Termin:Sonntag, 11. Mai 2025 / 13.00 bis 15.00 Uhr
Ort: Ökologisches Bildungszentrum(ÖBZ)
Referent: Konrad Bucher
„Wir bepflanzen ein Beet mit einer Vielfalt heimischer Wildpflanzen – als Vorbild für die Gestaltung im eigenen Garten. Wir haben 22 unterschiedliche Arten ausgewählt, die mehrjährig sind und gut mit Trockenheit zurechtkommen. Und alle sind wichtig für die Insektenwelt. Wir laden euch ein, die Pflanzen kennenzulernen und mit uns gemeinsam das Schaubeet am ÖBZ anzulegen!“
Einladung zum Austausch mit Hubert und Elisabeth Birkmeir über gärtnerische Praxis und Ernährung
Termin: Samstag, den 22. März 2025 – 14:00 bis 15:30 Uhr
Treffpunkt: 14:00 Uhr Stadtacker am Ackermannbogen, bei sehr schlechten Wetter wird ein Raum in der Nähe zu Verfügung stehen.
Anmeldung bitte unter info@urbane-gaerten-muenchen.de
Wir alle wünschen uns gesunde, schmackhafte Lebensmittel zu Preisen, die niemanden weh tun, glückliche Hühner und Kühe (u.a.) und endlich eine nachhaltigere Bewirtschaftung unserer Kulturlandschaft.
Für urbane Gärtner*innen, wie für Landwirt*innen liegt die Lösung im regenerativen, humusmehrenden Bioanbau. Die Demeterlandwirt*innen, deren Prinzipien auf einer möglichst vollkommenen Kreislaufwirtschaft mit Tier- v.a. Rinderhaltung beruhen, sind für unsere Praxis in den urbanen Gärten daher eine wertvolle Wissens- und Inspirationsquelle. Fragen zu Mischkultur und Fruchtfolge, Pflanzenernährung, Humusaufbau und speziell die Bedeutung von Rindermist für die Bodenfruchtbarkeit kann niemand besser beantworten als unsere regionalen Bio-Profis mit ihren jahrzehntelangen Erfahrungsschatz.
Tipps von den Profis
Nach dem zweiten Jahr mit schlechter Karottenernte im Stadtacker haben wir uns vorgenommen, den Birkmeirs Tipps zum erfolreichen Anbau von Karotten und auch anderen Wurzelgemüsen zu entlocken.
Hubert und Elisabeth Birkmeir
Die zweite Veranstaltung in dieser Reihe soll aber auch den Landwirt*innen die Möglichkeit geben, über ihr Jahr zu berichten.
Gemeinsam wollen wir über Stadt-Land-Kooperationen sprechen, und über Wege nachdenken, wie wir für eine regionale, ökologische und faire Landwirtschaft der Herzen noch intensiver zusammenwachsen können. Wir freuen uns auf viele Gärtner*innen, die an unserem Projekt teilnehmen wollen!
Anfahrt mit den Öffis zum Stadtacker am Ackermannbogen:
Der Workshop ist ausgebucht – es gibt eine Warteliste unter: info@urbane-gaerten-muenchen.de
Bodenwissen wächst in den urbanen Gärten
Boden, das ist nicht nur lebloses Substrat, sondern ein lebendiges, fragiles Ökosystem, welches wir hegen und pflegen sollten. Nur ein lebendiger Boden kann auf Dauer Grundlage und Träger der oberirdischen Ökosysteme sein. Pflanzen, Tiere und Menschen sind unmittelbar abhängig von gesunden Boden.
Wir lernen unseren Gartenboden mit allen Sinnen kennen und das Zusammenspiel seiner Eigenschaften zu begreifen. Daraus entsteht sowohl eine praktische Handlungsorientierung zur Bodenverbesserung, als auch ein tiefes Verständnis für die Zusammenhänge zwischen Boden, Pflanzengesundheit, Ernährung, Biodiversität und Klimaschutz.
Die Gärten bekommen auch ein Set mit einfachen Anleitungen und Materialen zur Bodenuntersuchung.
Diese Veranstaltung ist ein Beitrag zu folgenden Nachhaltigkeitszielen:
Alle Gärtner*innen und Garteninteressierte sind herzlich dazu eingeladen, mehr über lebendigen Boden und seine Pflege zu erfahren und dabei einen neuen Garten und andere Garten-Aktive kennenzulernen.
Eine Fortbildung für urbane Gartenkoordinator*innen und Gärtner*innen aus dem Programm der Urbanen Gartenakademien München. Ziel ist es, möglichst viele urbane Gärtner*innen zu befähigen, ihr Bodenwissen an andere Gartenaktive weiterzugeben.
Unser Projekt ist Teil der BNE-VISION 2030, ein Projekt der Landeshauptstadt München, das Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Landeshauptstadt München strukturell verankern soll.
„Im Rahmen des Projekts „BioDivHubs – Biodiversität ins Quartier“ werden innerhalb der nächsten 4 Jahre rund um das Ökologische Bildungszentrum Maßnahmen zur Förderung der biologischen Vielfalt umgesetzt. Um schon im Vorfeld die bestehende Vielfalt der Pflanzen zu erfassen, nutzen wir die App ObsIdentify. Auch wer über keine Artenkenntnis verfügt, kann mit dieser App Pflanzen bestimmen und sich an dem Projekt beteiligen. Je mehr Menschen mitmachen, desto klarer wird das Bild der botanischen Vielfalt um uns herum.
David Schoo von der TU München erklärt uns alles über den Sinn und die Verwendung der gemeinschaftlichen Kartierung und zeigt, wie sie funktioniert.“