Körperpflege aus dem Kräutergarten: sanft, kostengünstig und klimafreundlich

Termin: Samstag, 28. Feb 2026, 11-14 Uhr,

Ort: Raum Georg-Birk Straße 14 am Ackermannbogen

Referentin: Alicia Bilang, Natur- und Kräuterpädagogin

Anmeldung erforderlich bis 27. Februar bei: info@urbane-gaerten-muenchen.de

Spitzwegerich, Ringelblume, Thymian, Lavendel … in heimischen Pflanzen stecken wertvolle Inhaltstoffe – die Basis der traditionellen Grünen Apotheke. Wir nutzen ihre vielseitige Wirkung, um natürliche Körperpflegeprodukte herzustellen. Dabei erfahren wir Wissenswertes über Erntezeit, Lagerung und weitere Anwendungsmöglichkeiten.

Dank einfacher Rezepturen sind Salben, Seifen, Deos und Badesalze in Handumdrehen fertig, garantiert ohne Palmöl, Mikroplastik oder synthetische Zusatzstoffe. Unsere selbstgemischten Produkte sind nicht nur eine gute Alternative für die empfindliche Haut, sondern auch umweltschonend und nachhaltig.

Programm (3 Stunden): Kräuter ABC, Spitzwegerich und Ringelblume Salbe, Kräuterseifen (Kräuter/Blütenseifen aus Recycling Seife, Gartenseife mit Peeling Effekt), verschiedene Badesalze zur Auswahl (Erkältung, Entspannung, Wohlbefinden), Kräuterdeo.

Die Lieblingsrezepte sind mit Hilfe des ausführlichen Skripts einfach zu Hause nachzumachen. So macht Nachhaltigkeit Spaß!

Diese Veranstaltung ist ein Beitrag zu folgenden Nachhaltigkeitszielen:


Unser Projekt ist Teil der BNE-VISION 2030, ein Projekt der Landeshauptstadt München, das Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Landeshauptstadt München strukturell verankern soll.


Text und Fotos: Alicia Bilang


Einladung zum Saatgutfestival26

„Vielfalt säen, Zukunft ernten“ – Einladung zum 8. Saatgut-Festival

Termin: Sonntag, 1. März 2026, von 10 bis 17 Uhr

Ort: Ökologisches Bildungszentrum München (ÖBZ)

Unter dem Motto „Vielfalt säen, Zukunft ernten“ lädt das Münchner Umwelt-Zentrum gemeinsam mit dem Verein für Nutzpflanzenvielfalt (VEN) am Sonntag, den 1. März 2026, zum 8. Saatgut-Festival ins Ökologische Bildungszentrum München (ÖBZ) ein. Zwischen 10 und 17 Uhr dreht sich alles um alte und samenfeste Sorten, Biodiversität und nachhaltiges Gärtnern.

Das Festival bietet Besucherinnen und Besuchern eine bunte Vielfalt alter und seltener Kultursorten, eine offene Saatgut-Tauschbörse, fachkundige Vorträge, eine offene Kinderaktion sowie Kulinarisches aus der Gartenküche.

Auch die Urbanen Gärten München und das Projekt BiodivHubs – Biodiversität ins Quartier sind wieder mit Infoständen und kleinen Aktionen vertreten: Wir stellen die neue BioDivHubs-Saatgutmischung vor, die an der TU München zusammengestellt und v.a. auf Trockenresistenz getestet wurde: 32 heimische Wildpflanzen- und Gräser für eine artenreiche Blühwiese an sonnigen Standorten. Saatgutpäckchen und Kurzanleitung können kostenlos mitgenommen werden.

Im Mittelpunkt der begleitenden Vortragsreihe stehen die Bedeutung samenfester Kultursorten im ökologischen Anbau, die Erhaltung der Sortenvielfalt und die Förderung biologischer Vielfalt in Hausgärten und auf dem Balkon. Expertinnen und Experten geben praktische Tipps zur Samengärtnerei und werfen einen kritischen Blick auf aktuelle technische und rechtliche Entwicklungen in der Pflanzenzucht.

Das Saatgut-Festival bildet den Auftakt des Jubiläumsjahres „25 Jahre ÖBZ“. Im Laufe des Jahres folgen weitere Veranstaltungen, darunter der „Tag der offenen Gartentür“ Mitte Juni, ein Festakt zum Jubiläum Anfang Juli sowie der beliebte „Erntetag am ÖBZ“ Ende September.

Hier der Flyer mit dem ganzen Programm:


8. Saatgut-Festival im ÖBZ
Sonntag, 1. März 2026
10 bis 17 Uhr
Eintritt freiÖkologisches Bildungszentrum
Englschalkinger Straße 166
81927 München
Mehr Infos unter:
www.oebz.de/saatgutfestival
Kontakt: Frauke Feuss
089 / 93 94 89 72 (Mo + Di)
frauke.feuss@oebz.de

Text, Grafik, Bilder: Ökologisches Bildungszentrum München;

Das Saatgut-Festival wird freundlich unterstützt durch das
Referat für Klima und Umweltschutz der LH München.


Praxis-Workshops Februar/März 2026

Kompostieren in urbanen Gärten

Termin: 13. Februar 2026, 16:30-18:30 Uhr;
Ort: Nachbarschaftstreff Freiham2 des KINDERSCHUTZ MÜNCHEN, Aubinger Allee 16, 81248 München
Anmeldung erforderlich bis zum 11. 02. bei: freiluftgarten-freiham@kinderschutz.de

Referentin: Ruth Mahla, Dipl.-Geografin, Bodenkundlerin

Seit tausenden von Jahren wird – absichtsvoll oder nicht – Kompostierung praktiziert. Auch eine einfache Entledigung von organischen Abfallstoffen auf einem Haufen zieht ja meist eine Kompostierung dieser Stoffe nach sich. Ebenfalls seit Jahrtausenden nutzen, steuern und perfektionieren Menschen diese Technik, um die Fruchtbarkeit ihrer Böden zu erhöhen und zu erhalten.

Gelingendes Kompostieren ist ein wertvoller und bereichender Lern- und Erfahrungsprozess für die urbanen Gärtner*innen, eine besondere Erfahrung der Erdung und der Verbindung mit den elementaren Stoffwechselprozessen des Lebens.

Wir besprechen die grundlegenden Prozesse und die Verwendung verschiedener Komposte und gehen dabei auf die speziellen Vorrausetzungen im Freiluftgarten Freiham ein. Denn jeder Garten bietet unterschiedliche Möglichkeiten, die verschiedenen Kompostierungsmethoden zu realisieren.


Vogelfreundlicher Garten: Nisthilfen bauen & Artenvielfalt fördern

Termin: Freitag, 27. Februar 2026; 16:00 – 19:00 Uhr;
Ort: Treffpunkt zur Einführung: Freihamer Freiluftgarten am Grünband zwischen Marie-Luise-Jahn-Str. und Kunreuthstr.
Anschließender Nistkastenbau im Nachbarschaftstreff Freiham2 des KINDERSCHUTZ MÜNCHEN, Aubinger Allee 16, 81248 München
Referent: Gregor Baumert

Anmeldung erforderlich bis zum 25. 02. 26 bei: Freiluftgarten-freiham@kinderschutz.de
Wie können wir Vögel schützen und die Biodiversität in unseren Gärten
steigern? In diesem praxisnahen Workshop erfahren Sie, wie Sie heimische Vogelarten unterstützen und Ihren Garten als vielfältigen Lebensraum gestalten können.
Mit Methoden der BNE werden ökologische Zusammenhänge vermittelt und Naturschutzprojekte praxisnah umgesetzt. Jede*r Teilnehmende baut eine eigene Nisthilfe zur Förderung der Artenvielfalt.


Körperpflege aus dem Kräutergarten: sanft, kostengünstig und klimafreundlich

Termin: Sa 28. Februar 2026; 11-14 Uhr;

Ort: Raum Georg-Birk Straße 14

Referentin: Alicia Bilang, Natur- und Kräuterpädagogin

Anmeldung erforderlich bis 25. Februar bei: info@urbane-gaerten-muenchen.de

Spitzwegerich, Ringelblume, Thymian, Lavendel … in heimischen Pflanzen stecken wertvolle Inhaltstoffe – die Basis der traditionellen Grünen Apotheke. Wir nutzen ihre vielseitige Wirkung, um natürliche Körperpflegeprodukte herzustellen. Dabei erfahren wir Wissenswertes über Erntezeit, Lagerung und weitere Anwendungsmöglichkeiten.

Dank einfacher Rezepturen sind Salben, Seifen, Deos und Badesalze in Handumdrehen fertig, garantiert ohne Palmöl, Mikroplastik oder synthetische Zusatzstoffe. Unsere selbstgemischten Produkten sind nicht nur eine gute Alternative für die empfindliche Haut, sondern auch umweltschonend (und nachhaltig). Weitere Vorteile: Die Lieblingsrezepte sind mit Hilfe des ausführlichen Skripts einfach zu Hause nachzumachen. So macht Nachhaltigkeit Spaß!

Programm:

Kräuter ABC, Spitzwegerich und Ringelblume Salbe, Kräuterseifen (Kräuter/Blütenseifen aus Recycling Seife, Gartenseife mit Peeling Effekt), verschiedene Badesalze zur Auswahl (Erkältung, Entspannung, Wohlbefinden), Kräuterdeo.

Kosten: 8 -10 Euro für die hergestellten Produkte, die gleich mit nach Hause genommen werden könnnen.

Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE ) in urbanen Gärten und im Quartier

Termin: 16. März, 17:30-20:30 Uhr;
Ort: Nachbarschaftstreff Freiham2 des KINDERSCHUTZ MÜNCHEN, Aubinger Allee 16, 81248 München
Referent: Steffi Kreuzinger, Pädagogische Leitung von Ökoprojekt Mobilspiel e.V.

Anmeldung erforderlich bis zum 15. März 2026 bei:

freiluftgarten-freiham@kinderschutz.de

Das Programm erscheint demnächst auf dieser Seite


Es sind jeweils auch Interessierte und Gärtner*innen aus anderen Gärten herzlich eingeladen. Workshops der Urbanen Gartenakademien können von urbanen Gärten im Stadtgebiet München auch zu anderen Terminen gebucht werden. Bei Interesse bitte ab 26.01.26 melden bei Ruth Mahla: info@urbane-gaerten-muenchen.de


Die Veranstaltungen sind ein Beitrag zu folgenden Nachhaltigkeitszielen:

Unser Projekt ist Teil der BNE-VISION 2030, ein Projekt der Landeshauptstadt München, das Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Landeshauptstadt München strukturell verankern soll. 



Gardening-Workshop-TUM

Gärtnern im Hörsaal – Workshop Jungpflanzenanzucht

Termin: 12.02. 2026, 18:30 – 20 Uhr;

Veranstalter: Urbane Gartenakademien München in Kooperation mit Green Office Munich – TUM

Ort: Technische Universität München; Arcisstr. 21

Referentin: Ruth Mahla, Dipl.-Geografin; Bodenkundlerin

Einladung zum Gardening Workshop


Get your hands dirty (in the best way) and grow something meaningful with us!
Green Office Munich team is hosting a fun, hands-on Gardening Workshop where you’ll learn, plant, and connect with fellow nature lovers
No experience needed, just curiosity and good vibes! Food and drinks are provided!

Sustainability at TUM: https://www.sustainability.tum.de/en/nachhaltigkeit/homepage/

Jeder wünscht sich gesunde, giftfreie Gemüsepflanzen, Kräuter und auch Blumen für Garten, Balkon und Fensterbank. Es ist aber gar nicht so leicht, an die gewünschten Biopflanzen zu kommen, die diesen Namen auch verdienen. Deswegen wird es immer beliebter, daheim auf der Fensterbank aus samenfesten, echten Biosaatgut Jungpflanzen selbst vorzuziehen. Im Workshop lernen wir ganz praktisch die wichtigsten Arbeitschritte kennen, damit das auch gut gelingen kann.

Anmeldung: info@urbane-gaerten-muenchen.de; die Hörsaalnummer wird nach der Anmeldung bekanntgegeben.


Grafik: Green Office TUM;


Zwischen Asphalt und Acker – Urban Garden Walk München als transdisziplinäre Lernwerkstatt

Bericht von Thorsten Philipp und Robert Jende

Am 14. Juli 2025 machen sich zwölf Neugierige aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Gärten auf, die Stadtteile Milbertshofen und Schwabing West als Freiluftseminarraum zu erkunden. Der Urban Garden Walk, organisiert und durchgeführt von Ruth Mahla, die das Netzwerk Urbane Gärten München koordiniert, ist Teil der Reihe „Die Stadt als Labor“, die TU Berlin und anstiftung für die AG Transdisziplinäre Didaktik der Gesellschaft für Transdisziplinäre und Partizipative Forschung gemeinsam kuratieren. Ihr zentrales Anliegen: Universitäten dazu einzuladen, Do-it-yourself-Kulturen als Orte transdisziplinärer Wissensproduktion und als Erprobungsräume für eine sozial-ökologische Transformation zu erschließen und in akademischer Lehre zu verankern

Versuch und Irrtum

Ritzengarten
(Ritzengarten ©Thorsten Philipp)

Erste Station: Ritzengarten

Angelika Mocciaro empfängt die Gruppe im schmalen Hinterhof des Kulturhauses Milbertshofen. „Ich bedanke mich für das Interesse, das Sie diesem Verhau entgegenbringen“, sagt sie lächelnd und zeigt auf einheimische Wildpflanzen, wie Steinnelke, Natternkopf, Wegwarte und Johanniskraut, die zwischen Asphaltfugen sprießen. Hier verbindet sich Retentionsfläche für Starkregen mit einem lebenden Lehrbuch zu Hitzeresilienz. „Ich arbeite nach Versuch und Irrtum“, ergänzt Mocciaro und macht deutlich, dass Stadtökologie ein permanentes Aushandeln zwischen Boden und Nutzungsinteressen der Nachbarschaft ist. Der Ritzengarten versucht Verständnis für die Schönheit von „Unkraut“ zu schaffen und blühende Kräuter und wilde Pflanzen als Alternativen zu aufgeräumten Vor- und Steingärten zu bewerben. Scheinbar chaotische Beete illustrieren, dass experimentelles Handeln nicht scheitert, wenn etwas misslingt – Scheitern liefert vielmehr Wissen über klimatisch immer stärker bedrängte Bodenflächen und oft übersehene kleinste Naturbrachen.

Nachbarschaft und Lernraum

(Generationengarten ©Robert Jende)

Zweite Station: Generationengarten am Petuelpark.

Ein kurzer Fußweg führt zum Generationengarten, der auf symbolisch verpachteten Parzellen seit zwanzig Jahren Nachbar*innen unterschiedlicher Herkunft zusammenbringt. Milbertshofen gilt mit einer Migrationsquote von 67 Prozent als sozial divers, zugleich von Armut betroffen. Die Mitglieder des Gartens berichten von alltäglichen Erfolgen – und vom gelegentlichen Dissens um Schneckenbekämpfung und andere Fragen des Anbaus. Gärtnerische Praxis wird hier zur Schule für partizipative Stadtteilgestaltung. Veranstaltungen werden von den Nachbarinnen hauptsächlich selbst organisiert. Sie werden hier nicht bespielt, sondern treffen sich, um selbst zu spielen. So wurden wir auch Zeuge einer Gruppe, die an der Tischharfe ein Lied für uns spielte.

Baugrube, Biergarten und Biodiversitätslabor

(Kosmos unter Null ©Robert Jende)

Dritte Station: Kosmos unter Null

Den Gemeinschaftsgarten in einer zwei Jahre befristeten Zwischennutzung einer Baugrube im Bayernpark hat Florian Schönhofer, der auch das Café Kosmos am Hauptbahnhof in München betreibt, initiiert. Die Nachbarschaft ist eingeladen, rund um den tiefergelegten Biergarten Gemüse und andere Pflanzen in Hochbeeten anzubauen. Julia Gamberini von den BioDivHubs und David Schoo, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Urbane Produktive Ökosysteme der TU München, führen über das Gelände. Ein Team von Wissenschaftler*innen untersucht, wie autochthone, d.h. heimische Sorten in extrem nährstoffarmen Böden gedeihen und welche Biodiversitäts-gewinne sich in temporären Zwischennutzungen erzielen lassen. Liegestühle, Kräuterhänge und freilaufende Hühner ergeben eine räumliche Collage, die Forschung, Freizeit und Nachbarschaft verschränkt.


Gemüseanbau und Umweltbildung

Letzte Station: StadtAcker

Zum Abschluss führt Alicia Bilang durch den StadtAcker am Ackermannbogen und serviert selbstgemachte Kräuter- und Rosenlimonande.

Der Garten war lange in Planung als Nachbarschaftsgarten des dort neu entstehenden genossenschaftlichen Wohnquartiers und konnte dann nach Jahren endlich auch verwirklicht werden. Seitdem hat er sich zu einem Zentrum für Bildung für nachhaltige Entwicklung weiterentwickelt: ein weiteres Modellquartier des Projekts BioDivHubs – Biodiversität ins Quartier. Hier bewirtschaften die Beteiligten – hauptsächlich aus der Nachbarschaft – keine Einzelparzellen. Vielmehr wird die Fläche gemeinschaftlich bewirtschaftet; die Ernte wird geteilt. Umweltpädagogische Angebote zu Kompostierung, Saatgutkunde und Ernährung sprechen Kinder ebenso an wie Senior*innen und alle dazwischen.

Ruth Mahla vom Netzwerk Urbane Gärten München erinnert daran, dass ehrenamtliche Strukturen ohne kommunale Regelförderung kaum tragfähig bleiben.

Geteilte Verantwortung reduziert Zugangshürden und erweitert Lerngelegenheiten, verlangt aber verlässliche öffentliche Investitionen für Bildungsarbeit.

(StadtAcker ©Thorsten Philipp)

Begeisterung und Baustellen

In der Summe zeigen die Eindrücke des Urban Garden Walks durch Milbertshofen und Schwabing West, dass Gärten wissenschaftliche, handwerkliche und alltagspraktische Wissensformen zusammenführen. Er zeigt auch: Das Engagement darf nicht auf Selbstausbeutung beruhen.

Gemeinschaftsgärten wirken als Keimzellen einer klimafitten Stadt. Gleichzeitig werden Grenzen sichtbar: von Rechtsunsicherheiten bei Zwischennutzungen, bis zum Risiko, dass ehrenamtliche Energien versiegen. Die Münchner Etappe der Reihe „Die Stadt als Labor“ macht deutlich, wie produktiv der Dialog zwischen Universität und Do-it-yourself-Kulturen sein kann. Gemeinschaftsgärten sind keine bloße Idylle, sondern schon längst Lernorte, in denen Nachhaltigkeits- und Transformationswissen greifbar werden. Wer urbane Transformation, Nachbarschaftskulturen und Klimaresilienz erforschen will, sollte Gießkanne und Spaten in den Werkzeugkasten urbaner Feldforschung einpacken – und zugleich Strukturen unterstützen, die diese Lernorte dauerhaft tragen.

…und eine Stärkung zum Abschluss .. © Ruth Mahla

Fotos: Thorsten Phillipp, Robert Jende, Ruth Mahla