Eine grüne Insel in der Parkstraße

Stellen Sie sich vor, vor Ihrem Küchenfenster werden einige Parkplätze in Grünzonen umgewandelt. Statt auf Blechmassen schauen Sie dann beispielsweise beim Kochen auf eine kleine blühende Landschaft, möglicherweise können Sie sogar Kräuter aus dem Hochbeet auf der Straße ernten.

Das dürfen einige wenige Münchner*innen derzeit auf dem Abschnitt der Parkstraße zwischen Hausnummer 16 bis 19 erleben. Genehmigungsbedingt wurde aus dem geplanten Sommerexperiment der Münchner Initiative Nachhaltigkeit, die gesamte Parkstraße zu begrünen, nur eine kleine grüne Insel bis zum 12. September. Dieses kleine Experiment aber reicht zunächst aus, um einen guten Eindruck davon zu bekommen, wie unsere Straßen mit (mehr) Grün aussehen würden.

Alle Nachbar*innen und Interessenten sind herzlich eingeladen, sich ab jetzt davon zu überzeugen!

Was passiert vor Ort?

  • Am Sonntag, 29. August gehört die Parkstrasse von 14:30 bis 17 Uhr den Kindern. Die Parkstraße wird für ein paar Stunden zu einer Spielstraße ganz ohne Autos. Es gibt Spiel, Spaß und Platz zum Austoben – unterstützt von den Spiellandschaften

Außerdem gibt es drei Themenabende , die im Schwanthaler Forum in der Schießstättstrasse stattfinden:

  • Wie Ihre Straße grüner wird – mit Hochbeeten & Fassadenbegrünung.
    31.8.2021 von 18 bis 19:30 Uhr
  • Weniger Lärm im Viertel – darüber diskutieren wir mit Mitgliedern des Bezirksausschusses und der Polizei.
    2.9.2021 von 18 bis 19:30 Uhr
  • Kein Auto und doch mobil – wie können wir das im Westend gestalten?
    6.9.2021 von 18 bis 19:30 Uhr

Infos dazu auf dem Flyer. Bitte anmelden unter westendkiez@m-i-n.net.

Achtung! Wenn die Inzidenzzahlen weiter steigen, müssen die Veranstaltungen leider online stattfiunden, die Spielstraße könnte ausfallen.
Bitte informieren Sie sich auf der Homepage:  www.m-i-n.net/westendkiez
Sie finden dort auch die Einwahl-Links für die Online-Veranstaltungen.

Vom Sommerexperiment Parkstraße zur kleinen grünen Insel

Ursprünglich war das Sommerexperiment größer geplant. Leider setzen die aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen hier noch klare Grenzen. Das Sommerexperiment Parkstrasse ist aber ein Baustein auf dem Weg zum Westend Kiez und zeigt, wie sich eine Straße durch viel Grün verändert. Neben einer höheren Lebensqualität lassen sich mit der Begrünung auch die Auswirkungen des Klimawandels abmildern. Denn Pflanzen verdunsten Feuchtigkeit und senken dadurch die Temperaturen.

Wie geht’s weiter?

„Vision Schießstättstraße“: Im nächsten Sommer planen wir ein weiteres Projekt in der Schießstättstraße. Wie dies aussehen könnte, zeigt bereits jetzt eine Ausstellung im Schwanthaler Forum.

Humuswoche Oberland 2021

Der Boden bzw. Humus ist die Grundlage allen Lebens. Deshalb rückt er immer mehr in den Fokus nicht nur von (urbanen) Gärtner*innen. Im Sommer 2021 findet im bayerischen Oberland erstmals die Aktionswoche “Boden gut — Zukunft gut” statt. Mit dieser Festwoche vom 28.8. bis 4.9.2021 und einer großen Auftaktveranstaltung am 28. August soll gemeinsam der Boden für ein fruchtbares Miteinander bereitet werden.

Für Groß und Klein, Gärtner*innen, Bäuer*innen, Fachleute und Interessierte wird es Angebote zum mitmachen und zuhören, zum diskutieren und schmecken und noch vieles mehr geben. Das Themenspektrum reicht vom einfachen Hochbeet bis zur regenerativen Landwirtschaft, von Slowfood bis zum Phänologischen Garten, von Bodenlebewesen bis zum Klimaschutz.

Für urbane Gärtner*innen besonders spannend sind beispielsweise Führungen zu verschiedenen Sonnenäckern im Oberland, ein Besuch der Solidarischen Gärtnerei Biotop Oberland e.G und Workshops zum Bau von Hochbeeten und zur Bodengesundheit im Selbstversorgergarten.

Das umfangreiche Programm verspricht lohnenswerte Ausflüge ins Oberland. Programm und Informationen gibt auf der Website der Veranstalter.

Guter Boden: Grundlage erfolgreichen Gärtnerns

Seminar der MVHS mit Annette Holländer
im Ökologischen Bildungszentrum München (ÖBZ)
Englschalkinger Str. 166 (barrierefrei)
am 23. Juli 2021, um 16 bis 20 Uhr

Fruchtbarer Boden bildet mit Wasser und Luft die Grundlage von etwa 95% unserer Ernährung. Ein lebendiger Boden mit aktivem Nährstoffkreislauf ist viel wertvoller für alle Gärtner als Spezialdünger. Eine auf den Bodenzustand aufbauende Bodenpflege hat einen lebendigen Boden zum Ziel, der über einen geschlossenen Nährstoffkreislauf mit gutem Wasserhaltevermögen die Pflanzen in optimaler Form versorgt und die Pflanzengesundheit fördert. Mit dem erworbenen Grundlagenwissen über Bodenarten und ihre Eigenschaften führen Sie an einer mitgebrachten Mischprobe aus dem eigenen Garten grundlegende Analysen durch und erhalten Hinweise zur Bodenverbesserung.

Kosten: € 33.– ·zuzüglich € 5.– Materialgeld

Weitere Informationen und Anmeldung hier.

Urbane Gärten als Lebensräume für Wildbienen

Das EineWeltHaus und die Deutsche Wildtier Stiftung laden ein zu
Film, Vortrag und Diskussion rund um das Thema Wildbienen in urbanen Gärten
am 15. Juli, von 20 bis 22:30 Uhr
im EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, 80336 München (Terrasse/ bei Regen im Haus)

In Zusammenarbeit mit und gefördert von der Deutschen Wildtier Stiftung ist ein spannendes Wildbienenprojekt am EineWeltHaus entstanden. Nachdem die ersten Nisthilfen erfolgreich bezogen wurden, ist es Zeit, dieses schöne kooperative Projekt vorzustellen und zu feiern:

Wildbiene im Anflug auf die neue Nisthilfe auf der Terrasse des EineWeltHaus

Rund 590 Wildbienenarten gibt es in Deutschland.
Doch die meisten Leute kennen nur die Honigbiene, die als Haustier von Imker*innen gehalten wird. An diesem Abend machen wir die Bühne frei für die Wildbienen!
Der Schwerpunkt liegt auf dem Thema „Wildbienen in urbanen Gärten“. Nach drei Kurzvorträgen zeigen wir die wunderbare Wildbienendoku „Biene Majas wilde Schwestern“ des bekannten Naturfilmers Jan Haft.

Programm
19.30 Uhr
: Einlass
20.00 Uhr: Begrüßung
Anschließend drei Kurzvorträge:

  • „München floriert!“ – das Wildbienenprojekt der Deutschen Wildtier Stiftung in München, Referentin: Kristin Böhm, Deutsche Wildtier Stiftung
  • „Urbane Gärten – Kontaktzonen der (Bio-)Diversität“, Referentin: Manuela Barth, Urbane Gärten München
  • „Bestäuber, Bestäubung und Bürgerwissenschaft in Gemeinschaftsgärten in München“, Referentin: Prof. Dr. Monika Egerer, TU München

Nach jedem Vortrag gibt es die Gelegenheit Fragen zu stellen.

Pause

21.30 Uhr: Film „Biene Majas wilde Schwestern“

22.15 Uhr: Diskussion

Moderation: Caren Rehm, EineWeltHaus München

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung per Mail an c.rehm@einewelthaus.de mit Namen und Email-Adresse wird gebeten.

Fotos: EineWeltHaus

Freiluftgarten Freiham Stellenausschreibung: Projektmitarbeiter*in

Der KINDERSCHUTZ MÜNCHEN sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Projektmitarbeiter*in für den Freiluftgarten des Nachbarschaftstreffs Freiham.

Der Freihamer Freiluftgarten ist ein gemeinschaftliches Nachbarschaftsprojekt des Nachbarschaftstreffs Freiham mit einem offenen Konzept. Das rund 800m² große Grundstück steht den Freihamer, Aubinger und Neuaubinger Stadtteilbewohner*innen seit Mai 2020 zur Verfügung und ist ein Ort für Partizipation und aktives soziales Miteinander. Neben der Möglichkeit zum gemeinschaftlichen Gärtnern ist  der Freiluftgarten ein Kommunikationstreffpunkt für Menschen jeden Alters.

Ihre Aufgaben

  • Partizipative Weiterentwicklung des Freihamer Freiluftgartens mit den Mitgliedern der Gartengemeinschaft
  • Mitgestaltung und Koordination von Angeboten im Rahmen der Urban Gardening Projekte des Nachbarschaftstreffs Freiham
  •  Planung der Pflege des Gartens mit den Freizeitgärtner*innen
  •  Koordination von Kooperationsprojekten im Freiluftgarten

Wir wünschen uns

  • Gärtnerische Grundkenntnisse und Erfahrung mit dem Thema Gartenpflege in der Stadt
  • Kenntnisse und Erfahrung im Umgang mit Werkzeugen sowie handwerkliches Geschick
  • Interesse am Themenschwerpunkt Bildung für nachhaltige Entwicklung
  • Erfahrung in der Moderation von Gruppen im interkulturellen Kontext
  • Teamfähigkeit und ein gutes Organisationsvermögen

Wir bieten Ihnen

  • ein abwechslungsreiches Arbeitsfeld in einem sich neu entwickelnden Stadtteil
  • gute Einarbeitung und fachliche Begleitung
  • die Möglichkeit, aktiv an der Gestaltung des Projekts mitzuwirken
  • die Möglichkeit zum eigenverantwortlichen Arbeiten
  • Vergütung auf Minijob-Basis

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 8 bis 10 Stunden und ist z.T. auch am Wochenende zu leisten. Das Arbeitsverhältnis ist sachlich befristet.

Der KINDERSCHUTZ MÜNCHEN fördert aktiv die Gleichstellung aller Mitarbeiter*innen. Wir begrüßen alle Bewerber*innen, unabhängig von ihrer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung, sexuellen Identität, ihrem Alter etc. Heterogenität und Vielfalt erleben wir als Bereicherung. Wir wertschätzen die individuelle Einzigartigkeit eines jeden Menschen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Patrycja Marek
Tel. 089 23 17 16 – 7960
p.marek@kinderschutz.de

https://www.kinderschutz.de/Karriere/Stellenangebote2/3607

Bild (c) KINDERSCHUTZ MÜNCHEN