Termin: Samstag, 04. April 2026, 09:00 – 16:00 Uhr
Ort: Generationengarten, Ricarda-Huch-Straße 4, 80807 München
Anmeldung und Informationen: Lukas Gschnitzer: l.gschnitzer@verein-stadtteilarbeit.de
Gemeinsam mit Sascha Geiger von „Gartenbau Geiger“ errichten wir im Generationengarten einenTrockenmauer und ein Sandarium. Beide Maßnahmen bieten Lebensräume für Wildbienen und andere Arten. So fördern wir die Biodiversität im Stadtviertel und schaffen langfristige Lebensräume für bedrohte Arten. Ihr könnt aktiv beim Bauen mithelfen und Fragen stellen. Es ist nicht zwingend notwendig, den ganzen Zeitraum über mit dabei zu sein.
Mitmachen können alle Interessierten (mit Anmeldung) – keine Vorkenntnisse nötig.
Ort: SchauRaum am Ackermannbogen, Therese-Studer-Str. 9, 80797 München;
Wie lebt Natur eigentlich mitten zwischen Häusern? Seit November zeigt die Ausstellung „Wildes Leben zwischen Häusern“ die überraschend reiche biologische Vielfalt im Viertel: Fotografien, Druckgrafiken, Notizen und künstlerische Arbeiten von Nachbar:innen, Familien und Engagierten, entstanden im Rahmen des Projekts BioDivHubs – Biodiversität ins Quartier.
Die Ausstellung vereint dokumentarische und künstlerische Perspektiven: Fotos von Wildpflanzen und Insekten aus unserem Quartier, Bilder von Aktionen im öffentlichen Raum, Nature‑Journaling‑Ergebnisse sowie Insekten-Drucke, die bei der Rewilding‑Aktion und im anschließenden Druckworkshop entstanden sind. Die fotografischen Beiträge fließen zudem in eine Untersuchung der TU München zur Stadtnatur ein.
Bevor die Arbeiten abgebaut werden, laden wir herzlich zur Finissage am 19. März ein – eine letzte Gelegenheit, die Vielfalt der Beiträge in Ruhe anzuschauen, miteinander ins Gespräch zu kommen und die kreativen Energien des Projekts noch einmal zu erleben.
Besondere Aktion zur Finissage: Postkarten aus dem Viertel
Für einen biodiversen Gruß aus dem Quartier starten wir eine Postkarten‑Gruß‑Aktion: Vor Ort können Postkarten aus der Ausstellung erworben werden – sowohl die gedruckten Insektenmotive aus dem Workshop als auch Foto‑Postkarten aus dem BioDivHubs‑Projekt, die die Stadtnatur rund um den Ackermannbogen sichtbar machen. Für 4 € (inkl. Briefmarke) kann jede Karte direkt beschrieben und anschließend gesammelt verschickt werden. Mit dem Kauf wird der Ackermannbogen e. V. unterstützt.
Wir freuen uns über alle, die vorbeikommen – zum Anschauen, Austauschen, Wiedersehen oder einfach für einen kleinen Gruß aus dem Viertel. Kommt vorbei und feiert mit uns das wilde Leben zwischen Häusern!
Was ist das eigentlich genau – Bildung für nachhaltige Entwicklung? Wie können wir uns dafür in Gemeinschaftsgärten und im Stadtviertel stark machen?
In dem interaktiven Workshop erproben wir vielfältige Methoden, um Menschen für Nachhaltigkeit zu begeistern.
Interessierte auch aus anderen urbanen Garten- und Nachhaltigkeitsprojekten sind herzlich eingeladen!
Diese Veranstaltung ist ein Beitrag zu folgenden Nachhaltigkeitszielen:
Die BNE-Workshops der Urbanen Gartenakademien München sind Teil der BNE-VISION 2030, ein Projekt der Landeshauptstadt München, das Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Landeshauptstadt München strukturell verankern soll.
Öffentliche Grünflächen als Lebensraum für die biologische Vielfalt
In Haar lässt man Rasenflächen wachsen, statt sie dauernd kurz zu halten. Das ist aber nur eine von vielen Maßnahmen. Von Kleinstbiotopen in Vorgärten bis zu ausgedehnten Magerrasen findet man ein buntes Mosaik an „Lebensinseln“ im gesamten Gemeindegebiet.
Die Gemeinde in der Nähe von München geht beim Grünflächenmanagement schon seit 1997 konsequent einen anderen Weg – für mehr Artenvielfalt. Das zahlt sich aus, es gibt mehr einheimische Wildpflanzen und damit mehr Lebensraum für Insekten, aber auch Falter und viele andere Tiere.
Das Haarer Modell
Die Vorgehensweise in Haar ist so erfolgreich, dass sie inzwischen unter dem Titel “Haarer Modell” zum Vorzeigemodell und Impulsgeber für andere Kommunen geworden ist und hoffentlich weiter werden wird. “Naturgartenpapst” Reinhard Witt bezeichnet Haar “als vorbildlich im Sinne eines umfassenden Natur- und Umweltschutzes”.
Weiterführende Informationen zum Haarer Modell findet man bei Stadt und Grün
Haar zum Anbeißen
Haar zum Anbeißen von oben
Für urbane Gärtner*innen wird auch einiges getan: Die Gemeinde stellt Grünflächen zur Verfügung, damit jeder für sich und die Nachbarschaft frisches Biogemüse selbst anbauen kann. Derzeit gibt es vier „Haar zum Anbeißen“-Standorte: An der Dianastraße, an der Ferdinand-Kobell-Straße, vor der Konradschule und hinter dem Sport- und Freizeitpark Eglfing. Wer mitarbeiten will meldet sich bitte im Umweltamt bei Sophia Metz: Umweltamt(at)gemeinde-haar.de
Der Münchner Ernährungsrat (MER) setzt sich mit seinen engagierten Projekten schon seit langem für die Ernährungswende und Ernährungssouveränität in unserer Stadt ein.
Mit der Kommunalwahl im März 2026 entscheiden wir Münchner*innen nun auch über die künftige Stellung von Ernährung in der Stadtpolitik. Dazu hat der Münchner Ernährungsrat in einem offenen Dialog mit rund 30 Akteur*innen aus Landwirtschaft und Verarbeitung, Handel, Beratung, Gemeinschaftsverpflegung und Zivilgesellschaft „Neun Empfehlungen für eine bio-regionale Versorgung in München“ herausgearbeitet und sie den städtischen Entscheidungsträgern übermittelt.
Ziel ist es, dass eine gesunde und ökologische regionale Versorgung als politische Zukunftsaufgabe verstanden wird und der kommunale Handlungsspielraum auch verbindlich ausgeschöpft wird, um die ökologisch wirtschaftenden regionalen Betriebe zu stärken, denn:
„Bio-regionale Lebensmittel schützen Klima, Boden und Wasser, fördern Biodiversität und machen unabhängiger von krisenanfälligen Weltmärkten. Gleichzeitig stärken sie die regionale Wirtschaft, sichern qualifizierte Arbeitsplätze und schaffen transparente, verlässliche Lieferbeziehungen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass ein deutlich größerer Teil der Münchner Versorgung aus der Region kommen könnte – wenn Nachfrage, Beschaffung, Flächenpolitik, Logistik und Wissen systematisch zusammenspielen.“
Lest dazu bitte auch den ganzen Artikel auf der Website des MER
Text: Zusammengestellt von Ruth Mahla; Bild: Nina Ruehr;