Archiv des Autors: Ruth Mahla

Urban-Gardening-Sommercamp 2024

Freitag, 30. Aug. ab 17:00 Uhr bis Sonntag, 01. Sept. ca. 14 Uhr in der Alten Gärtnerei Pieschen in Dresden

Das bundesweite Vernetzungstreffen der Gemeinschaftsgärten ermöglicht Austausch, gegenseitige Beratung und gemeinsames Lernen.

Organisiert wird es von der anstiftung in Kooperation mit den UFER-Projekten Dresden e.V..

  • Das Programm erstellen wir aus euren Beiträgen.
  • Die Kosten für Anreise und Unterkunft trägt bitte jede*r selbst.
  • Für die Teilnahme, Mittag- und Abendessen am Samstag und Sonntag entstehen euch keine Kosten.
  • Alle Mahlzeiten sind vegan-vegetarisch.
  • Freitagabend gibt es ein Mitbringbuffet: jede*r bringt bitte etwas dafür mit.
  • Auch das Frühstück am Samstag und Sonntag ist selbstorganisiert. Wir stellen ein paar Basics (wie Backwaren, Kaffee und Co) und alle, die gemeinsam vor Ort frühstücken wollen, bringen bitte etwas dafür mit.

Mehr Informationen und das Anmeldeformular findet ihr hier


Text: anstiftung

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„Mehr Grün für München“ –

Jetzt zum Wettbewerb anmelden

Für ein besonderes Engagement bei der Begrünung von Höfen, Vorgärten, Außenanlagen und auch Gewerbeflächen lobt die Landeshauptstadt München wieder den Wettbewerb „Mehr Grün für München“ aus: „Hierbei sind nicht nur professionell geplante Innenhöfe oder Außenanlagen gefragt, sondern auch kleinere Initiativen, persönliches Engage- ment und Kreativität: Ein schön gestalteter Spielplatz, eine üppig begrünte Fassade, ökologisch wertvolle Staudenbeete, ein interessant begrüntes Dach oder ansprechend gestaltete Aufenthaltsflächen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, einen eigenen Beitrag zu leisten für eine nachhaltige, ökologische und soziale Stadtge- staltung. Der Wettbewerb läuft im zweijährigen Turnus, Sie können sich aber jederzeit bewerben.“
Der Einsendeschluss für einen laufenden Turnus ist am 30. Juni jedes geraden Jahres. Senden Sie ein Schreiben per Post oder per E-Mail mit der Adresse des Objektes und einer kurzen Beschreibung oder Fotos an:

Referat für Klima- und Umweltschutz Sachgebiet Ressourcenschutz RKU-I-3 Kennwort „Mehr Grün für München“ Bayerstraße 28a, 80335 München
E-Mail: begruenung-foerdern.rku@muenchen.de

Weitere Infos zum Wettbewerb und das Anmeldeformular findet ihr bei:  www.muenchen.de/wettbewerb-mehr-gruen

Flyer zum Wettbewerb „Mehr Grün für München“


Text: RKU; Foto: Elke Kressirer

Benjeshecken – zwischen Gartenbau, Naturschutz und Landart

Ein Gartenworkshop für mehr Biodiversität in der Stadt

Samstag, 04. Mai 2024 / 11.00 bis 13.00 Uhr

Dozent: Konrad Bucher

Veranstaltungsort: Ökologisches Bildungszentrum (ÖBZ), Treffpunkt beim Gartenhaus.

Benjeshecken sind die Alleskönner unter den Gartenelementen: Wir brauchen sie, um das anfallende Schnittgut zu versorgen, gleichzeitig schaffen sie Begrenzungen und nach ein paar Jahren werden sie zu Hotspots der biologischen Vielfalt. Kreative Gärtner*innen gestalten ihre Benjeshecke als Landart-Objekt. Bau und Pflege sind denkbar einfach, wenn man ein paar Prinzipien berücksichtigt.
Auf den Freiflächen beim Ökologischen Bildungszentrum sehen wir uns eine alte Benjeshecke an und bauen mit Material vom winterlichen Baum- und Heckenschnitt zusammen eine neue. Dabei erfahren wir, worauf bei der Anlage zu achten ist und wer hinterher alles von dem lebenden Werk profitiert.

Begrünte Benjeshecke

Weitere Infos zum Workshop und Anmeldung auf der Website des ÖBZ

Infos zum Benjesheckenbau hier
Infos über Totholz hier


Logo BioDivHubs

Eine Veranstaltung des Projekts „Biodivhubs – Biodiversität ins Quartier: Wie sich Stadtbewohner*innen für die Förderung der biologischen Vielfalt einsetzen können“

Weiterlesen – Infos zum Projekt hier


Text: Konrad Bucher; Bilder: Ruth Mahla

Netzwerktreffen der Urbanen Gärten München und Pflanzen-Tauschbörse im Ökologischen Bildungszentrum (ÖBZ)

Termin: Samstag, 11. Mai 2024

14:00 bis 16:00 Uhr. Pflanzentausch-Börse

16:00 bis 18:00 Uhr Netzwerktreffen

Bitte meldet euch für beide Veranstaltungen an, damit wir wissen, wieviele Tische und Stände wir aufbauen müssen. Anmeldung bitte unter: info@urbane-gaerten-muenchen.de

Ab 14 Uhr können im Rahmen der Tauschbörse überschüssige Jungpflanzen, geteilte Stauden und Kräuter an andere weitergegeben und selbst interessante Pflänzchen für den eigenen Garten entdeckt werden. Die Tauschbörse bietet auch die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten und Interessierten über Erfahrungen in Anzucht, Anbau und Pflege auszutauschen, alte Sorten wiederzuentdecken und leckere Zubereitungsmöglichkeiten zu erfahren. Auch Neueinsteiger*innen, die (noch) nichts zum Tauschen anbieten können, sind herzlich willkommen.

An einem Stand der Urbanen Gärten München könnt ihr auch etwas über Bodenuntersuchungen mit den Bodenkoffer, Workshops und Ausleihmöglichkeiten erfahren.

Der Jungpflanzentausch fällt bei schlechten Wetter doch nicht aus. Die Räume des ÖBZ sind nach langer Umbauphase wieder geöffnet und können genutzt werden.

Bei Fragen wendet euch gerne an Frauke Feuss;  frauke.feuss@oebz.de.

Lageplan des ÖBZ und Öffis:


Interessiert euch die Bohne?

Als besonderes Highlight stellt sich beim Netzwerktreffen das Projekt Bohnenvielfalt am ÖBZ vor und gibt Einblicke in das riesige Bohnen-Saatgutarchiv.

Bild: Bohnen-Saatgut, Bohnengruppe ÖBZ

Das ÖBZ ist Partner des Global Bean Projects, ein Netzwerk von Einzelpersonen und Organisationen, die sich dem Anbau von Hülsenfrüchten und deren Verwendung in unseren Küchen verschrieben hat. Hülsenfrüchte werden als gesunde, nachhaltige, boden- und klimaschonende Alternative zu Fleisch für die Landwirtschaft und unsere Ernährung immer wichtiger. Der Erhalt von vielfältigen und an den Standort angepassten Saatgut ist einer der wichtigsten Beiträge, die die Urbanen Gärten in München und weltweit leisten können. Wir laden euch herzlich ein, euer eigenes Bohnen-Saatgut mitzubringen und eure Erfahrungen damit zu schildern. Je vielfältiger, desto besser…


Vorstellung von Gärten, Initiativen und Projekten

Nachdem es beim letzten Netzwerktreffen im Oktober v.a. um das neue Projekt „BioDivHubs – Biodiversität ins Quartier“ gegangen ist, wollen wir nun wieder das Augenmerk auf eure Initiativen und Projekte lenken. Ihr seid alle ganz herzlich eingeladen, eure Arbeit vorzustellen und Themen vorzuschlagen.

Bitte schreibt uns unter info@urbane-gaerten-muenchen.de, über welche Themen ihr sprechen und welche Gärten, Initiativen und Projekte ihr vorstellen wollt.

Wir freuen uns sehr über euer zahlreiches Kommen!

Text: Ruth Mahla, Frauke Feuss; Bilder: ÖBZ

Bestäuber

Fotoaktion – Wer lebt denn da?

Bedrohte Arten bedeuten bedrohte Gefühle

Das Urban Gardening Manifest : Die Stadt ist unser Garten stellt eine zutiefst ganzheitliche Denk- und Lebensweise vor, eine tiefe innere Verbindung von demokratischer, ökosozialer Gesellschaft, sowie gemeinschaftlicher und gerechter Lebenspraxis von Menschen, Tieren und Pflanzen.

Unsere Gärten fühlen sich nur gut an, wenn wir ein gewisses Maß an biologischer Vielfalt sicherstellen, wenn Nützlinge und Schädlinge sich die Waage halten, wenn ein üppiges Bodenleben die Bodengesundheit garantiert und wenn vielfältige Insekten für Befruchtung und reiche Ernten sorgen. Um unseren Kindern den Reichtum und die Schönheit unserer Welt außerhalb des Internets zeigen zu können, müssen wir verdrängte heimische Arten einladen, bei uns zu bleiben, bzw. wieder zurück zu kommen.

Tatsächlich sind unsere Städte oft artenreicher als intensiv bewirtschaftetes Agrarland und wir urbanen Gärtner*innen haben die einzigartige Gelegenheit, durch naturnahes Gärtnern Überlebensräume nicht nur für bedrohte Arten, sondern auch für bedrohte Gefühle zu schaffen.

Was für intensive Gefühle kann man bei einem vielstimmigen Vogelkonzert zu den Dämmerungszeiten erleben, was für ein wildes Gekreische kann die Jagd nach Bodentieren bei Kindern auslösen, wie angerührt sind wir bei unverhofften Begegnungen mit sich sonnenden Eidechsen, dem Tanz der Glühwürmchen in warmen Sommernächten… Kinder und Jugendliche sollten mit diesen Gefühlsreichtum in Kontakt kommen und auch in ihren städtischen Quartieren ihr Verbundensein mit der Natur spüren können.

16 Münchner Gemeinschaftsgärten sind schon Teil des Citizen Science Projekt vom Lehrstuhl für Urbane Produktive Ökosysteme der TU München und bemühen sich ganz besonders um Bestäuberinsekten. In sehr vielen Münchner Gärten gibt es angelegte oder gebaute Klein-Habitate, wie Insektenhotels, Totholzhaufen, Benjeshecken, naturnahe Teiche, Blühstreifen, Staudenbeete mit einheimischen Wildpflanzen u.v.m.

Auch das BioDivHubs-Projekt wird in den nächsten Jahren mit Workshops und Bildungsangeboten die urbanen Gärten in München dabei unterstützen, noch mehr wilde Lebensinseln zu pflanzen und zu bauen.

Wir wollen uns für die Biologische Vielfalt in den urbanen Gärten sensibilisieren und ganz genau hinschauen.

Habt ihr schöne Bilder von bemerkenswerten Wildpflanzen und/oder -Tieren, die wir auf unserer Website veröffentlichen dürfen?  Schickt uns doch bitte eure Fotos, gerne mit Beschreibung. Wir würden sie bei eurer Gartenbeschreibung einpflegen und in künftigen Beiträgen zur Biodiversität veröffentlichen, natürlich mit Nennung eures Namens und eures Gartenprojekts.

Copyright: Johanna Saumweber, Schwalbenschwanzraupe auf Gewürzfenchel im Stadtacker

Wir möchten, dass wir uns noch besser vernetzen und uns darüber austauschen, was in den einzelnen Gärten hinsichtlich Biodiversität schon erreicht wurde. So können wir uns gegenseitig motivieren und voneinander lernen. Vielleicht habt ihr ja auch Lust, mit Kindern auf die Pirsch zu gehen – teilt eure Aktionen mit uns.


Ablauf:

Ihr könnt laufend eure Fotos (JPGs), gerne mit Beschreibung an info@urbane-gaerten-muenchen.de schicken. Wenn ihr Dateien mit mehr als 10 MB verschicken wollt, nutzt bitte einen (kostenlosen) Dienst wie wetransfer. Bitte vermerkt den Namen des Fotografens oder der Fotografin und des Gartenprojekts und schreibt eine kleine Notiz dazu, dass wir euer Bild unter Nennung eures Namens auf unserer Website veröffentlichen dürfen. Mit eurem Einverständnis (auch per Mail) würden wir davon gerne auch in einem Beitrag auf unserer Startseite berichten.

Wir sind sehr gespannt auf eure Bilder und sagen schon mal Danke!

Text: Ruth Mahla; Fotos: Ruth Mahla, Johanna Saumweber