egoistischen Werte, die mit der Sorge um den persönlichen Status verbunden sind (z.B. Reichtum).
  • die hedonischen Werte, die sich auf angenehme Gefühle beziehen, wie sie von den Nutzern wahrgenommen werden (d.h., die Menschen empfinden Freude an der Ausübung von Freizeitaktivitäten).

Diese Studie plädiert für eine Investition in Aktivitäten zur Bewirtschaftung städtischer Grünflächen, die dazu beitragen können, den Rückgang des Kontakts zwischen Mensch und Natur in den Städten einzudämmen.

Bei Fragen oder Anregungen, wenden Sie sich bitte an: Dr. Alina Hossu alina.hossu@tum.de, oder M. Sc. ing. Martina van Lierop martina.van-lierop@tum.de, Lehrstuhl für Strategie und Management der Landschaftsentwicklung, Emil-Ramann-Str. 6, 85354 Freising.

Alina Hossnu, TUM

Foto (c) TUM, Lehrstuhl für Strategie und Management der Landschaftsplanung