Wie lässt sich biologische Vielfalt in urbanen Räumen fördern?
Zum Langen Tag der StadtNatur geben wir Einblicke in vier Quartiere, in denen im Rahmen des Verbundprojekts BioDivHubs neue Lebensräume für Wildpflanzen und Insekten entstanden sind und gerade entstehen. Bei unserer großen Radltour können die verschiedenen Veranstaltungen auch unabhängig voneinander besucht werden.
Die Fahrt zwischen den Stationen dauert ca. 30 Minuten.
Ihr seid herzlich eingeladen, mit den Expert*innen vom BioDivHubs-Projekt die erblühende StadtNatur zu erkunden.
Mehr Infos zum Langen Tag der StadtNatur mit dem ganzen Programm und mit der interaktiven Karte findet ihr hier
Ort: Ökologisches Bildungszentrum München (ÖBZ), Treffpunkt vor dem Haupteingang;
Referentin: Ruth Mahla, Bodenkundlerin;
Das Projekt der BürgerStiftung München „Urbane Gärten München“ will mit einem Workshop aus der Reihe „Boden begreifen“ dazu beitragen, dass neben dem oberirdischen Leben, auch die Biodiversität gesunder, lebendiger Böden öffentlich wahrgenommen wird.
Denn Humus ist viel mehr als zersetzte Biomasse – Humus ist ein hochkomplexer Lebensraum, dem wir Menschen ursprünglich angehören. Weltweit gibt es sehr viel mehr Leben unter unseren Füßen als oberhalb – und dem oberirdischen Insektensterben geht oft ein unterirdisches Massensterben des Bodenlebens voraus.
In dem einfach verständlichen Workshop beschäftigen wir uns mit diesen oft nicht bekannten und geheimnisvollen Vorgängen unter unseren Füßen – und wie wir sie mit einfachen gärtnerischen oder stadtplanerischen Methoden positiv beeinflussen können. Dabei verlassen wir uns auch auf unsere Sinne: Durch Tasten, Sehen, Schmecken und Riechen erkunden wir den Boden vor Ort – denn wir Menschen sind von Natur aus in der Lage eine lebensfördernde, gesunde Umwelt zu erspüren.
Bodenversalzung durch künstliche Bewässerung
Der Schutz unserer Böden und der Humusaufbau auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen sind viel leichter, preiswerter und auch schneller zu bewerkstelligen als alle anderen Klimaschutz-Maßnahmen zusammen – vorausgesetzt die Flächen sind noch nicht zu sehr degradiert, wie dieser von Versalzung betroffene Boden auf der Abbildung.
Wenn wir weltweit unsere landwirtschaftlichen Böden schützen und rekarbonisieren, entziehen wir auf natürliche Weise der Atmosphäre CO2, stärken die Landwirte und vermindern Nahrungsmittelknappheiten und Elend weltweit: Eine echte Chance für die Menschheit, ihre „apokalyptischen Reiter“, nämlich die Folgen der Klimaerwärmung, Artensterben, Hunger- und Flüchtlingselend wirkungsvoll anzugehen.
wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung „CONVIVIUM. Nahrungssysteme am Limit“am Mittwoch, 22. April um 19 Uhr! Die Ausstellung präsentiert in zwölf Kapiteln Beispiele dafür, wie unsere Nahrungsmittel heute produziert und vertrieben werden. Die sichere Versorgung hängt an einem komplexen System, das durch Klimaerwärmung, politische und ökonomische Faktoren aktuell an seine Grenzen kommt. Der Fokus der Präsentation liegt auf Europa, doch die globalen Zusammenhänge werden stets einbezogen. Die Ausstellung vereint Architektur, Umweltjournalismus und Kunst und präsentiert wissenschaftliche Erkenntnisse neben Materialinstallationen. Ziel der Ausstellung ist es, die räumlichen und technologischen Grundlagen unserer Nahrungsproduktionsichtbar zu machen – und zu zeigen, welche Herausforderungen und Chancen sich daraus für die Zukunft ergeben.
IM RAHMEN DER AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG SYMPOSIUM „CONVIVIUM. Nahrungssysteme am Limit“ am 23. April, 8:30–16:00 Uhr im Vorhoelzer Forum Technische Universität Müchen VORTRAG VON RAJ PATEL am 23. April, 18:00–19:00 Uhr im Auditorium Ernst-von-Siemens in der Pinakothek der Moderne ERWEITERTE FÜHRUNG durch die Ausstellung mit Autoren, Kuratoren und Designern, am 24. April, 10:00–13:00 Uhr im Architekturmuseum der TUM Für alle Veranstaltungen bitten wir um Anmeldung unter: anmeldung@architekturmuseum.de
Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Der Direktor des Architekturmuseums, Andres Lepik, im Namen des Convivium-Teams“
Termin: Samstag, 09. Mai 2026; 13:00 bis ca. 19:00 Uhr
Ort: Ökologisches Bildungszentrum (ÖBZ)
Veranstalter: Münchner Umweltzentrum im ÖBZ und Urbane Gärten München
Ab 13 Uhr können im Rahmen der Tauschbörse überschüssige Jungpflanzen, geteilte Stauden, Kräuter etc. an andere weitergegeben und Pflänzchen für den eigenen Garten entdeckt werden. Auch Neueinsteiger*innen, die (noch) nichts zum Tauschen anbieten, sind willkommen.
Ab 16 Uhr stehen Kennenlernen sowie der Austausch von Informationen und Erfahrungen im Mittelpunkt. Mit gemeinsamen Aktivitäten sollen die vielfältigen Gärten und ihre Bedeutung in der Stadtgesellschaft sichtbarer werden. Neben der Planung von Aktivitäten in München, beschäftigen wir uns auch mit überlokalen Initiativen und Angeboten. Für eine kleine Erfrischung und Stärkung wird gesorgt.
Für unser diesjähriges Frühjahrsnetzwerktreffen haben wir aus aktuellen Anlass folgende Themen vorbereitet und Referent*innen aus verschiedenen Initiativen dazu eingeladen:
Schöpfung in Gefahr: Neues Gentechnikgesetz und Novellierungen der Bestimmungen zu Ackergiften & Co.: Was plant Industrie und Politik – und wie gehen wir in den urbanen Gärten und in anderen Garten- und Biodiversitätsprojekten damit um? Wie kann Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in den Urbanen Gärten zu Aufklärung und Bewußtmachung beitragen?
Wir freuen uns sehr auf den Austausch mit euch. Bitte kommt zahlreich und vernetzt euch – nur gemeinsam können wir etwas erreichen!
„Jedes Frühjahr ein neuer Anfang: Pflanzen für Gesundheit und mehr Lebensfreude, Selbstversorgung, Stadtnatur, Klima‑, Natur- und Hitzeschutz„
30 Expert:innen aus Garten, Wissenschaft und Balkon-Praxis zeigen online und kostenfrei, wie Du Gemüse & Kräuter auf Deinem Balkon, der Terrasse oder dem Fensterbrett mit Erfolg anbaust. Dazu viele Tipps, wie Du Insekten und Tieren ein Zuhause gibst und Schatten zauberst, damit alles bestens und gesund wächst. Großartig und sehr begeisternd ist, dass 7 Frauen ihre Balkone vorstellen, wie sich diese im Laufe der Inspiration durch die vergangenen Bio-Balkon-Kongresse veränderten. U.a. diese Themen:
Max Bürck-Gemassmer: Hitzewellen und Gesundheit in der Stadt: Wie grüne Balkone die Gesundheit stärken
Helge Masch: Keine Angst vor Giftpflanzen: Sicherer Umgang mit potenziell gefährlichen Pflanzen
Christiane Denzel: Schwebfliegen auf dem Balkon: Bestäuber, Blattlausjäger, Überlebenskünstler
Gerald Dunst: Das Substrat ist die Basis für Erfolg: Der Grundstein für gesundes Bio-Gärtnern im Kübel
Berthold Daubner: Geselligkeit von Wildpflanzen in Topf und Kübel – Wie pflanzt man richtig?
Teilnehmen kann jeder bequem von zu Hause: Im Kongresszeitraum erhalten Angemeldete täglich per E‑Mail die Zugangslinks zu mehreren Online-Vorträgen, die jeweils 48 Stunden lang kostenlos abrufbar sind – auf Computer, Tablet oder Smartphone. Wer die Inhalte dauerhaft nutzen möchte, kann ein Kongresspaket mit allen Interviews als Video- und Audiodownload erwerben.