Eichlaub weniger geeignet wegen GerbsäureAhornblätter geeignetLindenblätter geeignetKastanienblätter nicht geeignet – auch wegen Pilzbefall
Leider ist es noch allgemeine Praxis, dass die hochwertige Ressource Herbstlaub dem natürlichen Nährstoffkreislauf vor Ort entzogen wird, entsorgt, verbrannt, oder – im besten Fall von der Stadt/Kommune kompostiert wird.
Um besonders hochwertige Komposterde zu produzieren, die frei von Samen und Wurzeln ist, kann jede(r) Gärtner*in einen Laubkompost anlegen. Das funktioniert sogar auf dem Balkon, auf der Terrasse und im kleinsten Garten und erfordert nur wenige Utensilien und Handgriffe. Damit es auch gut gelingt, gibt es nur ein paar einfache Regeln zu beachten.
In diesem Praxis-Workshop setzen wir im Stadtacker am Ackermannbogen einen Laubkompost auf und besprechen alles rund um diese einfache und effektive Möglichkeit, dem Ziel des Humusaufbaus vor Ort und der klimagerechten Schwammstadt ein bißchen näher zu kommen.
Christine Schilcher – unsere erfahrene Expertin für Jauchen als Dünge – und Pflanzenschutzmittel vom Stadtacker am Ackermannbogen gibt Einblick in ihre Praxis.
Es gibt einen Unterstand, der vor etwas Nieselregen schützt. Bei starken Regen wird der Workshop verschoben. Angemeldete Teilnehmer*innen werden benachrichtigt.
Adresse: Willi-Gebhardt-Ufer 32 auf dem Gelände der Montessori-Einrichtungen im Olympiapark 80809 München Kontakt Mitmachen: mitmachen@o-pflanzt-is.de Homepage o’pflanzt is!
Boden, das ist nicht nur lebloses Substrat, sondern ein lebendiges, fragiles Ökosystem, welches wir hegen und pflegen sollten. Nur ein lebendiger Boden kann auf Dauer Grundlage und Träger der oberirdischen Ökosysteme sein. Pflanzen, Tiere und Menschen sind unmittelbar abhängig von gesunden Boden.
Wir lernen unseren Gartenboden mit allen Sinnen kennen und das Zusammenspiel seiner Eigenschaften zu begreifen. Daraus entsteht sowohl eine praktische Handlungsorientierung zur Bodenverbesserung, als auch ein tiefes Verständnis für die Zusammenhänge zwischen Boden, Pflanzengesundheit, Ernährung, Biodiversität und Klimaschutz.
Die Gärten bekommen auch ein Set mit einfachen Anleitungen und Materialien zur Bodenuntersuchung.
Diese Veranstaltung ist ein Beitrag zu folgenden Nachhaltigkeitszielen:
Gärtner*innen und Garteninteressierte sind herzlich dazu eingeladen, mehr über lebendigen Boden und seine Pflege zu erfahren und dabei einen neuen Garten und andere engagierte Garten-Aktive kennenzulernen.
Eine Fortbildung für urbane Gartenkoordinator*innen und Gärtner*innen aus dem Programm der Urbanen Gartenakademien München. Ziel ist es, möglichst viele urbane Gärtner*innen zu befähigen, ihr Bodenwissen an andere Gartenaktive weiterzugeben.
Unser Projekt ist Teil der BNE-VISION 2030, ein Projekt der Landeshauptstadt München, das Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Landeshauptstadt München strukturell verankern soll.
Die Veranstaltung ist ausgebucht. Wer einen Kompostworkshop in einem urbanen Garten veranstalten möchte, wendet sich bitte an: info@urbane-gaerten-muenchen.de
Wir setzen einen Garten-Mischkompost mit Bodenanschluss auf, und beschäftigen uns mit der Frage, wie eine solche Kompostierung vor Ort am besten gelingen kann. Wie können die Gärtner*innen den Rotteprozess positiv beeinflussen und was können wir für die vielen kleinen Helfer – die Bodentiere – tun, damit sie das erwünschte Gärtnergold – die fruchtbaren Ton-Humus-Komplexe – produzieren?
Der Workshop vermittelt ein grundlegendes Verständnis für den fruchtbaren Gartenboden als Lebensraum und wie wir in den urbanen Gärten mit Hilfe einer klimagünstigen Kompostwirtschaft humusmehrend statt humuszehrend gärtnern können.
Diese Veranstaltung ist ein Beitrag zu folgenden Nachhaltigkeitszielen:
Bildung für Nachhaltige Entwicklung in den urbanen Gärten in München
Die urbanen Gärten sind für die Menschen in der Großstadt wichtige Orte des Zusammenkommens, des gemeinsamen Gärtnerns und Feierns, Orte der Begegnung mit der Natur, Orte des Aufatmens in der immer noch viel zu autogerechten Großstadt.
Viele urbane Gärten in München sind auch Orte der Umwelt-Bildung und der Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Dieses Bildungsnetzwerk wollen wir unterstützen und mit interessanten Veranstaltungen erweitern.
Diese Veranstaltung ist ein Beitrag zu folgenden Nachhaltigkeitszielen:
Alle Gärtner*innen und Garteninteressierte sind herzlich dazu eingeladen, mehr über lebendigen Boden und seine Pflege zu erfahren und dabei auch gleich einen neuen Garten und andere Garten-Aktive kennenzulernen.
Die Veranstaltung findet auch bei mäßigen Regen statt, da es im Bienengarten Pasing eine große überdachte Terasse gibt.
Boden, das ist nicht nur lebloses Substrat, sondern ein lebendiges, fragiles Ökosystem, welches wir hegen und pflegen sollten. Nur ein lebendiger Boden kann auf Dauer Grundlage und Träger der oberirdischen Ökosysteme sein. Pflanzen, Tiere und Menschen sind unmittelbar abhängig von gesunden Boden.
Tauwürmer bei der Paarung
Bodenwissen wächst in den urbanen Gärten
Wir lernen unseren Gartenboden mit allen Sinnen kennen und das Zusammenspiel seiner Eigenschaften zu begreifen. Daraus entsteht sowohl eine praktische Handlungsorientierung zur Bodenverbesserung, als auch ein tiefes Verständnis für die Zusammenhänge zwischen Boden, Pflanzengesundheit, Ernährung, Biodiversität und Klimaschutz.
Das Team um Bodenforscher und Bio-Landwirt Hermann Pennwieser hat diese leicht anwendbare Art der Bodenuntersuchungen zusammengestellt – mit Hilfe von 10 physikalischen, chemischen und biologischen Untersuchungs-Stationen kann man sowohl gewachsenen Mutterboden, als auch aufgeschüttete Gartenböden und Hochbeet-Füllungen analysieren.
Dank der finanziellen Förderung der anstiftung steht für das Netzwerk der Urbanen Gärten München mit dem Bodenkoffer dieses schöne didaktische Werkzeug zur Verfügung, das sich Teilnehmer*innen auch kostenfrei ausleihen können.
Treffpunkt: Experimentiergarten ÖBZ – beim Gartenhaus. Bei Regen haben wir ein Tippi zur Verfügung – Bitte trotzdem geländegängige Kleidung. Wo genau der Workshop und die Bodenbeprobung stattfinden wird, steht noch nicht fest, deswegen bitte ein paar Minuten früher zum Treffpunkt kommen – wir gehen gemeinsam zur ausgesuchten Parzelle auf dem Gelände.