Archiv des Autors: Manuela Barth

Hinweis: Workshop – artgerechte Bienenhaltung nach Jahreszeiten

Am Samstag, den 21.7.2018, von 10:00 – 17:00 Uhr findet im Internationalen Gemeinschaftsgarten Grünstreifen der Workshop „Artgerechte Bienenhaltung nach Jahreszeiten statt“. Eine tolle Gelegenheit, einen Einblick in die komplexe Welt der Bienen zu bekommen:

Um in der nächsten Saison dem Halten von Bienen näher zu kommen, beschäftigen wir uns in diesem Workshop in einem theoretischen Teil mit wichtigen Grundlagen. Vom Wesen der Bienen leiten wir die Ansprüche an Ausrüstung und Standort, so wie die Tätigkeiten des Imkers nach den Jahreszeiten ab. Zu den Tätigkeiten gehören unter anderen das Erkennen und Behandeln von Bienenkrankheiten, Vermehrung, Wachshygiene und Honigproduktion. Im Anschluss bauen wir eigene Beuten im Zanderformat (Hohenheimer Einfachbeute).

Der Workshop richtet sich sowohl an Interessierte ohne jegliche Vorkenntnisse, welche einen ersten Einblick in Bienenhaltung bekommen möchten, als auch an solche mit konkreteren Plänen und Vorstellungen. Dabei stehen Spaß und Interesse an Natur im Vordergrund, handwerkliche Fähigkeiten sind nicht nötig.

Es besteht auch die Möglichkeit sich eine eigene Einfachbeute im Zanderformat zu bauen, hierfür fallen Materialkosten in Höhe von 70 Euro an, welche im Voraus zu zahlen sind.

KURSLEITER: Vincent Kalnin

absolvierte 2016 die Lehrgänge für Neuimker des Imkerverein Ottobrunn und Umgebung e.V., Mitglied des Bienenzuchtverein Ebersberg u. Umgebung

ANMELDUNG BITTE UNTER: garten@gruenstreifen-muc.de
Bitte bis 2 Tage im Vorfeld. Für alle Kurzentschlossenen: Anfrage via Mail möglich

KOSTENBEITRAG:
20 € Regelsatz
15 € Studenten, Senioren
10 € Gartenmitglieder
Barzahlung vor Ort!
Materialkosten für die Einfachbeute: Muss bitte ggf. 1 Woche im Vorfeld auf folgenden Konto eingegangen sein:
Gemeinschaftsgarten Grünstreifen
IBAN: DE08 7002 0500 0008 8230 02
BIC: BFSWDE33MUE
Bank für Sozialwirtschaft

TREFFPUNKT:
Auf dem Gartengelände, direkt gegenüber vom Atelierhaus FOE e.V. // Oberföhringer Str. 156
> Bus: 188 Haltestation Bürgerpark
> Auto: Parkplätze im Innenhof

Freiraum München 2030 – erster Aktionsplan und Schlüsselprojekte

Um die Lebensqualität in München zu sichern, sind ausreichende und qualitätsvolle Grün- und Freiräume mit vielfältigen Funktionen im unmittelbaren Wohnumfeld, in den Stadtvierteln und gesamtstädtisch essentiell. Der Stadtrat hat in diesem Zusammenhang der „Konkretisierung der Konzeption Freiraum München 2030“ zugestimmt. Schlüsselprojekte sollen in einem ersten Aktionsplan zusammengefasst werden. Die „Konzeption Freiraum München 2030“ aus dem Jahr 2015 wird in drei Bausteinen Freiraumkulisse, Strategien und Aktionsplan weiterentwickelt und konkretisiert.

Zunächst werden erste Schlüsselprojekte umgesetzt: Masterpläne für eine Grüngürtellandschaft und für die Parkmeilen werden aufgestellt sowie weitere Freiraumquartierskonzepte entwickelt. Des Weiteren wird eine Ausbaustrategie für das übergeordnete Freiraumgerüst erarbeitet, so dass langfristig die Freiraumkulisse präzisiert und umgesetzt werden kann. Die zwischenzeitlich erschienene Broschüre „Freiraumzeit“ dokumentiert die wesentlichen Stationen der 2017 begonnen Öffentlichkeitsbeteiligung zur langfristigen Freiraumentwicklung Münchens. Diese Zusammenarbeit wird nun mit den Bürgerinnen und Bürgern mit weiteren Projekten und Veranstaltungen fortgeführt.

Aus: Rathaus Umschau 131 / 2018, veröffentlicht am 12.7.2018

Wir sind gespannt, ob die Sicherung und der Ausbau von urbanen Gärten in das Konzept Eingang finden werden.

 

Erinnerung: „Umkämpftes Grün. Flächennutzung zwischen wachsender und essbarer Stadt“ am 17. Juli

Einladung zur Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am 17. Juli 2018 um 19 Uhr:

Urbane (Gemeinschafts-)Gärten haben das Potenzial, Stadtbewohner*innen aus vielen sozialen Milieus eine bessere Teilhabe am städtischen Leben und einen gerechten Zugang zu Natur und guter Ernährung zu bieten. Wie müssen Bodenpolitik und Flächennutzung als Voraussetzung dafür gestaltet werden? Am Beispiel von urbanen Gartenprojekten und Stadtpolitik in Österreich und Deutschland erörtern wir diese Fragen mit:

Andrea*s Exner, Ökologe, Politikwissenschaftler, Forschungsprojekt „Green Urban Commons“, Institut für Internationale Politik, Universität Wien und

Gudrun Walesch, anstiftung, München.

Moderation: Manuela Barth, Urbane Gärten München

Am: Dienstag, 17. Juli 2018 / 19:00 Uhr

Im: BayernForum / Herzog-Wilhelm-Str. 1 / 80331 München

Aus der Reihe „Mit urbanen Gärten Boden gut machen“, eine Kooperation von Urbane Gärten München und Friedrich-Ebert-Stiftung/Bayernforum.

Anmeldung unter: https://www.fes.de/veranstaltung/veranstaltung/detail/227510/

Bild: (c) Friedrich-Ebert-Stiftung/BayernForum

Urban Gardening Sommercamp vom 31.8. bis 2.9.2018 in Köln

Auch heuer legt die anstiftung ihr Urban-Gardening-Sommercamp mit der Netzwerktagung der Interkulturellen Gärten zusammen, um miteinander und voneinander möglichst viel zu erfahren und zu lernen. Das Sommercamp findet am Wochenende vom 31. August bis zum 2. September 2018 im Gemeinschaftsgarten „NeuLand Köln“ in Kooperation mit vielen weiteren Kölner Gartenprojekten statt.

Das Programm ist interaktiv und partizipativ, deshalb wir das finale Programm aus den Vorschlägen für Workshops erstellt, die in den kommenden Wochen bei der anstiftung eingehen. Wer eine Idee oder einen dingenden Diskussionsbedarf hat, sollte sich bald melden.

Für die Teilnahme und Verpflegung entstehen keine Kosten. Bei Bedarf können die Kosten für Anreise und Unterkunft von der anstiftung erstattet werden.

Hier geht’s zur Anmeldung und zum vorläufigen Programm.

München hat einen Ernährungsrat

Die Entscheidung darüber, wie wir uns in Zukunft ernähren, wollen immer mehr Menschen mitgestalten, anstatt sie weiterhin den internationalen Handelskonzernen zu überlassen. Denn diese haben mit einer am Welthandel orientierten, ressourcenintensiven Landwirtschaft sowie industriellen Verarbeitung und globalen Vermarktung von Lebensmitteln hohe gesellschaftliche und ökologische Kosten verursacht. Dazu zählen u.a. der Klimawandel, die Flächenversiegelung, der Verlust an Biodiversität, soziale Ungleichheiten und gesundheitliche Schäden sowie Mangelernährung im globalen Süden. Aus diesem Grund haben sich in den letzten Jahren in vielen europäischen Städten zivilgesellschaftliche Ernährungsräte nach nordamerikanischem Vorbild gegründet. Diese setzen sich für die Sicherung einer resilienten, transparenten und nachhaltigen Lebensmittelversorgung ein. Dazu erarbeiten sie kommunale Ernährungsstrategien, mit denen die drängenden Fragen nach gerechter Entlohnung für Produzierende, ressourcenschonender Produktion und Vermarktung sowie dem Zugang aller Stadtbewohner*innen zu gesunden, wohlschmeckenden Lebensmitteln gelöst werden sollen.

Die Voraussetzungen für die angestrebte Ernährungssouveränität sind zum einen die Stärkung regionaler Erzeuger*innen und Verarbeiter*innen durch faire, vielfältige Marktstrukturen, die Unterstützung solidarischer Erzeugergemeinschaften und die Bereitstellung von stadtnahen und innerstädtischen Flächen zur ökologischen Produktion von vorwiegend pflanzlichen Lebensmitteln. Zum anderen bedingt sie eine umfassende schulische und außerschulische Umwelt- und Ernährungsbildung zur Vermittlung von Herstellung, Verarbeitung und Wertschätzung von Lebensmitteln. Damit verbunden ist die flächendeckende Umstellung der Gemeinschaftsversorgung in öffentlichen Einrichtungen auf regionale, saisonale, ökologische und fleischreduzierte Kost.

Nach einjähriger Vorbereitungszeit gründete ein breites Bündnis aus Verbraucher*innen, landwirtschaftlichen Erzeuger*innen, urbanen Gärtner*innen, Lebensmittelretter*innen, Wissenschaftler*innen, Vertreter*innen der regionalen Lebensmittelwirtschaft und Gastronomie, von Verbänden, Vereinen, Firmen und Bildungseinrichtungen in München und Umgebung am Montag, den 18. Juni den Münchner Ernährungsrat e.V. (MünchnER).

Nächste Veranstaltung des MünchnER:

Im Rahmen des diesjährigen Klimaherbsts lädt der Münchner Ernährungsrat am 24. Oktober zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema „Wieviel Energie steckt in meinem Essen?“ ein. Nach einem Impulsreferat des Ökotrophologen Dr. Karl von Körber (Arbeitsgemeinschaft Nachhaltige Ernährung) wird der Münchner Ernährungsrat sich und seine Ziele vorstellen.