
Sehenswert: Ein Vielfalts-Biotop an der wärmsten Stelle auf dem ÖBZ-Gelände
Im Frühjahr 2026 wurde die südlich ausgerichtete Fläche im Saumbereich der ans ÖBZ angrenzenden Memeler Straße, auf der früher vornehmlich Topinambur angebaut wurde, umgestaltet. Zunächst wurde die Fläche so vorbereitet, dass man auf ihr eine Natursteinmauer errichten konnte. Mit Unterstützung der Ausbildungsabteilung des Bereichs Gartenbau der Landeshauptstadt München wurde hier eine 20 Meter lange Trockenmauer aufgeschichtet und der Bereich dahinter mit Sand aufgeschüttet.
Diese biodiversitätsfördernde Maßnahme umfasst neben der Trockenmauer ein Sandarium und Totholz und wird im Rahmen des Projekts „BioDivHubs – Biodiversität ins Quartier“ weiterentwickelt. Demnächst wird sie noch um ein Laichgewässer für Wechselkröten bereichert.




Vielfältige Biotope – viel zu entdecken
In unmittelbarer Nähe befinden sich das „Rewilding the City“ – Schaubeet und vor dem Haus das inklusive Hochbeet mit heimischen Wildstauden – ebenfalls Aktivitäten, die im Zuge des BioDivHubs-Projekts entstanden sind. Das Hochbeet ist so geformt, dass Menschen im Rollstuhl oder mit Gehhilfen auch daran arbeiten können. Einen Beitrag über dieses besondere Hochbeet für heimische Spezialisten findet ihr hier).
Angrenzend an die Trockenmauer und das Schaubeet ist die neue Wildbienen-Lernstation installiert, sodass man an diesem Ort auf dichtem Raum vielfältige Biotopstrukturen zeigen kann, was insgesamt das ÖBZ-Gelände als Lernort für Biodiversität aufwertet.






Die Wildbienen-Lernstation von Valentina Arros
Die Wissenschaftsillustratorin und Künstlerin Valentina Arros hat für das BioDivHubsprojekt schon viele Rewilding-Maßnahmen illustriert – nun hat sie auch diese wunderschöne Lernstation aufwändig gestaltet. Hier kann man spielerisch in das Leben der Wildbienen eintauchen – und im Sommer daneben ihre Nahrungspflanzen in voller Blüte erleben. Wer sich ein bißchen Zeit nimmt, und genau hinschaut, kann auch schon einige Arten unterscheiden lernen…


Text: ÖBZ, Ruth Mahla; Bilder: Ruth Mahla;

