Bildung für Nachhaltige Entwicklung in den urbanen Gärten in München
Die urbanen Gärten sind für die Menschen in der Großstadt wichtige Orte des Zusammenkommens, des gemeinsamen Gärtnerns und Feierns, Orte der Begegnung mit der Natur, Orte des Aufatmens in der immer noch viel zu autogerechten Großstadt.
Viele urbane Gärten in München sind auch Orte der Umwelt-Bildung und der Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Dieses Bildungsnetzwerk wollen wir unterstützen und mit interessanten Veranstaltungen erweitern.
Diese Veranstaltung ist ein Beitrag zu folgenden Nachhaltigkeitszielen:
Alle Gärtner*innen und Garteninteressierte sind herzlich dazu eingeladen, mehr über lebendigen Boden und seine Pflege zu erfahren und dabei auch gleich einen neuen Garten und andere Garten-Aktive kennenzulernen.
Die Veranstaltung findet auch bei mäßigen Regen statt, da es im Bienengarten Pasing eine große überdachte Terasse gibt.
Termin: Donnerstag, 05. September 2024, 09:30 – 11:30 Uhr
Ort: Generationengarten im Petuelpark
Nach der Sommerpause starten die Urbanen Gärten München mit einer neuen Reihe von Veranstaltungen durch: Jeweils in Kooperation mit einem Münchner Garten veranstalten wir Workshops, Kochkurse, Austausch mit Solawis und Biolandwirt*innen, die unter dem Motto „Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)“ stehen.
Die urbanen Gärten sind für die Menschen in der Stadt wichtige Orte: Orte des Zusammenkommens, des gemeinsamen Gärtnerns und Feierns, Orte der Begegnung mit der Natur und der Erholung, Orte des Aufatmens in der immer noch viel zu autogerechten Großstadt. Und einige urbane Gärten in München sind auch Orte der Umwelt-Bildung und der Bildung für Nachhaltige Entwicklung für groß und klein.
Dieses Bildungsnetzwerk wollen wir unterstützen und erweitern: Durch die Förderung der Stadt München können wir zusammen mit tollen Referent*innen Veranstaltungen zu vielen Themen und für alle Altersgruppen in interessierten Gärten anbieten.
Wir starten am 05. September mit einem Kräuterworkshop im Generationengarten im Petuelpark: Dort wird uns die Gartenexpertin und Kräuterpädagogin Christine Nimmerfall erst durch die Kräuterbeete im Generationengarten führen und die Pflanzungen und auch einzelne Wildkräuter besprechen. Anschließend erfahren die Gärtner*innen wie sie mit ihren selbst angebauten Kräutern einfach und schnell köstliche und gesunde Öle, Essige und andere Leckereien zubereiten können.
Ein Beitrag zu mehreren Nachhaltigkeitszielen:
Alle Gärtner*innen und Garteninteressierte sind herzlich dazu eingeladen, mehr über Kräuter zu erfahren und dabei auch gleich einen neuen Garten und andere Garten-Aktive kennenzulernen.
Bitte anmelden bei Lukas: l.gschnitzer@verein-stadtteilarbeit.de
Samstag, den 23. März 2024, von 14:00 bis 15:30 Uhr
Veranstaltungsort: Ökologisches Bildungszentrum
Referent: Landschaftsarchitekt und Umweltpädagoge Konrad Bucher
Benjeshecken sind die Alleskönner unter den Gartenelementen: Wir brauchen sie, um das anfallende Schnittgut zu versorgen, gleichzeitig schaffen sie Begrenzungen und nach ein paar Jahren werden sie zu Hotspots der biologischen Vielfalt. Kreative Gärtner:innen gestalten ihre Benjeshecke als Landart-Objekt. Bau und Pflege sind denkbar einfach, wenn man ein paar Prinzipien berücksichtigt. Auf den Freiflächen beim Ökologischen Bildungszentrum sehen wir uns eine alte Benjeshecke an und bauen mit Material vom winterlichen Baum- und Heckenschnitt zusammen eine neue. Dabei erfahren wir, worauf bei der Anlage zu achten ist und wer hinterher alles von dem lebenden Werk profitiert.
Dieser Workshop findet im Rahmen des Projekts „Biodivhubs – Biodiversität ins Quartier: Wie sich Stadtbewohner:innen für die Förderung der biologischen Vielfalt einsetzen können“ statt, gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN).
Mehr Infos zum Projekt finden sie hier: Projektsteckbrief auf der Website des BfN
Habitatholz in verschiedenen Zersetzungsphasen
Mehr lebendig als tot…
Aber nicht nur Benjeshecken, sondern alle Arten von Totholz bieten in ihren verschiedenen Zersetzungsphasen einen wertvollen Lebensraum.
Die strukturelle Vielfalt von abgestorbenen Bäumen, Wurzeln, dicken Ästen und Gehölzschnitt – liegend, stehend, als Haufen geschichtet oder zu kunstvollen Benjeshecken verbaut, bringt einen einzigartigen Artenreichtum hervor.
Während der natürliche Anteil von Totholz in einem mitteleuropäischen Urwald zwischen 10 und 30 Prozent liegt, macht das Totholz in unseren Wirtschaftswäldern meist nur noch 1 – 3 Prozent der Biomasse aus – dies hat gravierende Folgen für die natürliche biologische Vielfalt.
Mit Gehölzschnitt, Wurzeltellern, Baumstämmen und – Scheiben können wir Ersatzhabitate für einige dieser spezialisierten Arten in unseren urbanen Gärten schaffen und damit zur biologischen Vielfalt beitragen.
Für mehr Informationen zum Thema Totholz bitte hier weiterlesen
Wir brauchen eine Biodiversitäts-Wende! Das zeigen die vielen wissenschaftlichen Studien, die den dramatischen Artenschwund belegen. Dabei kann jede:r Einzelne einen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt leisten. Wie das konkret funktioniert? Das lernen Sie in den Blühbotschafter:innen-Lehrgängen der Schweisfurth Stiftung in Kooperation mit dem Zentrum für Umwelt und Kultur Benediktbeuern. Der Lehrgang findet an fünf Samstagen im Zeitraum von April bis Juli 2024 in München und im Umland statt